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Stürmische Zeiten auf Sylt

Janni Hönscheid kämpft für mehr Pärchenzeit

Zwei Monate Familien-Auszeit: Janni Hönscheid hofft dabei vergeblich auf romantische Stunden mit Ehemann Peer Kusmagk. Ihre zwei kleinen Kinder fordern sie ganz schön heraus. «Wir könnten im Sitzen einschlafen», schreibt die Surferin auf Instagram.

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Kommen kaum zur Ruhe: Janni Hönscheid und Ehemann Peer Kusmagk mit Sohn Emil-Ocean.

Instagram/jannihonscheid

Sonne, Strand, Palmen – die geplante siebenmonatige Familien-Auszeit im traumhaften Costa Rica mussten Janni Hönscheid, 29, und ihr Mann, Peer Kusmagk, 44, wegen der Coronakrise schweren Herzens Mitte März abbrechen.

Nun haben die Influencerin und der ehemalige GZSZ-Star einen ebenbürtigen Inland-Ersatz gefunden: Sie verbringen mit ihren beiden Kindern zwei Monate auf der paradiesischen Nordseeinsel Sylt.

Aus der ersehnten Pärchenzeit wurde allerdings noch nichts, wie Hönscheid auf Instagram schreibt: «Irgendetwas kommt immer dazwischen.»

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Sylt ist ihr zweites Zuhause

Das Reiseziel der Familie Hönscheid-Kusmagk kommt nicht von ungefähr. Die ehemalige Profisurferin wurde auf Sylt geboren und fühlt sich mit der schönen Insel besonders verbunden.

«Auch wenn ich später nicht mehr dort gelebt habe, ist es für mich noch immer ein totales Zuhause-Gefühl, wenn ich dort ankomme und an der Nordsee stehe», schreibt sie zu ihrem ersten Sylt-Post.

Anstrengende Kleinkindphase

Aber eben, das mit der trauten Zweisamkeit ist so eine Sache. Hönscheid und ihr Mann befinden sich gerade in der anspruchsvollen Phase mit zwei kleinen Kindern. Der im August dreijährige Emil-Ocean und die im Juni einjährige Yoko halten ihre Eltern ganz schön auf Trab.

«Pärchenzeit?», fragt Hönscheid und wischt sich in ihrem zweiten Sylt-Post mit einem Emoji den virtuellen Schweisstropfen von der Stirn. «Yoko schläft so gut wie gar nicht mehr, und Emil-Ocean schläft durch, so das er tagsüber gerade Energie für zehn hat.»

Kein Wunder, steht das Liebesleben des Paares, das sich 2016 in der RTL-Nacktdating-Show «Adam sucht Eva» kennen- und liebe gelernt hat, derzeit still.

Grosseltern sei Dank!

Zum Glück ist die vierköpfige Familie auf Sylt nicht alleine. Dort leben nämlich Hönscheids Eltern, die der Jungmama und dem Schwiegersohn tatkräftig zur Seite stehen.

Aus ihrer Erschöpfung macht die im August Dreissigjährige keinen Hehl: «Es ist einfach schön etwas Unterstützung zu haben, auch wenn wir im Sitzen einschlafen könnten und dann nicht mehr viel Energie da ist, um irgendwas zu unternehmen.»

Doch sie bleibt zuversichtlich: «Irgendwann kommen ja auch wieder andere Zeiten und bis dahin trinken wir einfach viel Kaffee und geniessen die gemeinsame Zeit.»

Corona soll uns nicht einsperren

Und da steht Janni Hönscheid nun also in engen Highwaste-Jeans auf den Dünen der Nordsee und lässt sich vom Wind ihre blonde Mähne verstrubbeln.

Das weite Meer inspiriert die Zweifachmama zu tiefsinnigen Worten: «Lass dich vom Leben umarmen, akzeptiere und liebe es. Öffne dich, egal, was kommt. Werte weniger. Liebe mehr», startet sie ihren dritten Sylt-Post.

Die freiheitsliebende Surferin sinniert öffentlich über das enge Corona-Korsett nach: «Gar nicht so einfach, diese Zeiten immer wieder zu akzeptieren. Sich ständig so abhängig zu fühlen, von neuen Regeln und Bestimmungen macht etwas mit uns.» 

Für sie ist klar: «Und doch dürfen wir uns nicht einsperren lassen, müssen unsere Arme immer wieder aufs Neue und ganz bewusst ausbreiten und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen empfangen und umarmen.»

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Die Zweifachmama fühlt sich am Meer frei.

Instagram/jannihonscheid

Das Meer hilft ihr loszulassen

Das weite Meer spielt für Hönscheid dabei eine besonders wichtige Rolle: «Das Meer hat mir schon immer geholfen mich von Gedanken zu befreien, doch diesmal musste es ganz schön kämpfen.»

Auch wenn es eine Weile gedauert hat, mittlerweile ist die Influencerin an ihrem Geburtsort richtig angekommen: «Und doch ist dieses Gefühl so schön, wenn man endlich mal wieder Loslassen kann. Es schafft, im Jetzt zu sein. Sorglos, bedingungslos, grenzenlos. Auch wenn es nur für einen Augenblick ist – denn was wir fühlen, ziehen wir an.»

Der Draht läuft heiss

Mittlerweile sind Sturmböen über dem Nordsee-Paradies aufgezogen. In ihrem jüngsten Instagram-Post schreibt Hönscheid: «Stürmische Grüsse von Sylt.» Dazu postet sie zwei zuckersüsse Bilder ihrer zwei Kinder.

Während Emil-Ocean aus einer Kartonkiste heraus vertieft ins Spieltelefon hineinlauscht, versucht Klein-Yoko derweil auch mal an den Hörer ihres grossen Bruders zu kommen.

«Perfektes Wetter zum Kuscheln, Spielen, Fernsehen gucken und Kaffee und Kuchen essen heute», schreibt die noch ahnungslose Mama dazu. «Ha, wenn du wüsstest!», der Blick von Klein-Yoko spricht Bände. Noch kurz fürs Foto lächeln und dann wird um dieses hochfaszinierende Gerät gekämpft.

Von Maria Ryser am 21.05.2020
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