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Janni Höhnscheid und Peer Kusmagk

So dramatisch war die Geburt ihres zweiten Babys

Fast zwei Jahre nach der Geburt von Emil-Ocean wurden Peer Kusmagk und Janni Hönscheid zum zweiten Mal Eltern. Wenige Tage später sprechen sie in einem Interview über die Stunden der Angst vor der Geburt.

Janni Hönscheid, Peer Kusmagk und Emil-Ocean.

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk mit ihrem ersten Sohn Emil-Ocean.

Instagram/Janni Hönscheid

«Ich bin nachts aufgewacht und lag in meinem eigenen Blut» – so dramatisch schildert Janni Hönscheid, 28, nun in einem Interview mit «Bunte» den Start der Geburt ihres zweiten Kindes Yoko. Die Tochter der deutschen Profisurferin und des Schauspielers Peer Kusmagk, 44, kam vergangene Woche zur Welt. Und das ganz anders, als es sich Hönscheid vorgestellt hatte.

Bereits bei der Geburt ihres ersten Kindes, Sohn Emil-Ocean, vor bald zwei Jahren, erlitt die 28-Jährige ein schweres Trauma, wie sie im Gespräch mit dem deutschen Magazin erzählt. Damals musste sie einen Notkaiserschnitt machen. Ihr zweites Kind wollte sie nun unbedingt auf natürlichem Weg zur Welt bringen. Ein Wunsch, der zwischenzeitlich zu scheitern drohte.

«Leider ging es aber dramatisch weiter»

Nach dem Erwachen im eigenen Blut fuhr das «Adam sucht Eva»-Paar sofort ins Krankenhaus. «Ich war total erschrocken, weil ich ja erst in der 37. Woche war und unglaubliche Schmerzen hatte», schildert Hönscheid die Situation. Im Spital dann, nach einer halben Ewigkeit, die Entwarnung: Alles in Ordnung.

«Bei Janni sind einige Gefässe geplatzt, die zu der Blutung geführt haben. Das ist sehr selten und meist unbedenklich», erklärt Peer Kusmagk. «Leider ging es aber dramatisch weiter», so der 44-Jährige.

Schlechte Herztöne

Im  Krankenhaus gab es kein freies Bett für die werdende Mutter, weil gleichzeitig so viele Frauen ihre Kinder bekamen. Janni Hönscheid wurde deshalb im Flur, neben den Aufzügen platziert. «Dort durchlebte ich dann eine Wehe nach der anderen, inmitten von vorbeilaufenden Menschen. Schrecklich.»

Elfeinhalb Stunden dauerten die Wehen, bevor die Sportlerin in den Kreissaal gebracht wurde. Dort habe sich die Situation dann nochmals zugespitzt: «Leider wurden bei den Presswehen die Herztöne unserer Tochter schlecht und die Ärzte meinten, es gehe ihr nicht gut», erinnert sich Dschungelcamp-Teilnehmer Kusmagk. «Das war die gleiche Situation wie bei Emil-Ocean, bevor der Notkaiserschnitt durchgeführt wurde.

«Es war surreal»

Zu diesem kam es dann aber doch nicht: Die Hebamme habe ihr nochmals Mut gemacht. Auch Peer bestärkte Janni, mit der er seit 2017 verheiratet ist. «Ich habe ihr gesagt, dass sie stark sei und das schaffe.» Plötzlich sei dann alles sehr schnell gegangen – und die kleine Yoko habe am 27. Juni das Licht der Welt erblickt.

«Es war surreal, wunderschön und einfach magisch», erinnert sich Peer an diesen Moment. Und Janni fügt an: «Es war alles so anders als bei Emil-Ocean. Ich konnte ganz bewusst erleben, wie mein Kind auf die Welt kam. Ich war so dankbar.»

Von Thomas Bürgisser am 12. Juli 2019