Hunde-Yoga «Doga»: Fitness-Trend für den Mensch & seinen besten Freund

Ihnen ist normales Yoga zu langweilig? Oder Sie wollen Ihren Hund während der Yoga-Session nicht draussen warten lassen? Dann bringen Sie ihn doch einfach mit ins Studio. In den USA und China ist «Doga» - Yoga für Hunde - total angesagt.
Doga ist der neue Fitnesstrend aus den USA: Yoga für den Hund
© Dukas

Beim Doga führt man die Yoga-Übungen mit seinem Hund aus. Dabei soll die Bindung zwischen Halter und Vierbeiner noch enger werden.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie plötzlich Hunde im Yoga-Studio entdecken, die mit ihren Haltern Übungen durchführen. Denn der beste Freund des Menschen muss nicht länger vor dem Fitness-Studio warten. Der Trend, der aus den USA und China nach Europa schwappt, nennt sich Doga - zusammengesetzt aus Dog (Hund) und Yoga.

Dabei spielen vor allem Dehnungsübungen, Massagen und Atemübungen, die man zusammen mit seinem Vierbeiner ausführt, eine wichtige Rolle. Auch soll die Bindung zwischen Herrchen oder Frauchen und dem besten Freund des Menschen gestärkt werden. «Wenn wir unsere Hunde heben, dehnen und massieren, bringen wir ihnen bei, uns zu vertrauen», erklärt Yoga-Lehrerin Brenda Bryan aus Seattle der Onlineplattform TheDogDaily.com. Sie ist überzeugt davon, dass Doga auch gesundheitliche Vorteile für den Hund mit sich bringt. Die Hunde könnten sich besser entspannen, Stress würde abgebaut und die Durchblutung angeregt.

Wo sie Doga durchführen, spielt keine Rolle. In New York treffen sich die Yogis mit ihren Hunden im Park und führen die Übungen als Gemeinschaft durch. Oder sie besuchen ein Yoga-Studio, das Doga-Klassen anbietet. Dank Suzi Teitelman lassen sich die Übungen auch ganz einfach von zu Hause aus durchführen. Auf YouTube hat die Doga-Lehrerin aus Florida Videos veröffentlicht, in denen sie Schritt für Schritt zeigt und erklärt, wie Hunde-Yoga funktioniert:

Ganz am Anfang steht die Dehnung im Vordergrund. Wichtig dabei ist, dass man seinen Hund nicht zwingt, die Übungen durchzuführen. Möchte das Haustier nicht partizipieren, sollte das der Halter akzeptieren und seinen geliebten Vierbeiner in Ruhe lassen.

Geübte Yogis können ihre Hunde ganz einfach in die Übungen integrieren. Auch Hebefiguren sind in stehenden Positionen möglich, wie Teitelman erklärt. Wer einen eher kleineren Hund hat, ist dabei deutlich im Vorteil:

Seit 2002 bietet Suzi Teitelman Klassen für Hunde und ihre Halter an. Auf die Idee zum Hunde-Yoga hat sie ihr Cocker Spaniel gebracht - der Vierbeiner liebte es, zu ihren Füssen zu liegen, wenn sie traditionelle Yoga-Übungen durchführte, wie sie DailyMail.co.uk erzählt.

Sie möchten Doga auch probieren, haben aber keinen Hund? Keine Sorge! Die Übungen können Sie auch ganz einfach mit ihrer Katze durchführen, wenn sie sich denn dazu herablässt.

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