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«Ich bin überglücklich»

Elia Zurbriggen ist zum zweiten Mal Vater geworden

Ende letzter Saison hat sich Elia Zurbriggen vom Skisport verabschiedet, um sich seiner Familie zu widmen. Die ist Anfang Juli um ein weiteres Mitglied gewachsen: Sohn Janis macht seinen Papa «überglücklich».

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Die Zurbriggens sind jetzt zu viert: Elia mit Ehefrau Loredana, Tochter Lisa und Söhnchen Janis. 

Instagram/elia_zurbriggen

Grosse Freude im Hause Zurbriggen: Der ehemalige Skirennfahrer Elia, 29, und seine Frau Loredana sind zum zweiten Mal Eltern geworden. Nach Tochter Lisa, die im Februar 2019 das Licht der Welt erblickt hat, freuen sich die beiden über einen Sohn.

«Die Familie wächst», verkündet der ehemalige Riesenslalom-Spezialist auf Instagram zu einem Foto der Vierer-Bande. Und verrät bei dieser Gelegenheit auch gleich den Namen des Sprösslings: Janis. Er sei am 8. Juli geboren, erklärt Zurbriggen auf Anfrage von schweizer-illustrierte.ch.

«Ich bin überglücklich»

Mutter und Kind haben die Geburt gut überstanden, berichtet der Sohn von Ski-Legende Pirmin Zurbriggen, 57, weiter. «Es sind alle gesund und wohlauf.»

Seine neue Rolle als Zweifach-Papa erfüllt den Walliser sehr. «In unserem Familienleben hat sich in letzter Zeit einiges geändert», erklärt er. «Ich bin überglücklich und dankbar, dass ich nun diese Zeit zuhause mit der Familie geniessen darf.»

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Rücktritt vom Skisport

Für Zurbriggen stehen nicht nur im Privaten viele Veränderungen an: Erst Mitte März hatte er nach dem vorzeitigen Abbruch des Weltcup-Winters seinen Rücktritt vom aktiven Skisport erklärt. Nach einer harzigen Saison ohne Weltcup-Punkte war ihm bewusst, dass er «nochmals weit unten» hätte starten müssen, erklärte er seine Beweggründe gegenüber dem Portal «1815». «Da musst du dich schon fragen, ob du die Motivation, die Leidenschaft und die Freude noch hast.»

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Startschuss in eine verkorkste Saison: Der Auftakt des Weltcup-Winters in Sölden sollte für Elia Zurbriggen sinnbildlich sein für den weiteren Verlauf ebendieses. In vier Weltcup-Einsätzen konnte der Walliser keine Punkte einfahren.

Getty Images

Er entschied sich gegen einen weiteren Anlauf und erklärte, dass er den Fokus künftig auf seine Liebsten richten will. Eine Familie zu haben, sei auch mit Verantwortung verbunden, sagte er. «Ich kann nicht einfach jeden Franken in den Skisport stecken.» Dass weiterer Nachwuchs unterwegs ist, hatte Zurbriggen damals noch nicht verraten. Der erneute Familienzuwachs dürfte aber auch zu seinem Entscheid beigetragen haben, «dass der Zeitpunkt gekommen ist für ein neues Kapitel».

Zurbriggen wird Beizer

Schon kurz nach seiner Rücktritts-Erklärung hat Zurbriggen bekanntgegeben, wie es für ihn weitergeht: Ab Dezember übernimmt er die Führung eines Restaurants in Findeln. Und das nicht alleine: Die neue Herausforderung geht Zurbriggen gemeinsam mit Ehefrau Loredana an, mit der er seit Mai 2018 verheiratet ist. Seine Liebe bringt reichlich Gastro-Erfahrung mit: Loredana hat zuvor bereits während acht Jahren in einem anderen Restaurant desselben Betreiber-Paars gearbeitet. 

Von Ramona Hirt am 17.07.2020
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