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Intime Doku über das Topmodel

Lena Gercke ging «naiv» an die Mutterschaft heran

Eigentlich wollte Lena Gercke nur die Entstehung ihrer neuen Kollektion in einem Dok-Film festhalten. Entstanden ist ein intimer Einblick in die Gefühlswelt einer werdenden Mutter.

Lena Gercke

Model, Designerin, Mutter: Lena Gercke.

Instagram / Lena Gercke

So war das nicht geplant: Als Lena Gercke, 32, vor einem Jahr damit begann, die Entstehung ihrer neuen Kollektion für «LeGer» als Dokumentarfilm festzuhalten, hatte noch niemand je vom Coronavirus gehört. Und dass das Topmodel schwanger war, wussten auch nur ihr Partner, Regisseur Dustin Schöne, ihre Eltern und ihre beste Freundin.

Dann kam das Coronavirus mitten in der Produktion der neuen Kollektion. Kurz vor dem Launch folgte der Lockdown in Deutschland. Wäre Dustin nicht Regisseur, wäre das Filmprojekt unter dieser Ausgangslage wohl gescheitert. So aber konnte er mit Equipment und Knowhow kurzfristig übernehmen und den Film für «LeGer» fertigstellen. Da das Paar mehrheitlich in den eigenen vier Wänden drehen musste, ist ein intimer Einblick in die Welt der werdenden Eltern entstanden. Lena und Dustin zwischen Babybettaufbau und Business.

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Ziemlich oft kommt im Film die Sprache auf das Kind, welches Lena und Dustin erwarten. Zoe, mittlerweile fünf Monate alt, ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch im Bauch ihrer Mutter, die «unfassbar müde» an ihrer Kollektion arbeitet. «Ehrlich gesagt habe ich mir naiverweise gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht, wie das gehen soll mit Baby und Business», gibt Lena zu. «Ich habe die Situation einfach angenommen. Mir war zu dem Zeitpunkt nicht bewusst, was das bedeutet, ein Baby zu haben.»

«Es sind auf jeden Fall Freudentränen. Aber auch ein wenig Ungewissheit.»

Lena Gercke

Auch den Moment, in dem das Model begreift, dass es ernst wird und sie und Dustin bald Eltern sein werden, hält der Regisseur mit seiner Kamera fest. «Heute ist der Tag gekommen, an dem wir ein Babybett zusammenbauen. Zum ersten Mal in unserem Leben», sagt Lena und bricht in Tränen aus.

«Freudentränen?», fragt Dustin. «Es sind auf jeden Fall Freudentränen», antwortet Lena. «Aber auch ein bisschen Ungewissheit. Die Veränderung ist so krass. Man stellt sich das ja ein Leben lang vor, wie das wohl sein wird ...»

Darauf versucht Dustin, seiner Liebsten mit Humor ein Lächeln abzugewinnen: «Ich will jetzt nicht den romantischen Moment kaputt machen, aber ich hab mir das nicht mein Leben lang vorgestellt.»

So hat Dustin gemerkt, dass Lena die Richtige für ihn ist

Die intimen Einblicke sorgen für begeistertes Feedback. Sowohl Lena wie auch ihr Partner Dustin haben aus der schwierigen Lockdown-Situation das Beste herausgeholt. Auch privat.

Lena zeigt sich im Film erleichtert darüber, so viel Zeit Zuhause zu haben, sich entspannt auf das Baby einstimmen, die Wohnung einrichten und die Zeit geniessen zu können. Für sie sei 2020 eigentlich die beste Zeit gewesen, um ein Kind zu bekommen, so ihr Fazit.

«Ich habe das als sehr schwierige Phase wahrgenommen», sagt hingegen Dustin, der durch das Coronavirus viele Aufträge verlor. «Ich war wahrscheinlich nicht immer so einfach zu ertragen.» Schliesslich hat aber auch er der Situation einen positiven Aspekt abgewonnen: «Für mich hat das gezeigt, dass sie halt einfach die Richtige ist, weil man das zusammen durchgestanden hat.»

Von KMY am 23.12.2020
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