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Aus Angst vor Krankheiten

Marie Nasemann überwintert mit ihrer Familie in Kapstadt

Marie Nasemann kann dem Winter wenig Positives abgewinnen. Für sie steht die kalte Jahreszeit vor allem für Krankheiten, mit denen sich ihre Kinder in der Kita anstecken. Doch dieses Jahr will sie den Keimen keine Chance geben: Sie flüchtet mit ihrer Familie ins warme Kapstadt.

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Marie Nasemann

Um sich und ihre Familie vor Krankheiten zu schützen, verbringt Marie Nasemann den Winter in Kapstadt.

imago/Sven Simon

Während sich viele Familien bereits aufs Skifahren, Schlitteln und Schneeballschlachten freuen, flüchtet Marie Nasemann (33) vor der Kälte. Wie die ehemalige «GNTM»-Teilnehmerin in einer Instagram-Story verrät, überwintert sie mit ihrem Mann Sebastian Tigges und den zwei Kindern in Kapstadt. Ab dem 1. Januar werden sie Deutschland für drei Monate den Rücken kehren.

Ständig krank wegen der Kita

Der Grund für die Reise: Nasemann fürchtet sich davor, dass sie und ihre Familie im Winter wieder ständig krank sind. Ihren Followerinnen und Followern erklärt sie: «Der letzte Winter war für uns schon sehr belastend mit ständigen Krankheiten durch die Kita.» Im letzten Dezember sei ihre Tochter sogar wegen des RS-Virus auf der Intensivstation gelandet. Seitdem sei sie extrem anfällig für Keime.

Es zeichne sich bereits ab, dass es diesen Winter in Sachen Gesundheit nicht besser laufen werde: «Das absolute Maximum, das wir ohne Krankheiten schaffen, sind zwei Wochen», schreibt Marie. Zudem sei die Kita völlig überlastet und diverse Betreuungspersonen würden ausfallen. «Das gesamte Betreuungssystem krankt» – so das Fazit der zweifachen Mutter. 

Marie Nasemann

Marie Nasemann erklärt auf Instagram, warum sie an die Wärme flüchtet.

Instagram / Marie Nasemann

Nach all den negativen Kommentaren, die sich das Model für die Einrichtung ihres Kinderzimmers anhören musste, scheint Marie diesmal Kritikern gleich zu Beginn den Wind aus den Segeln nehmen zu wollen. So schreibt sie in ihrem Statement zu den Ferienplänen: «Wir wissen, dass das ein grosses Privileg ist, weil sich das die meisten Eltern schlichtweg nicht leisten können.» Ihr sei bewusst, dass sie sich mit dieser Transparenz angreifbar mache und sie hoffe darauf, dass alle konstruktiv bleiben.

Babysitterin kommt mit

Die Kinderbetreuung in Südafrika haben Marie Nasemann und ihr Mann bereits geregelt: Die Babysitterin und deren Freund begleiten das Paar nach Kapstadt. Zwar seien Marie und Sebastian noch nie in Südafrika gewesen, aber sie würden einige Leute vor Ort kennen, die schon oft im Winter dort waren, schreibt die 33-Jährige weiter. Was ausserdem für Kapstadt sprach: natürlich das gute Wetter und wegen der Arbeit der Fakt, dass die Zeitverschiebung bloss eine Stunde beträgt.

Von fei am 14. Dezember 2022 - 07:00 Uhr