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  4. Cristiano Ronaldo nun in Manchester: Kinder müssen sich an Neues gewöhnen

Von Turin nach Manchester

Für Ronaldos Kids weht in England ein frischer Wind

Seit Ende August steht Cristiano Ronaldo wieder bei Manchester United unter Vertrag. Seine Neuverpflichtung betrifft auch die Familie, die von Italien nach England mitgezogen ist. Eine grosse Veränderung, die die Kinder aber ganz offensichtlich locker wegstecken.

Cristiano Ronaldo

In Manchester angekommen: Cristiano Ronaldo mit zwei von seinen vier Kids.

Instagram/georginagio

Einen Kulturschock haben die Kinder von Cristiano Ronaldo, 36, wohl nicht gerade erlitten, als der Fussballer 2018 von Real zu Juve wechselte. Die Züglete von Madrid nach Turin dürfte zwar bei all den Sachen, die sich im Hause des frischgebackenen Länderspiel-Rekordtorschützen angesammelt haben, anstrengend gewesen sein. Das Drumherum des Lebens zwischen der spanischen Hauptstadt und der norditalienischen Metropole allerdings dürfte einigermassen vergleichbar gewesen sein.

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Vergleichbarer zumindest als der Tapetenwechsel, den die Kinder nun mitmachen. Denn per Ende letzten Monats ist Ronaldo nach Manchester zurückgekehrt, wo er einen Vertrag bis 2023 unterschrieben hat. Der Portugiese selbst kennt das Leben in der Stadt im Nordwesten Englands nur zu gut, war er doch bereits in jungen Jahren zwischen 2003 und 2009 dort zuhause. Doch wo sein ältester Sohn Cristiano jr. elfjährig ist, hat dieser die erste Ära seines Papas bei Manchester United knapp verpasst. Nun aber ist er gemeinsam mit dem Vater, Stiefmama Georgina Rodriguez, 27, und den Geschwistern Mateo und Eva, beide 4, sowie Alana, 3, mit in die englische Stadt gezogen – und muss sich erst einmal an einiges gewöhnen, was neu ist.

Wetter, Essen, Sprache: Das alles ändert sich

Bei einem Familienausflug am Wochenende etwa haben die Rodriguez-Ronaldos ihre neue Umgebung erkundet. Und die unterscheidet sich dann doch ein wenig von derjenigen in ihrer alten Heimat Turin: In Manchester nämlich ist das Gras grün, die Natur nah und die Schäfchen sind in den Augen der Kids ganz offensichtlich wunderbar.

Die Kinder der Familie scheinen sich schon prächtig an das Leben in England gewöhnt zu haben. Dieses nämlich bietet den bislang urban aufgewachsenen Kindern viel Natur: Nur unweit der 500'000-Einwohner-Metropole Manchester befinden sich gleich zwei Nationalparks, die zum Spielen und Erkunden einladen. Ob die Familie einem solchen bereits einen Besuch abgestattet hat? Die Familienfotos aus dem Grünen mit den Kindern, die den Schafen nachjagen, könnten so jedenfalls in jedem England-Reiseführer erscheinen. Ob die Ronaldos einen solchen vor ihrer Abreise gelesen haben? Es ist den Neuzuzüglern zu wünschen – schliesslich ist in England einiges anders, als es noch in Turin war.

Wetter

Die Jahresdurchschnittstemperatur zwischen Manchester und Turin ist mit +/- 12°C in etwa dieselbe – auch wenn das im ersten Moment vielleicht überrascht. Doch wie sie zustande kommt, ist ein bisschen anders: Während es in der englischen Metropole im Juli durchschnittlich 19 Grad Celsius warm wird, kann in Turin mit 24°C gerechnet werden. Im Dezember hingegen wird es in Turin mit durchschnittlich 2°C deutlich kälter als im um 3 Grad Celsius wärmeren Manchester.

Doch nicht nur die Temperatur setzt sich im neuen britischen Zuhause anders zusammen. Auch die Regentage variieren stark. Wo die Kinder von Ronaldo in Turin gerade einmal 6.8 Regentage pro Monat erlebten, wird sich die Zeit in Regenmantel und Gummistiefeln in der neuen Heimat fast verdoppeln. Durchschnittlich 12.2 Tage lang regnet es da Monat für Monat.

Mode

Wessen Eltern sich in einem Gucci-Store kennengelernt haben, muss das Fashion-Gen einfach im Blut haben. Da geht es der Ronaldo-Kinderschar nicht anders. Die vier Kleinen sind echt stylisch unterwegs. Dennoch dürfte sich ihr Style in Manchester ein wenig «verbritannisieren». Schliesslich schreien die vielen Regentage fast danach, sich einen guten Trenchcoat und hippe Gummistiefel zuzulegen. Diesem Tipp ist Georgina ganz offensichtlich bereits nachgekommen: Auf den Schnappschüssen ist sie in knallroten Gummistiefeln zu sehen.

Georgina Rodriguez Cristiano Ronaldo Kinder

Alle meine Schäfchen: Die Kinder von Georgina Rodriguez und Cristiano Ronaldo sind vom Landleben in Manchester angetan. Die Mama ganz offensichtlich bereits von der Mode: Mit den roten Gummistiefeln ist sie nicht nur für den häufigen Regen gewappnet, sondern gibt auch ein stylisches Bild ab.

Instagram/georginagio

Sprache

Statt mit «Buongiorno» werden die Ronaldo-Kids künftig mit «Good morning» begrüsst. Nicht bekannt ist, ob die Kinder eine internationale Schule beziehungsweise einen solchen Kindergarten besuchen oder ob sie zuhause unterrichtet werden. Eine normale Volksschule dürfte beim Bekanntheitsgrad von ihrem Papa eher unwahrscheinlich sein. Cristianos Sohn scheint allerdings bereits mit mehreren Sprachen vertraut zu sein. Seinen allerersten Instagram-Post versah er einst gleich mit einer Bildunterschrift in vier verschiedenen Sprachen: Portugiesisch, Spanisch, Italienisch und Englisch. Beeindruckend! Beziehungsweise «very impressive»!

Essen

Pizza, Pasta – klar! Doch Turin ist auch neben den vielen altbekannten Spezialitäten ein echtes Paradies für Schleckmäuler! Grissini stammen ursprünglich von hier, ebenso wie alle süssen Sünden von Ferrero, das seinen Hauptsitz in Turin hat. Auch die Stängelglace wurde in der Stadt im Piemont erfunden, ebenso wie der Bicerin. Dieses Getränk gibt es ausschliesslich in Torino zu trinken – wo es aber umso mehr dazu einlädt, probiert zu werden. Espresso, Schokolade und ganz viel Schlagrahm sind eine Sünde wert – wenn auch wegen des Koffeins nur für Erwachsene.

Gut akklimatisiert

Doch allen Neuigkeiten zum Trotz scheint das erste Angewöhnen an ihr neues Zuhause wunderbar geklappt zu haben, wie die Fotos auf dem Account von Rodriguez wie auch demjenigen von Ronaldo beweisen.

Dass über das englische Wetter häufig hergezogen wird, nimmt der Fussball-Superstar zumindest bereits ordentlich auf die Schippe. «Wer sagt, dass es in Manchester keine Sonne hat?», witzelt er auf Instagram. Das Wochenende bei über 25 Grad Celsius haben die Neuankömmlinge jedenfalls so genossen, wie sie ein paar Freitage wohl auch in Turin verbracht hätten: in voller Familien-Kraft, bei blauem Himmel und – in Form von Cristiano – mit nacktem Oberkörper.

Von rhi am 06.09.2021
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