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  4. Nach ihrer Fehlgeburt: Meghans Schwangerschaft mit Lili erfüllte die Herzogin mit Angst

Zerbrechliches Babyglück

Die Schwangerschaft mit Lili erfüllte Meghan mit Angst

Im letzten Sommer musste Herzogin Meghan einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Sie erlitt eine Fehlgeburt. Die erneute Schwangerschaft mit Tochter Lili erachtete die Herzogin deshalb als Geschenk Gottes – geniessen aber konnte sie sie doch nicht.

Herzogin Meghan

Machte sich grosse Sorgen: Herzogin Meghan.

imago images/i Images

«Sie ist mehr, als wir uns je vorgestellt haben, und wir sind dankbar für die Liebe und die Gebete, die wir aus aller Welt gespürt haben»: Mit dieser schönen Zeile verkündeten Herzogin Meghan, 40, und Prinz Harry, 36, Anfang Juni die Geburt ihrer Tochter Lilibet Diana.

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So überglücklich ihre neugeborene Tochter sie in jenem Moment machte und seither auch Tag für Tag machen dürfte, so schwierig waren allerdings die Monate vor ihrer Geburt. Vor allem die ersten Wochen der Schwangerschaft setzten Meghan enorm zu, wie nun im neuen Epilog der Taschenbuch-Ausgabe von «Finding Freedom» deutlich wird.

Erinnerungen an die Fehlgeburt

Gemäss einem Auszug aus dem neuen Epilog, der «Newsweek» vorliegt, soll Meghans Schwangerschaft sie und Ehemann Harry mit grosser Angst erfüllt haben. «Erst Ende des letzten Jahres begannen sie beide, sich entspannter zu fühlen», hat ein Freund des Paares sich gegenüber den Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand geäussert.

Der Grund für die ständige Angst um ihr Kind liegt in der Vergangenheit: 2020 war Meghan bereits einmal schwanger, verlor dann aber ihr Kind. Die Öffentlichkeit erfuhr davon erst, als sie in einem Essay in der «New York Times» über den Verlust schrieb. Auch bei der zweiten Schwangerschaft wollten die Sussexes den Familienzuwachs so lange wie möglich für sich behalten. «Meghan erachtete es wirklich als Geschenk Gottes. Aber diesmal waren sie sehr vorsichtig, es niemandem zu erzählen», lässt sich der Freund weiter zitieren.

Bis die ersten kritischen drei Monate überstanden waren, hüteten Meghan und Harry ihr kleines Geheimnis. «Ihre frohe Neuigkeit blieb so lange geheim, bis Meghan gesund in ihr zweites Trimester startete und ihre Freude endlich mit der Welt teilen konnte», ist im Buch zu lesen. Am 14. Februar schliesslich verkündeten die Sussexes die Baby-News – an einem ganz besonderen und «rührenden» Tag, wie die Autoren anmerkten. «Derselbe Tag, an dem britische Zeitungen berichtet hatten, dass Diana schwanger mit Prinz Harry war.» Am 14. Februar 1984 war es, als Harrys Mutter ihre zweite Schwangerschaft verkündete – und damit auf den Tag 37 Jahre, bevor Harry selbst sein zweites Papa-Glück öffentlich machte.

Paparazzi als grosses Problem

In der Schwangerschaft belastete Meghan allerdings nicht nur die Angst um ihre ungeborene Tochter. Auch der Ärger mit den bildlüsternen Fotografen in Kalifornien machte ihr zu schaffen. «Die Paparazzi-Kultur in den USA ist zu einer neuen Bedrohung geworden», ist im Buch zu lesen.

Denn ausgerechnet kurz nach der erlittenen Fehlgeburt wurden Harry und Meghan dabei fotografiert, wie sie nach dem Frauenarzt-Termin in ein Auto stiegen. Weil es sich um einen Cadillac SUV handelte, wurden die Sussexes «wegen der Benzin-fressenden Wahl ihres Autos» heftig kritisiert. «Das Paar war rasend, als es entdeckte, dass ein Fotograf auf ihre Anwesenheit hingewiesen worden war», schreiben die Autoren. «Was ein sehr persönlicher Moment hätte sein sollen, wurde schnell die Top-Story bei Daily Mail Online, mit ein paar Dutzend Fotos des Paares mit Gesichtsmaske, wie es in einen Cadillac SUV steigt.»

Fehlgeburt brach ihnen das Herz

Die Bilder sorgten bei den Ex-Royals insbesondere deshalb für grosses Unverständnis, weil sie einen höchst intimen Moment zeigten – denjenigen kurz nach der erlittenen Fehlgeburt. Der Verlust ihres Babys fügte Meghan und Harry grossen Schmerz zu, wie die Herzogin vergangenen Herbst in einem Gastbeitrag in der «New York Times» durchscheinen liess. «Ich lag im Bett, sah zu, wie das Herz meines Ehemannes brach, während ich versuchte, die Reste meines eigenen zusammenzuhalten», beschrieb Meghan die Situation im Spital. Sie habe Harrys feuchte Hand gefühlt, die «nass von unseren Tränen» gewesen sei. Habe an die Wand gestarrt und gedacht: «Wie werden wir heilen?»

«Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umarmte, dass ich mein zweites gerade verloren habe»

Herzogin Meghan

Die Fehlgeburt selbst sei beim Wickeln von Sohn Archie im vorletzten Juli passiert. Plötzlich habe sie starke Schmerzen gespürt. «Ich hatte Archie in den Armen und fiel zu Boden, sang ein Schlaflied, um uns beide zu beruhigen», schrieb Meghan. «Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umarmte, dass ich mein zweites gerade verloren habe.»

Von rhi am 02.09.2021
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