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Sie kennt Harrys Leiden

Märtha Louise fühlte sich als Prinzessin nicht wohl

Einmal Prinzessin sein, davon träumen viele Mädchen. Prinzessin Märtha Louise lebt diesen Traum – und war als Kind so gar nicht glücklich. In einem Interview erzählt die Norwegerin, wie sie versuchte, allen Erwartungen gerecht zu werden und wie belastend es ist, dauernd unter Beobachtung zu stehen. Damit dürfte sie gerade Prinz Harry aus der Seele sprechen.

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Prinzessin Märtha Louise träumte als Kind davon, ein ganz normales Mädchen zu sein.

Corbis via Getty Images

«Ich träumte davon, ein normales Mädchen zu sein, normale Eltern und ein normales Leben zu haben.» Dies offenbart Prinzessin Märtha Louise, 48, in einem Interview mit der russischen Zeitschrift «Marie Claire», das sie noch vor dem Tod ihres Ex-Mannes Ari Behn gegeben hatte. 

Mädchen mit den richtigen Manieren gehasst

Besonders zuwider war ihr in der Kindheit, dass sie bei öffentlichen Auftritten stets als süsses Mädchen im Kleidchen auftreten musste. «Zwischen mir, dem Echten und der Prinzessin, mit der ich mich messen musste, klaffte ein Abgrund.» Sie habe ordentlich gekleidete Jungs und Mädchen mit den richtigen Manieren gehasst – «weil ich immer respektabel aussehen und mich richtig verhalten musste, was nicht zu meinem Inneren passte.»

Ein Grund dafür sieht sie darin, dass sie als hochsensibles Kind geboren wurde. Sie habe auch oft rebelliert. «Ich war sehr gereizt, bin auf Bäume geklettert und habe Jungen geschlagen», erzählt Märtha Louise.

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Um die Workshops mit ihrem Freund Durek Verrett zu bewerben, darf Märtha Louise ihren Prinzessinnen-Titel nicht mehr verwenden.

Instagram / Märtha Louise
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Als sehr belastend empfand die Prinzessin, die aktuell mit ihrer Beziehung zum umstrittenen Schamanen Durek Verrett für Schlagzeilen sorgt, die ständige Beobachtung durch die Medien: «Die Presse begann sehr früh über mich zu schreiben und sie taten es die ganze Zeit.» Die Fotografen hätten sie 24 Stunden am Tag verfolgt und lauerten vor ihrem Haus. Märtha Louise wandte sich schliesslich an einen Psychologen, was ihr geholfen hat.  

Ähnliche Probleme wie Prinz Harry

Mit diesem Interview könnte Märtha Louise Prinz Harry, 35, aus der Seele gesprochen haben. Er gibt zu einem grossen Teil den Paparazzi die Schuld daran, dass er und Meghan, 38, Grossbritannien den Rücken kehren. Ihretwegen habe er sich um das Wohl seiner Frau gesorgt.

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Prinz Harry macht die britischen Boulevardmedien für den «Megxit» verantwortlich.

Getty Images for Sentebale

Bereits im Oktober verklagte Harry Boulevard-Blätter wie die «Mail on Sunday», die «Sun» und den «Mirror». Er wirft den Zeitungen vor, sein Mailbox-Nachrichten abgehört zu haben. Zudem wandte sich Prinz Harry mit einem emotionalen Schreiben an die Öffentlichkeit, weil er sich wegen einer «skrupellosen Kampagne» Sorgen um seine Ehefrau machte.

Harrys Verhältnis zu den Boulevard-Medien ist seit seiner Kindheit belastet – verständlicherweise. Am 31. August 1997 verstarb seine Mutter Lady Diana in Paris an den Folgen eines Autounfalls. Diesem ging eine Verfolgungsjagd mit Paparazzi voraus.

Von Fabienne Eichelberger am 22.01.2020
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