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Maud musste in Therapie

Märtha Louises Tochter spricht über den Tod ihres Vaters

Knapp ein halbes Jahr ist es her, seit sich Prinzessin Märtha Louises Ex-Mann Ari Behn das Leben genommen hat. Nun werden die Werke des Künstlers im Rahmen einer Gedenkausstellung präsentiert. Seine Töchter waren die ersten Besucher. Dabei erzählte die 17-jährige Maud Angelica auch, wie sie mit dem Tod ihres Vaters umgeht.

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Märtha Louise und ihre Töchter haben ein schwieriges halbes Jahr hinter sich.

Instagram / Märtha Louise

Bereits an der Beerdingung von Ari Behn beeindruckte Maud Angelica die Trauergäste. Damals hielt die heute 17-jährige Tochter des Verstorbenen und von Prinzessin Märtha Louise, 48, eine bewegende Abschiedsrede. Zudem stellte sie ein selbstgezeichnetes Porträt von ihrem Vater auf den Sarg.

Nun wurden in einer Gedenkausstellung Ari Behns letzte Werke präsentiert. Auch dabei spielte Maud eine entscheidende Rolle: Sie half mit, die Galerie aufzubauen und versah die Bilder ihres Vaters mit einem Pfau- und Fuchs-Stempel, der sie an ihn erinnert. Gegenüber dem Presseportal «NTB» machte die 17-Jährige deutlich, wie sehr sie der Verlust von Ari Behn, der sich mit 47 Jahren das Leben nahm, schmerzt: «Ich wollte mit ihm malen, aber ich habe es nie getan.»

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An der Beerdigung ihres Vaters präsentierte Maud ein selbstgemaltes Porträt und hielt eine emotionale Abschiedsrede.

imago images/PPE
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Die Ausstellung scheint Maud etwas Trost zu spenden. In der norwegischen Zeitung «Verdens Gang» sagte sie zwar, alles was mit ihrem Papa zu tun habe, sei traurig. Aber auch: «Ich freue mich sehr, dass wir sein Andenken ehren können.»

Hilfe durch Trauergruppe und Psychologen

Das vergangene halbe Jahr war hart für Maud und ihre beiden Schwestern. Um den Selbstmord ihres Vaters verarbeiten zu können, holte sich Maud professionelle Hilfe. «Ich habe angefangen zu einer Trauergruppe und einem Psychologen zu gehen», sagt sie im Interview. 

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Im Rahmen einer Gedenkausstellung für Ari Behn sprach Maud (re.) darüber, wie sie mit dem Tod ihres Vaters umgeht.

Danapress

Rückblickend sei sie zudem dankbar dafür, dass es ihr gelang, ihre Abschiedsrede an der Trauerfeier zu halten: «Ich bin stolz auf mich. Es war sehr überwältigend», erzählt sie. Ihr sei es damals sehr wichtig gewesen, ihren Vater zu ehren und ihm etwas zu sagen. 

Es bedeute ihr viel, es geschafft zu haben, aus dem Schrecklichen etwas Wertvolles zu machen. Sie hofft zudem, dass sie ihre Trauer nutzen konnte, um anderen etwas zu sagen. In ihrer Rede wandte sie sich nämlich auch an Menschen mit psychischen Problemen und ermutigte sie, sich Hilfe zu suchen.

Suizidgedanken? Holen Sie sich Hilfe!

Schweizer-illustrierte.ch berichtet üblicherweise nicht über Suizide, um Nachahmereffekte zu vermeiden – es sei denn, ein Fall erhält durch besondere Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie oder ein Mensch in Ihrem Umfeld Suizidgedanken haben, holen Sie sich bitte umgehend Hilfe.

Diese Angebote sind schweizweit rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und ihr Umfeld da – vertraulich und kostenlos:

Von Fabienne Eichelberger am 19.06.2020
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