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Die «Donnschtig-Jass»-Frau über ihre Schwangerschaft

Ihr Mann bremste Sonia Kälin in der Familienplanung

Ein Baby mischt das «Donnschtig-Jass»-Team auf: Schiedsrichterin Sonia Kälin wird erstmals Mama. Im Interview spricht die vierfache Schwingerkönigin über ihre Schwangerschaft und verrät, weshalb sie mit dem jetzigen Zeitpunkt sehr glücklich ist.

Sonia Kälin und ihr Ehemann Stefan Halter Verkündung Schwangerschaft August 2020

Freuen sich unglaublich auf ihr erstes Kind: Sonia Kälin und Stefan Halter.

Instagram/soniakaelin

Sonia Kälin, Sie und Ihr Mann Stefan werden zum ersten Mal Eltern. Was ist das für ein Gefühl?
Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass da etwas Kleines in mir heranwächst. Auf der anderen Seite ist es auch speziell, das Baby noch nicht zu spüren, sondern primär einfach all die anderen Veränderungen am Körper. Irgendwie ist es auch eine Reise ins Ungewisse, denn noch haben wir keine Ahnung, ob es einen Engel oder einen Tyrannen geben wird (lacht).

Ihre Schwangerschaft folgt rund zwei Jahre nach Ihrer zivilen Hochzeit. Ist es ein absolutes Wunschkind?
Ja, es ist ein absolutes Wunschkind. Eigentlich hätte ich gleich nach meinem Rücktritt schwanger werden wollen, aber Stefan weigerte sich mitzumachen. Er meinte, ich dürfe mich nicht von einer «Lebensaufgabe» in die nächste stürzen und solle jetzt erst einmal mit dem «normalen» Leben zurechtkommen, die neu gewonnene Zeit annehmen und gestalten können.

Wie hart war das für Sie, dass Ihr Partner nicht sofort nach Ihrem Rücktritt aus dem Schwingsport die Familienplanung in Angriff nehmen wollte?
Ich verzweifelte damals fast, aber jetzt sehe ich, dass er einfach zu 100 Prozent recht hatte. Ich habe mich in dieser Zeit persönlich sehr stark weiterentwickelt, mich noch besser kennengelernt, bin allgemein ruhiger geworden und jetzt sind wir gemeinsam für diesen Schritt bereit.

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«Stefan und ich haben abgemacht, dass wir das Geschlecht gar nicht wissen wollen»

In welcher Schwangerschaftswoche sind Sie aktuell?
So ganz genau wissen wir das nicht, irgendwo im 4. Monat. 

Wie geht es Ihnen körperlich, inwiefern merken Sie die Schwangerschaft?
Momentan geht es mir blendend. Ich merke einfach, dass ich etwas schneller ausser Atem bin. Die Übelkeit der 7. und 8. Woche ist ebenfalls vorbei und die ganz grosse Müdigkeit zum Glück auch. Dass der Körper an allen möglichen und unmöglichen Stellen runder wird, daran muss ich mich noch etwas gewöhnen.

Verraten Sie uns das Babygeschlecht?
Stefan und ich haben abgemacht, dass wir das Geschlecht gar nicht wissen wollen, denn für uns beide ist es irrelevant, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Unsere Kollegen sind aber schon fleissig am Tippen... (lacht).

Die 4 fache Schwingerkoenigin Sonia Kaelin ist die neue Schiedsrichterin in der TV Jassendung Donnschtig Jass. Mit im Bild ihr Ehemann Stefan Halter.  Bild © Remo Naegeli

Sonia Kälin und Stefan Halter in ihrer 3-Zimmer-Wohnung in Schindellegi SZ. Im Januar 2021 werden sie sich ein neues Zuhause einrichten.

Remo Nägeli

«Als Mutter möchte ich natürlich auch in erster Linie Mutter sein – aber, unser Kind hat auch einen Vater»

Sie arbeiten als Oberstufenlehrerin und Jass-Schiedsrichterin beim «Donnschtig-Jass». Bald kommt der Mama-Job auf Sie zu. Planen Sie beide Tätigkeiten beizubehalten?
Ja, ich möchte weiterhin bei beiden Berufen einen Fuss in der Türe behalten. In welchem Umfang dies sein wird, weiss ich noch nicht. An der Schule habe ich bereits auf dieses Jahr etwas reduziert, um mehr Zeit für mich und meine Selbständigkeit zu haben. Als Mutter möchte ich natürlich auch in erster Linie Mutter sein – aber, unser Kind hat auch einen Vater. Stefan wird seine Vaterrolle ernst nehmen und wohl der beste Vater der Welt sein. 

Spüren Sie schon einen gewissen Nestbautrieb, im Sinne von, dass Sie das Zuhause für das ankommende Kind herrichten?
Nein, davon spüre ich noch gar nichts. Das erste, was ich jetzt dann tun muss, sind neue Kleider für mich einzukaufen. Privat habe ich in letzter Zeit immer die zwei gleichen Outfits an. Wir hoffen ausserdem, dass das Baby erst nach unserem Umzug im Januar das Licht der Welt erblickt. 

Von Sarah Huber am 14.08.2020
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