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Vater Thomas Markle über die Ex-Herzogin

«Verstehe nicht, was aus Meghan geworden ist»

Mitten in der Corona-Krise will Herzogin Meghan mit Enthüllungen über ihr Verhältnis zur royalen Familie an die Öffentlichkeit gehen. Von ihrem Vater erntet sie dafür Unverständnis – er erkennt seine Tochter nicht wieder.

Herzogin Meghan

Erntet Unverständnis ihres Vaters: Herzogin Meghan.

Getty Images

Nach ihrem Umzug nach Los Angeles und ihrem Aus als Royals kommen Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, einfach nicht zur Ruhe. Gegenwärtig stehen die Eltern vom kleinen Archie, 1, wegen der baldigen Veröffentlichung des Enthüllungsbuchs «Finding Freedom» unter Beschuss. 

Das Paar bestreitet zwar nach wie vor, der Autorenschaft um Omid Scobie und Carolyn Durand Interviews gegeben oder Statements von «gut informierten Quellen», «engen Freunden» und «Insidern» autorisiert zu haben, dennoch gehen Medien wie die britische Tageszeitung «The Sun», davon aus, dass Meghan und Harry mehr involviert sind, als sie zugeben möchten. Das Buch sei mit intimen Anekdoten gespickt, «die nur der Prinz und die Herzogin von Sussex oder ihre wirklich engsten Freunde wissen können», wird in der Zeitung begründet.

«Der schlechteste Zeitpunkt überhaupt»

Auch Meghans Vater Thomas Markle, 76, scheint der Überzeugung zu sein, dass seine Tochter ihre Finger beim Buch im Spiel hatte. Darin soll sie, wie erste Auszüge zeigen, beispielsweise ihre schwierige Rolle innerhalb der Royal Family beschrieben haben. «Ich habe mein ganzes Leben für diese Familie aufgegeben. Ich war bereit, alles zu tun, was nötig ist», soll sie einer Freundin verzweifelt gesagt haben. Und macht deutlich, dass sie sich ungerecht behandelt fühlte von den Windsors. «Nun stehen wir hier. Es ist sehr traurig», wird sie zitiert.

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Teilt gegen seine Tochter aus: Thomas Markle.

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Vater Thomas kann mit den Vorwürfen seiner Tochter wenig anfangen – vor allem in Zeiten wie diesen. «Das ist der schlechteste Zeitpunkt überhaupt, um zu jammern und sich über irgendetwas zu beschweren», erklärte er gegenüber «The Sun». «Menschen leiden weltweit unter der Coronavirus-Pandemie

Ob Meghan Mitspracherecht hatte beim Inhalt der Biografie, scheint für Markle nebensächlich zu sein. So oder so erkennt er sie nicht wieder. «Ich liebe meine Tochter, aber ich verstehe wirklich nicht, was aus ihr geworden ist.»

Hochzeits-Drama um ihren Vater

Das Verhältnis zwischen Meghan und ihrem Vater ist allerdings bereits seit geraumer Zeit angespannt. Dazu beigetragen hat auch Thomas' Fernbleiben an der Märchenhochzeit seiner Tochter im Mai 2018. 

Nach einer Herz-Operation und vielen öffentlichen Streitigkeiten im Vorfeld der Hochzeit hat sich Markle dazu entschieden, seine Tochter nicht zum Altar zu führen. Im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann stand Meghans Mutter Doria Ragland, 63, ihrer Tochter vor Ort zur Seite.

Prinz Harry Herzogin Meghan Doria Ragland

Eine wichtige Stütze: Herzogin Meghan und Prinz Harry konnten auch an ihrer Hochzeit auf die Unterstützung von Meghans Mutter Doria zählen.

Getty Images

Im Buch wird behauptet, dass Meghan seit der Hochzeit nicht mehr mit ihrem Vater gesprochen hat. Dass er nicht erschienen ist, wollte sie zunächst nicht wahrhaben, habe ihn mindestens 20-mal angerufen und ihm einen «Schwall an Sprachnachrichten und SMS» geschickt, um ihn doch noch zum Kommen zu bewegen. Ohne Erfolg.

Mit seiner Entscheidung, der Hochzeit trotz Meghans Effort fernzubleiben, hadert die Ex-Schauspielerin gemäss der Biografie noch heute. «Wenn Harry, Doria und ihre Freunde nicht gewesen wären, hätte sie das nicht durchgestanden», ist im Buch zu lesen.

Buch erscheint am 11. August

Nach den ersten Einblicken erwarten Royal-Fans weltweit mit Spannung das Buch «Finding Freedom», das Harrys und Meghans gemeinsamen Weg von Windsor-Lieblingen bis hin zu ihrem royalen Rückzug aufzeigt. Die Biografie soll am 11. August erscheinen, bereits im Voraus wurden diverse Kapitel in der «Daily Mail» abgedruckt.

Mit dem Inhalt wollen Meghan und Harry allerdings nichts zu tun haben. Sie liessen von einem Sprecher verlauten, dass sie «weder interviewt» wurden «noch zu ‹Finding Freedom› beigetragen» hätten. «Dieses Buch basiert auf den eigenen Erfahrungen der Autoren als Mitglieder des Royal Press Corps und ihrer eigenen unabhängigen Berichterstattung.»

Von Ramona Hirt am 29.07.2020
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