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Amira Pocher hat seit einem Jahr nicht mehr durchgeschlafen

So überstehen frisch gebackene Eltern den Schlafmangel

Die Frau von Oliver Pocher ist müde, sehr müde. Kein Wunder. Amira Pocher ist Mama von zwei kleinen Kindern und hat seit knapp einem Jahr keine Nacht mehr am Stück durchgeschlafen. Wir liefern Tipps, wie man so eine lange Zeit ohne richtigen Schlaf gut überstehen kann.

HAMBURG, GERMANY - JULY 01: Oliver Pocher and his wife Amira Pocher during "Die Pochers Hier!" live at Autokino Steinwerder on July 1, 2020 in Hamburg, Germany. (Photo by Tristar Media/Getty Images)

Amira und Oliver Pocher haben zusammen zwei Kinder.

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Dass das Leben mit kleinen Kindern kein Zuckerschlecken ist, erlebt Amira Pocher, 29, gerade am eigenen Leib. Die Frau von Oliver Pocher, 43, die zwei kleine Söhne mit dem Comedian hat, offenbart in einer Instagram-Story, dass sie seit rund einem Jahr keine einzige Nacht durchgeschlafen hat.

Nur einmal schaffte sie es, am Morgen auszuschlafen. Die letzten 350 Nächte aber, sagt sie, sei an Durchschlafen nicht zu denken gewesen. Und wenn sie die Zeit mit ihrem erstgeborenen Sohn, der 2020 zur Welt kam, dazuzählt, dann sind es quasi zwei Jahre, in denen Amira unter akutem Schlafmangel leidet.

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Bei Schlafmangel leiden Immunsystem und Stoffwechsel

Dass eine so lange Zeit ohne richtigen Schlaf an die Substanz geht, können und wollen wir nicht schönreden. Wer, wie die Pochers, nicht genügend Schlaf bekommt, bemerkt schnell, wie er reizbarer, ungeduldiger, aggressiver und unaufmerksamer wird. Als wäre das nicht fies genug, leiden Stoffwechsel und Immunsystem, wenn die nächtliche Erholung fehlt.

Zur Erschöpfung gesellt sich dann gerne auch noch das schlechte Gewissen, weil das kleine herzige Kind, das man so liebt, einem ganz schön auf die Nerven gehen kann, wenn es pausenlos den Schlaf raubt. Jetzt aber zum erfreulichen Teil dieser Geschichte: Es gibt viele Tipps und Tricks, die uns helfen, das erste Babyjahr trotz Schlafmangel gut zu überstehen. Wir liefern ein Best-of.

1. Powernaps

Manager:innen haben die kurzen Verschnaufpausen schon lange für sich entdeckt und auch Eltern sollten es sich unbedingt zu Herzen nehmen: Ein kurzes Schläfchen von maximal 15 Minuten verleiht neue Energie. Im Alltag mit dem Baby lassen sich kurze Naps viel leichter praktizieren, als ein ausgedehnter Mittagsschlaf. Also, Wäsche und Abwasch unbedingt stehen und liegen lassen und ab ins Bett!

2. Dank Abwechslung zur Ruhe

Das Gute am Elternsein ist, dass man in der Regel zu zweit im gleichen Boot sitzt und sich somit bestens unterstützen kann. Konkret heisst das: In der einen Nacht soll Mama Dienst haben, in der anderen Papa. So kommen beide Elternteile zu mehr Schlaf. Natürlich braucht ein Baby, das noch gestillt wird, seine Mama auch nachts. Wenn Papa aber aufsteht, um das Kleine ans Bett zu bringen, geht das Stillen mit etwas Übung schon fast im Schlaf. An Wochenenden übrigens ist es ebenfalls sinnvoll, sich auch tagsüber mit Ruhepausen abzuwechseln, so dass beide die Möglichkeit haben, ungestört Kraft und Energie zu tanken. 

Müder Papa

Schlafmangel geht Müttern und Vätern ganz schön an die Substanz.

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3. Powerfood

Wenn sich alles um das Baby dreht, kommt das Essen oft zu kurz. Das führt dazu, dass der Hunger irgendwann mal so immens ist, dass wir zu Fast Food greifen oder einfach das essen, das gerade verfügbar ist. In den häufigsten Fällen sind das nicht die gesündesten Lebensmittel. Gutes und gesundes Essen ist aber in einer Zeit, in der der Körper durch Stillen und Schlafmangel stark beansprucht ist, besonders wichtig. Beim Einkauf drum nicht vergessen, gesunde Snacks zu besorgen. Und lieber mal gesundes Essen bestellen statt schon wieder auf Brot und Butter zu setzen. 

4. Hilfe holen

Das Schöne an zum Beispiel Grosseltern ist, dass sie ihre Enkel nicht nur bedingungslos lieben, sondern oft eine Engelsgeduld an den Tag legen. Was das für Eltern heisst: Hilfe in hektischen Zeiten. Es ist nämlich Gold wert, das Baby für ein paar Stunden dem Grosi und dem Grosspapi zu übergeben, während man sich selber einfach nur ins Bett fallen lässt und Schlaf nachholt. Achtung: Man neigt gerne dazu, die Zeit für den Haushalt und die Wäsche zu nutzen. Wer es aber schafft, den Hauhalt liegen zu lassen, kann nur gewinnen.

5. Ja sagen zum Schlafmangel

Natürlich wollen wir hier den Schlafmangel nicht unterschätzen. Wir wollen ihn aber genau so wenig überdramatisieren. Schliesslich hat das erste Babyjahr nebst Schlafmangel sehr viel Schönes zu bieten: Wir haben jetzt die einmalige Chance, unser Kind Tag für Tag heranwachsen zu sehen. Das erste, das erste Umdrehen, das erste Lächeln und so weiter. Und zum Schluss ein erfreulicher Fakt: Im Nachhinein empfinden viele Eltern den Schlafmangel als gar nicht mehr soooo schlimm. 

Von mzi am 16. Dezember 2021 - 18:27 Uhr
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