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Von Pfuels Sohn ist tot

Fast hätte die Gräfin auch ihre Tochter verloren!

Gräfin Stephanie von Pfuel betrauert den Tod ihres Sohnes Karl, der einem Autounfall zum Opfer fiel. Besonders tragisch: Schon ihre Tochter Amelie wurde von einem Auto angefahren und verlor dabei fast ihr Leben.

Graefin Stephanie von Pfuel mit ihrer Tochter

Gräfin Stephanie von Pfuel mit ihrer Tochter Amelie. Sie ist das vierte von sechs Kindern.

2017 Tristar Media

Es sind grausame Zeiten für Stephanie Gräfin von Pfuel: Am 27. März verlor sie ihren Sohn Karl «Charly» Bagusat. Der Jungunternehmer starb im Alter von nur 26 Jahren. 

Er wurde in Berlin von einem Auto erfasst, auf die gegenüberliegende Strassenseite geschleudert und dort von einem Transporter überfahren. Nach sieben Tagen auf der Intensivstation erlag Bagusat seinen Verletzungen. 

Stephanie Graefin von Pfuel mit Sohn Karl alias Charly im Jahr 2016

Karl Bagusat und seine Mutter Stephanie Gräfin von Pfuel bei einer Veranstaltung.

2016 Franziska Krug

Tochter Amelie lag im Koma

Vor vielen Jahren bangte die deutsche Adlige schon um ihre Tochter Amelie. Das damals Siebenjährige wurde ebenfalls beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst. 

Das Mädchen wurde mit einem Schädel-Hirn-Trauma auf die Intensivstation gebracht und fiel ins Koma. «Ich hatte schon einige Unfälle bei meinen Kindern erlebt, etliche Kinderkrankheiten mit ihnen durchlitten. Nun erlebte ich eine andere Dimension von Krankheit – lebensbedrohlich, ungewiss», schrieb die sechsfache Mutter 2007 in ihrer Biografie zu dem Vorfall.

«Das Schrecklichste, das mir je widerfahren ist»

Amelie liess sich nicht aus dem Koma wecken und Stephanie Gräfin von Pfuel verlor fast die Hoffnung. «Das war das Schrecklichste, das mir als Mutter je widerfahren ist», beschrieb sie die schwere Zeit. 

Die Erlösung kam, als das Kind eines Morgens seine Hand bewegte. Zwei Tage später sprach Amelie ihr erstes Wort. Die heute 23-Jährige trug keine Schäden davon und wurde wieder gesund.

Seine Freunde nehmen mit bewegenden Worten Abschied

Dieses Glück hatte ihr Bruder Charly nicht. Auch er lag einige Tage im Koma und seine Mutter wachte an seiner Seite. «Sein Vater, natürlich die Gräfin, seine Geschwister und enge Freunde waren bei ihm», sagte der Pressesprecher der Familie zur «Gala».

Vor einem Jahr gründete der junge Adlige gemeinsam mit zwei Freunden die Firma Plus Peter. Gemeinsam entwickelten sie erfolgreich eine digitale Lernplattform für Studenten. Auf Instagram nehmen seine Kollegen bewegend Abschied von ihrem Mitgründer.

Karl Bagusat soll im engsten Familien- und Freundeskreis in seiner Heimat, dem Ort Tüssling, beigesetzt werden.

Von Berit-Silja Gründlers am 2. April 2019