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Belgischer Prinz Gabriel

Ist der Bursche bald der begehrteste royale Junggeselle?

Seine Schwester rackert sich in der royalen Militärakademie ab. Er hingegen ist in Hemd und feiner Hose unterwegs – und hat nicht nur wegen seines Auftretens das Zeug dazu, dereinst ein begehrter royaler Junggeselle zu werden.

Prinz Gabriel von Belgien

Wuschelige Haare, ein lässiger Stil: Prinz Gabriel von Belgien.

Dukas

Ganz schön flott ging es am Wochenende bei den belgischen Royals zu und her. Zum einen waren König Philippe, 60, und Königin Mathilde, 47, mit ihren Kindern am autofreien Sonntag mit dem Velo zum Haus der europäischen Geschichte unterwegs. Zum anderen haben sie auch in Sachen Styling einen richtig flotten Auftritt hingelegt – allen voran das Staatsoberhaupt selbst, das mit senfgelber Hose, blauem Hemd und grünem Sakko viel Modemut bewies.

Doch auf dem maskierten Familienfoto sticht noch ein anderer Bursche ganz schön heraus: Prinz Gabriel. Dass er zum Blickfang der belgischen Königsfamilie avanciert ist, dürfte mitunter an seiner Grösse liegen. Mittlerweile überragt der 17-Jährige sogar seinen Vater um einen guten halben Kopf – und Philippe selbst soll bereits 1.85 Meter gross sein.

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In den Fokus gewachsen: Seine Familie überragt Gabriel teilweise um ein Vielfaches. Von links: Schwester Prinzessin Eléonore, Mami Königin Mathilde, Papa König Philippe und Bruder Prinz Emmanuel.

Dukas

Doch benannter Gabriel ist nicht nur in Sachen Grösse ein Mann der Superlative. Denn auch sonst hat der Sohn von Philippe und Mathilde einige Interessen und Eigenschaften, die ihn schon bald zu einem der Glamour-Royals der neuen Generation machen könnten.

Der nächste royale Junggeselle?

Denn spätestens seit der britische Prinz Harry, 36, unter der Haube ist und sich der griechische Prinz Philippos, 34, mit der Schweizerin Nina Flohr, 33, verlobt hat, sehnt sich die Royal-Welt nach einem neuen Junggesellen aus den eigenen Reihen. Und der potentiell heisseste Kandidat hierfür hat im August seinen 17. Geburtstag gefeiert und kommt aus Belgien. Auf den zweitältesten Spross des dortigen Königshauses dürften schon einige Mädchen ein Auge geworfen haben. «Wann bitte ist Gabriel so süss geworden?», fragte sich etwa eine Twitter-Userin nach einem seiner letzten Auftritte. 

Die nämlich sind in letzter Zeit besonders glamourös ausgefallen. Während seine grosse Schwester Elisabeth, 18, sich in der royalen Militärakademie gegenwärtig durch Schutt und Schlamm robbt, lässt es Gabriel ganz schön schick angehen. Zum Familienausflug am Wochenende putzte er sich richtig heraus und erschien mit Hemd, lässig um die Schultern gelegtem Pulli, Stoffhose und Lederslippern zur royalen Rad-Tour. Die Haare trägt er gegenwärtig etwas länger und zerzaust – und erinnert damit fast an Justin Bieber zu seinen Anfangszeiten.

Prinz Gabriel von Belgien

Hat die Haare schön: Prinz Gabriel kümmert sich um seine Hauptpracht, hier mit einem Freund beim Familienausflug.

Dukas

Seine Haare scheinen Gabriel – ganz Teenie eben – ohnehin sehr wichtig zu sein. Der Prinz, der nach Schwester Elisabeth an zweiter Stelle der Thronfolge rangiert, wurde dabei fotografiert, wie er sich immer wieder lässig Strähnen aus dem Gesicht strich. 

Ein echter Hobbysportler

Ganz so eitel geht Gabriel allerdings nicht immer mit sich um. Dafür hat er schlichtweg keine Zeit: Zum einen ist er gegenwärtig in der Schule voll eingespannt. Nachdem er zunächst das Sint-Jan-Berchmans-Kollegium in Brüssel besucht hat, wechselte er 2019 von der niederländischsprachigen Schule an eine internationale Schule in der belgischen Hauptstadt. An der Privatschule werden rund 1400 Schülerinnen und Schüler aus 60 Nationen unterrichtet, wie «Paris Match» weiss. Dort soll er im Juni 2021 die internationale Matura abschliessen.

Doch auch in seiner Freizeit ist Gabriel vielbeschäftigt. Er ist leidenschaftlicher Pianist und treibt liebend gerne Sport. Eine Sportart ist ihm allerdings längst nicht genug. Er setzt auf Breite und spielt Fussball und Tennis. Damit tritt er in die Fussstapfen seiner Eltern, die sich einst auf dem Court kennengelernt hatten.

 
Das ist aber noch längst nicht alles: Gabriel fährt auch Velo, segelt, schwimmt und fährt Ski. Dafür hat er auch schon der Schweiz Besuche abgestattet, etwa im Februar 2018, als er mit seinen Eltern und seinen Geschwistern Elisabeth, Emmanuel, 14, und Eléonore, 12, die Pisten in Verbier unsicher machte. 

Sportlich unterwegs: Die belgische Königsfamilie fährt in Verbier Ski. Für Prinz Gabriel (3.v.l.) ist das Skifahren nur eine Sportart aus einem ganzen Katalog an Bewegungsmöglichkeiten. 

Getty Images

Das ist aber noch längst nicht alles: Gabriel fährt auch Velo, segelt, schwimmt und fährt Ski. Dafür hat er auch schon der Schweiz Besuche abgestattet, etwa im Februar 2018, als er mit seinen Eltern und seinen Geschwistern Elisabeth, Emmanuel, 14, und Eléonore, 12, die Pisten in Verbier unsicher machte. 

Verletzungspech inklusive

Doch einer weiteren Sportart, die er sehr gemocht hat, musste er in der Zwischenzeit abschwören: dem Hockey. Gabriel war Innenverteidiger beim Royal Evere White Star Hockey Club, berichtet der «Royal Fashion Blog», und wurde gemeinsam mit seinem Team von Papa Philippe gesponsert.

Doch wie die belgische Zeitung «Het Nieuwsblad» vergangenen Sommer berichtet, musste Gabriel mit dem Hockey aufhören. Er sei zu beschäftigt mit der Schule und anderen Aktivitäten, als dass er nach wie vor genügend Zeit ins Training investieren könnte. 

Zudem machten ihm in der vergangenen Saison gleich zwei Fussverletzungen zu schaffen, was ebenfalls zu seinem Rücktritt beigetragen haben dürfte. Sowohl zum Weihnachtskonzert im Dezember 2018 als auch zum belgischen Nationalfeiertag im August war der Prinz mit einem Gips erschienen.

Prinzessin Elisabeth Prinz Gabriel von Belgien

Pechvogel: Nach seiner Fussverletzung kann Prinz Gabriel auf die Hilfe von Schwester Elisabeth zählen.

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Unterstützung von der Familie

Doch bei den durch den einbandagierten Fuss erschwerten Auftritten konnte Gabriel immerzu auf helfende Hände aus seiner Familie zählen. Einmal war es Elisabeth, die ihm beim Treppensteigen behilflich war, ein andermal kümmerten sich seine Eltern oder seine beiden jüngeren Geschwister um den lädierten Prinzen.

Ohnehin scheinen sich die Geschwister wunderbar zu verstehen. Auf Fotos strahlen die vier meist um die Wette, geben sich gerne als Einheit und können sich immer aufeinander verlassen. Als etwa Elisabeth, die künftige Königin Belgiens, an ihrem 18. Geburtstag öffentlich der Familie dankt, wird das Band zwischen den vier spürbar. «Wir bilden ein starkes Team – meine Brüder und meine Schwester», schwärmte sie. Im Anschluss an ihre Rede wurde sie von ihrem Bruder Gabriel herzlich umarmt.

Prinz Gabriel Prinzessin Elisabeth

Bruderstolz: Prinz Gabriel umarmt seine Schwester Elisabeth nach deren flammenden Rede am 18. Geburtstag. Voller Stolz beobachtet Papa Philippe die rührende Szene.

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Doch auch für ihre Eltern hatte Elisabeth nur lobende Worte übrig. «Danke, Mama, für deine Verfügbarkeit und dein offenes Ohr. Danke, Papa, für dein Vertrauen. Ich weiss, dass ich immer auf dich zählen kann.» Elisabeth vermittelte den Eindruck eines ganz gewöhnlichen 18-jährigen Mädchens, das langsam flügge wird. Ohnehin ist das belgische Königspaar sehr darum bemüht, seinen Kindern ein weitestgehend ruhiges und normales Leben auf Schloss zu Laken bieten zu können.

Prinzessin Eléonore Prinz Gabriel Königin Mathilde König Philippe Prinzessin Elisabeth Prinz Emmanuel von Belgien

Eine skandalfreie Familie: Prinzessin Eléonore, Prinz Gabriel, Königin Mathilde, König Philippe, Prinzessin Elisabeth und Prinz Emmanuel von Belgien (v.l.).

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Doch die relativ spärlichen öffentlichen Auftritte könnten auch damit zusammenhängen, dass das belgische Königshaus nicht annähernd so glamourös und damit für die Öffentlichkeit so interessant ist wie andere Monarchien in Europa. Es gehört zwar gemäss dem «Südkurier» zu einem der mächtigsten Häusern des ganzen Kontinents, nur ist das Ansehen innerhalb der Landesgrenzen gering. Ob das zurückgezogene und skandalfreie Leben des Königspaars daran schuld ist? Der studierte Politikwissenschafter und die Psychologin haben sich nicht einmal einen Fauxpas geleistet und gehen ihren repräsentativen Aufgaben pflichtbewusst nach. 

Doch die nächste Generation steht schon in den Startlöchern – und bringt frischen Wind rein. Elisabeth ist die erste belgische Prinzessin, die die royale Militärakademie besucht. Zimperlich? Nicht die künftige Königin. Sie wühlt im Dreck, putzt kahle Gänge und isst in der Turnhalle Zmittag. Ihr Bruder steht gegenwärtig für das Gegenteil: Seine Auftritte sind schick und seine Fangemeinde ist wachsend. Ein bisschen Glamour würde der belgischen Monarchie allem Anschein nach nicht schaden – wer weiss, ob nicht der 17-Jährige schon ganz bald dafür sorgen wird.

Von Ramona Hirt am 23.09.2020
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