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Kennt ihr schon den Grossneffen der Queen?

Durch Arthurs stählernen Körper fliesst Windsor-Blut

Er ist jung, sieht gut aus und durch seine Venen fliesst blaues Blut: Arthur Chatto. Arthur wer? Grund genug, einen Blick auf den Grossneffen der Queen zu werfen – und auf seine Gspänli in der zweiten Reihe der Krone.

Arthur Chatto

Blaues Blut vor dem blauen Wasser: Arthur Chatto.

Instagram/artchatto

Bereits die Vorstellung mutet vollkommen unvorstellbar an: Prinz William, 38, oben ohne am Strand, nur in eine Badehose gehüllt, stolz sein Sixpack und die stählernen Oberarme präsentierend. Die Aufregung, die von einem solchen Schnappschuss ausgehen würde: fast noch unvorstellbarer. 

Gut also, übernehmen Williams Verwandte in den höheren Rängen der Thronfolge den Job des Oben-ohne-Mädchenschwarms – und das, wie es scheint, nur allzu gerne. Arthur Chattos, 21, breites Grinsen verrät da durchaus alles. Und die Kommentare tun ihren Rest. «Heirate mich!», «Netter Körper. Und nette Abs!», «Bitte mehr davon!», sind nur einige der zahlreichen Schwarm-Bekundungen, die die Fans zum Body-Bild machen. Aber wer ist denn eigentlich dieser Arthur – und wie bitte ist er mit William verwandt?

Arthur ist der Grossneffe

Ganz so kompliziert ist die Familiengeschichte nicht: Arthur Chatto ist der Grossneffe von Queen Elizabeth II., 94. Aufgeschlüsselt bedeutet dies: Elizabeth' verstorbene Schwester Prinzessin Margaret hatte zwei Kinder, David und Lady Sarah. Letztere ist die Mutter von Arthur. Sein Papa ist der ehemalige Schauspieler Daniel Chatto, der heute als Künstler tätig ist.

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Der letzte hochoffizielle Auftritt: Arthur (Mitte) mit seinen Eltern Lady Sarah und Daniel Chatto (r.) und seinem Cousin zweiten Grades Peter und dessen Ehefrau Autumn Phillips (l.) an der Hochzeit von Harry und Meghan 2018.

Getty Images

Die Windsor-Gene haben die Chattos gleich zwei Söhnen weitergegeben: Arthur hat mit Samuel, 24, einen älteren Bruder. Dieser ist nicht ganz so aktiv auf Instagram wie sein Geschwister, beschreibt sich aber als Liebhaber von Lehm und Worten. Letztere hat er sich zunutze gemacht, um nach der Hochzeit von Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, rührende Gedanken niederzuschreiben. Die Hochzeit sei «so voller Liebe, Wärme und Freude» gewesen, meinte er. Mit seinen Followern wollte er gleich etwas Liebe teilen, die er in sich gesammelt habe – und schrieb an seinen Bruder gerichtet: «Ich liebe dich, Bro! Und ich sage das nicht nur, weil du so breit bist, dass du mich zerquetschen könntest.»

Eine Sportskanone durch und durch

Dessen durchtrainierter Körper kommt allerdings nicht von ungefähr: Arthur ist leidenschaftlicher Ruderer. In diesem Sommer hat er mit drei Uni-Kollegen gar Historisches geschafft: Das Quartett ruderte 2929 Kilometer um Grossbritanniens Festland herum – ohne Unterstützung. Es ist das jüngste Team, das die Challenge je geschafft hat. Arthur und seine Freunde brauchten 42 Tage, 8 Stunden, 23 Minuten und 16 Sekunden, bis sie zurück beim Startort, der Tower Bridge in London, waren.

Dabei nahmen sie das Abenteuer nicht nur als persönliche Herausforderung auf sich, sondern stellten damit auch ihre soziale Ader unter Beweis: Für das Britische Rote Kreuz in der Corona-Krise und die Meeresschutz-Organisation Just One Ocean sammelten sie mit ihrer Aktion bis Ende August bereits rund 30'000 Franken, wie sie auf ihrem Instagram-Profil stolz mitteilen.

Fitnesstrainer und Student

Mit dem Ruder-Rundtrip hat Arthur auch seinen Körper weiter gestählt. Dass er ein Fitness-Fan ist, sieht man ihm auf den ersten Blick an. Das macht er sich nun zunutze und gibt sein Wissen auf dem Gebiet ab sofort auch Interessierten weiter: Im Fitnessstudio Bound Fitness wird er künftig am Mittwochmorgen und Donnerstagabend unterrichten. Er habe herausgefunden, dass physisches Training «ein essentieller Eckpfeiler» darin sei, seine eigene mentale Gesundheit zu verbessern. «Das will ich mit anderen teilen», lässt sich Arthur zitieren.

Dass er auf Kraft- und Ausdauertraining «mit militärischem Schwerpunkt» spezialisiert sei, überrascht bei seinem Anblick herzlich wenig. Doch der Windsor-Spross trainiert nicht nur seinen Körper, sondern auch sein Köpfchen: Er ist derzeit als Student der Kunstgeschichte an der Universität in Edinburgh eingeschrieben. Den Job im Fitnessstudio scheint er also zu nutzen, um sein Studenten-Budget ein wenig aufzubessern.

Leben in der zweiten Reihe

Denn als Vollzeit-Royal wird sich Arthur nicht durchschlagen können. Er rangiert an 26. Stelle der britischen Thronfolge und ist trotz seiner gut betuchten Verwandten ganz normal aufgewachsen: Statt in einem Palast verbrachte er seine Kindheit in einem normalen Haus. ​​​​​​

Doch das Leben als Royal in der zweiten Reihe hat durchaus Vorteile: Es bietet mehr Freiheit und weniger Pflichten. Arthur und seine Nebenroyal-Gspänli tragen einen wohlklingenden Namen, können sich wahlweise wichtig geben oder edel zurücknehmen, sind gern gesehene Gäste auf Partys und können auch einmal so richtig feiern, ohne Skandalbilder fürchten zu müssen, wie unsere Galerie zeigt.

Die Definition von «Skandalbildern» beginnt übrigens bereits beim Foto in der Badehose. Für hochrangige Royals: undenkbar. Für Arthur hingegen Usus – und für die Royal-Fans eine willkommene Abwechslung vom sonst stets hochgeschlossenen Adels-Aufzug. 

Von Ramona Hirt am 27.10.2020
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