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Papst-Beschützer brauchen neue Kaserne

Doris Leuthard sammelt Geld für Schweizergarde

Die Päpstliche Schweizergarde in Rom braucht eine neue Kaserne. Das kostet 55 Millionen Franken. Jetzt engagiert sich alt Bundesrätin Doris Leuthard.

Alt Bundesrätin Doris Leuthard

Alt Bundesrätin Doris Leuthard ist der Schweizer Garde sehr zugetan.

Keystone

1506 wurde die Päpstliche Schweizergarde in Rom gegründet. Seither beschützen die Gardisten den Papst. Die jungen Männer aus der Schweiz sind aber auch zuständig für Wach- und Ehrendienste im Vatikan als Sitz des katholischen Oberhauptes.

Inzwischen sind die Unterkünfte der Gardisten in die Jahre gekommen: Zwei Kasernenhäuser stammen aus dem 19. Jahrhundert, das dritte von 1920. Diese nie erneuerten Gebäude sind veraltet und stark sanierungsbedürftig. Zudem brauchen die Gardisten mehr Platz.

Alt Bundesraetin Doris Leuthard

Die damalige Bundespräsidentin Doris Leuthard 2010 beim Besuch der Schweizergarde in Rom.

Keystone

Stolz auf das Engagement von Doris Leuthard

Deshalb planen die Verantwortlichen eine neue Kaserne für die Schweizergarde. Diese wird noch aus zwei Gebäuden bestehen und soll 2023 in Betrieb genommen werden.

Das alles kostet viel Geld: 55 Millionen Franken. Jean-Pierre Roth, 71, ehemaliger Präsident der Nationalbank und Präsident der Stiftung für die Kasernenrenovation, sagt: «Die Kirche will keine finanziellen Risiken eingehen. Deshalb muss die Stiftung das Geld vor Baubeginn beschaffen.»

Und Stiftungsmitglied Guido Egli meint: «Wir sind stolz und voller Freude, dass sich Doris Leuthard als Präsidentin des Patronatskomitees für den Neubau engagiert und an vorderster Front bei der Mittelbeschaffung hilft.» Alt Bundesrätin Doris Leuthard, 56, ist der Schweizer Garde sehr zugetan: 2017 nahm sie letztmals an der Vereidigung neuer Schweizer Gardisten teil. Ende 2018 ist Leuthard als Bundesrätin zurückgetreten.

Von André Häfliger am 25. April 2019