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Die kuriosesten Reaktionen auf Bruggers Baby-News

«Gebärt Hazel tatsächlich ihr erstes Brot?»

Es war die Neuigkeit des Donnerstags: Kabarettistin Hazel Brugger ist schwanger! Damit überraschte die Zürcher Comedienne alle – was zu einigen wirklich skurrilen Reaktionen geführt hat.

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Erwartet ihr erstes Kind: Hazel Brugger.

Getty Images

Manche strecken ihren Bauch in die Kamera. Andere lassen sich vom werdenden Papa einen Kuss auf den Bauch drücken. Noch andere stellen ein Filmplakat nach oder lassen sich sonst etwas möglichst Ausgefallenes einfallen. Und dann kam Hazel Brugger.

«Ich bin schwanger.» Deutlicher hätte es die 26-Jährige nicht sagen und klarer hätte die Botschaft nicht sein können. Und doch reichten drei Worte, um die Fangemeinschaft in Aufruhr zu versetzen. Denn die mochte der Zürcherin nicht so recht glauben, was sie da via Twitter in die Welt hinausposaunt hatte.

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Die News so wirklich abkaufen konnten Brugger die wenigsten – auch wenn sie einige Minuten nach ihrem Drei-Worte-Tweet einen Instagram-Beitrag veröffentlichte, auf dem sie stolz ihren in Latzhosen verpackten Bauch tätschelte und zu dem sie schrieb: «Für alle, die dachten, 2020 gibt es nur beschissene Nachrichten – hier mal was Gutes: Ich bin schwanger!» 

Doch auch dieses Update vermochte die Kritiker nicht so recht zu überzeugen. War alles nur ein Gag? Nein, bestätigte das Management der Schweizerin, die in Köln lebt, kurz darauf gegenüber mehreren Medien. Doch da war bereits ein Füllhorn an skurrilen Reaktionen auf die Baby-News eingetrudelt, wie ein Auszug zeigt.

Indiskrete Fragen

Bruggers Post löste einige Fragen aus – darunter auch ziemlich indiskrete. «Bist du schwanger von deinem Mitbewohner?», «Wer ist die Mutter?» und «Und was, wenn das Kind von Natur aus einen schlechten Humor hat?», sind nur einige davon.

Ein weiterer Follower leistete sich einen Scherz auf Kosten von Hazel Bruggers Partner Thomas Spitzer. «War der Thomas wieder spitzer?», fragte er.

Unglaube

Die meisten Follower aber hatten schlichtweg noch nicht den klaren Kopf, um bereits Fragen zu stellen oder Witze zu reissen. Sie waren in ihrem Unglauben noch zu verwirrt. «Wie viele andere warte ich entweder auf 1) die Auflösung des Gags oder 2) einen weiteren Post, der versichert, dass es kein Gag war», hielt ein Fan stellvertretend für viele weitere fest, die ihm beipflichteten. «Not sure if true or 12-facher Meta-Joke», schrieb ein weiterer. Noch ein anderer verlangte Beweise. «Ultraschall-Pic or it didn't happen» – «Ultraschallbild oder es ist nicht passiert».

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Wurde ebenfalls zur Zielscheibe von Anfragen: Patti Basler.

Geri Born

Und selbst Berufskolleginnen kriegten die grosse Unsicherheit ab, die sich fast im gleichen Tempo wie die Baby-Neuigkeit an sich verbreitete. So erhielt etwa Slam-Poetin Patti Basler, 44, einen Anruf eines Journalisten, wie sie in der Kommentarspalte von Bruggers Post dokumentiert. «‹Guten Tag Frau Basler. Hier X von der Zeitung Z. Hätten Sie Zeit für ein Interview?› – ‹Worüber?› – ‹Frauen in der Comedy.› – ‹Ok. Ist dazu nicht eigentlich alles schon gesagt?› – ‹Kennen Sie Hazel Brugger persönlich?› – ‹Ja.› – ‹Ist die wirklich schwanger?›»   

Schlussfolgerungen

Viele Fans nutzten die Gelegenheit aber auch, um einen Blick auf das grosse Ganze zu werfen. «Was nen Ruf man haben muss, wenn die gesamte Community misstrauisch ist bei so einer Nachricht», stellte einer fest. «The day the internet broke» – «Der Tag, an dem das Internet zusammenbrach», vermutete ein anderer bei der Welle an Kommentaren, die über Brugger hereinbrach. 

Andere nutzten gleich Bruggers eigene Worte, um das Kind in ihrem Bauch zu beschreiben. Babys bezeichnete Hazel nämlich auch schon als «Menschenwelpen». Und nach der Geburt ihres Gottikinds erzählte sie, dass ihr Patensohn «etwa so gross wie ein Brot» sei. «Er kann auch so viel wie ein Brot.» 

Die Glückwünsche fielen dementsprechend teigig aus. «Es wird ein Brot! Herzlichen Glückwunsch!», freute sich ein Fan. «Diese toxische Mischung aus ‹Ist das ein PR-Gag?› oder ‹Ist Hazel tatsächlich schwanger und gebärt ihr erstes Brot?› tut weh in meinem Kopf», beklagte sich eine andere Followerin. 

Doch noch Glückwünsche

Schliesslich wagten sich doch einige Fans, Glückwünsche zu deponieren – ohne jegliche Skepsis. «Ach wie cute, ne kleine Hazelnuss!», «Ein Quarantäne-Baby», «Das wird sicher ein toller Mensch!» oder einfach nur «Megageil!», war da etwa zu lesen. 

Doch noch etwas anderes vermochte die Fans zu bewegen: Dass Brugger demnächst zwangsläufig ein bisschen kürzertreten muss, sorgt bereits jetzt für grosses Bedauern. Zynisch, wie sich die Comedienne selbst gerne gibt, empfand ein Fan die Neuigkeit vor allem als Einbusse für sich. «Ach, fuck. Jetzt geht Hazel 2021 in Mutterschaftsurlaub», schrieb er – und prophezeite wenig lebensbejahend und optimistisch: «Dann wird das nächste Jahr auch kacke.» 

Von Ramona Hirt am 02.10.2020
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