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Von «total cool» bis «unerträglich»

So fanden die Kids von Stars ihre Promi-Kindheit

In ihrem neuen Podcast plaudert Hailie Jade Scott darüber, wie es war, mit ihrem Superstar-Vater Eminem aufzuwachsen. Rückblickend findet sie ihre Kindheit total cool. Das ist nicht bei allen Promi-Kids so. Viele erzählen von Mobbing und ständigen Vergleichen mit den berühmten Eltern.

American rapper Eminem performs in the Pepsi Super Bowl LVI Halftime Show during Super Bowl LVI between the Cincinnati Bengals and Los Angeles Rams at SoFi Stadium in Los Angeles on Sunday, February 13, 2022. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY SBP20220213939 JohnxAngelillo

Rap-Superstar Eminem bei seinem Auftritt am Super Bowl Finale vergangenen Februar. Seine Tochter Hailie hielt den Job ihres Vaters in ihrer Kindheit für einen normalen Beruf.

imago images/UPI Photo

«Ich begleitete meinen Vater nach Florida, wo er arbeitete. Eine Limousine brachte mich und meine Freundin nach Disneyland, wo schon die Kostüme warteten und wir uns als Prinzessinnen verkleiden durften.» Diese Anekdote aus ihrem Leben als Superstar-Tochter erzählt Hailie Jade Scott (26) in ihrem neuen Podcast «Just A Little Shady». Sie habe damals gedacht, das sei normal. Genau wie viele andere Dinge auch. «Ich dachte, jeder hätte einen Tourbus und sei hin und wieder in diesem unterwegs», erzählt die Tochter von Rapper Eminem (49) lachend. Rückblickend sei ihre Kindheit «total surreal, aber total cool» gewesen, so die Influencerin (2,8 Millionen Follower).

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Ein Glück für Hailie. Denn nicht alle Kinder von Prominenten fanden das Aufwachsen mit berühmten Eltern so toll. So nannte Willow Smith (22) ihre Kindheit als Tochter der Hollywood-Stars Will (54) und Jada (51) Smith in einem Interview gar einmal «unerträglich». «Alle Menschen um dich herum wollen über dein Leben bestimmen. Aber du kannst dir deine Eltern nicht aussuchen. Der einzige Weg, damit klarzukommen, ist, sich damit abzufinden.»

Für Töchter von berühmten Müttern ist gerade die Pubertät eine harte Zeit. «Meine Mutter ist eine der schönsten Frauen der Welt, und alle haben mich ständig mit ihr verglichen und gesagt, dass ich eher wie mein sehr maskuliner Vater aussehe», erzählt Rumer Willis (33), Tochter des Schauspieler-Paares Bruce Willis (67) und Demi Moore (59). So habe man sie «Gesichtsnull» oder «Kartoffelkopf» gerufen.

Der Fluch der schönen Mutter

Davon kann auch Zoe Kravitz (33) ein Leid singen. «Meine Mutter war so wunderschön und schlank, ich hab mich immer klobig neben ihr gefühlt», sagt die Tochter von Schauspielerin Lisa Bonet (54). Auch dass ihr Vater, Rockstar Lenny Kravitz (58) dauernd von Supermodels umgeben gewesen sei, sei für ihr Selbstbewusstsein in Teenagerjahren nicht gerade förderlich gewesen, und habe mit der Zeit gar zu Essstörungen geführt. Nach einer Therapie führt sich Zoe mittlerweile wieder wohl in Körper.

Ins gleiche Horn bläst Aurora Ramazzotti (25): «Wenn du im Internet Bikini-Fotos von dir und deiner Mutter findest, mit Titeln wie ‹Michelle 34 Jahre, Aurora 14 Jahre – die Mutter schlägt die Tochter um Längen›, dann tut das ziemlich weh.» Heute sei ihren Eltern Michelle Hunziker (45) und Eros Ramazzotti (58) dankbar dafür, dass sie ihr Leidenschaften weitergegeben und ihr beigebracht haben, stark zu sein.

Am Filmset aufgewachsen

Schauspielerin Dakota Johnson (32) sagt zwar, die Tatsache, dass sie als Tochter von «Miami Vice»-Star Don Johnson (72) und Hollywood-Legende Melanie Griffith (64) dauernd unterwegs war («Ich fühle mich, als wäre ich im Zirkus aufgewachsent») habe dafür gesorgt, dass ihr die Integration in der Schule schwerfiel und sie sich dort ab und zu «wie ein Alien» gefühlt habe. Aber: «Ich bin am Filmset aufgewachsen, meine Eltern haben mit grossartigen Schauspielern zusammengearbeitet, und das liebte ich.» Sie habe es kaum erwarten können, selbst ein Teil davon zu sein und Schauspielerin zu werden – was ja mittlerweile ganz gut geklappt hat.

Anders als Dakota hat Model Kaia Gerber (20) gar nie mitbekommen, wie berühmt ihre Mutter Cindy Crawford (56) war. «Meine Mutter war nicht das Supermodel, sie war meine Mutter und zufällig eben auch Model. Erst als ich anfing, in der Modeindustrie zu arbeiten, ging mir allmählich auf, wie wichtig und einflussreich sie tatsächlich war.» Dann habe sie allerdings erst mal die Vorurteile der Leute entkräften müssen, bevor sie sich beweisen konnte. «Ich wollte keine Sonderbehandlung, und wenn sie mir angeboten wurde, habe ich sie ausgeschlagen.» Promi-Kinder sind eben auch nur Menschen.

Von SC am 20. Juli 2022 - 18:40 Uhr
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