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Nach Morddrohungen

Prinzessin Amalia zeigt sich wieder in der Öffentlichkeit

Prinzessin Amalia hat schwierige Wochen hinter sich: Im September wurde bekannt, dass die niederländische Thronfolgerin von der Mafia bedroht werden soll. Seither hat sie sich zurückgezogen. Nun allerdings getraute sie sich begleitet von der ganzen Familie zum ersten Mal wieder ins Rampenlicht.

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Prinzessin Amalia

Seit Prinzessin Amalia ins Visier der Mafia geriet, zeigte sie sich nicht mehr in der Öffentlichkeit.

imago/PPE

Auf den ersten Blick scheint alles ganz normal: Die niederländische Königsfamilie ist perfekt gestylt, alle lächeln und posieren professionell für die Fotografen. Doch hinter ihr liegen harte Wochen. Ende September berichtete die Zeitung «Telegraaf», dass Kronprinzessin Amalia (18) in grosser Gefahr schwebt. 

Die «Mocro Maffia» soll die Thronfolgerin im Visier haben. Gemäss der Zeitung plant die Bande einen Anschlag oder die Entführung von Kronprinzessin Amalia. Um sich in Sicherheit zu bringen, musste sie aus ihrer Studenten-WG in Amsterdam ausziehen und in den Palast zurückkehren. Seither zeigte sie sich nicht mehr in der Öffentlichkeit.

 

 

Prinzessin Amalia

Prinzessin Amalia hielt beim Foto-Shooting immer wieder die Hand von Mutter Máxima.

imago/PPE

Gegenüber der Nachrichtenagentur ANP sagte Königin Máxima im Oktober über ihre Tochter: «Sie kann kaum mehr das Haus verlassen.» Das sei natürlich nicht einfach für die 18-Jährige. «Es gibt kein Studentenleben für sie, wie es andere haben.»

Doch nun also wagte Amalia nach den beunruhigenden Nachrichten einen ersten Schritt in Richtung Normalität. Gemeinsam mit der ganzen Familie besuchte sie in der «Nieuwe Kerk» in Amsterdam eine Ausstellung über das Leben der früheren Königin Juliana.

Mafia-Boss bestreitet Vorwürfe

Und obwohl sich die junge Thronfolgerin wacker schlug und sich von den Fotografen mit ihren Schwestern und Eltern ablichten liess, verriet ihr Blick, dass ihr noch nicht ganz wohl ist in der Öffentlichkeit. Oft stand sie eng an der Seite von König Willem-Alexander (55) oder hielt die Hand von Königin Máxima (51). Fragen der Journalistinnen und Journalisten wurden gemäss bild.de nicht beantwortet.

Laut adelswelt.de hat sich allerdings in der Zwischenzeit der Boss der «Mocro Maffia» zu Wort gemeldet. Ridouan T. sitzt derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in Vught. In einer schriftlichen Zeugenaussage bestreit er, etwas mit den Drohungen gegen Prinzessin Amalia zu tun zu haben. Die Aussage machte er, als er selbst in einem Gerichtsprozess als Zeuge aussagen musste.

Von fei am 5. November 2022 - 16:57 Uhr