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Krisengebiet-Verbot

Luzia Tschirky ist schwanger – und muss die Füsse still halten

Luzia Tschirky erwartet ein Baby. Eigentlich gute Nachrichten, doch für ihr ungeborenes Kind muss die Journalistin beruflich Opfer bringen: Sie darf vorerst nicht in Krisengebiete reisen, ihr Arbeitgeber hat ihr Back Office verschrieben.

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Luzia Tschirky, SRF Reporterin, Korrespondentin Moskau, SI 10/2022

Luzia Tschirky ist schwanger – muss im Job dafür aber kürzer treten.

Geri Born

Als der Krieg in der Ukraine ausbrach, entkam Luzia Tschirky (32) diesem nur knapp. Sie floh vorerst nach Polen, ihren Kameramann musste sie in der Ukraine zurücklassen, denn dieser stammt ursprünglich von dort und durfte nicht ausreisen, musste für sein Land kämpfen. Es waren schwere Wochen für Luzia Tschirky, doch im Interview mit der Schweizer Illustrierten sagte sie damals, dass sie in Angst in den entsprechenden Momenten gar nicht wahrnahm. Um sich zu schützen, trug sie beispielsweise stets eine Schutzweste.

Nachwuchs im Hause Tschirky

Diese Schutzweste könnte ihr inzwischen etwas zu eng geworden sein, denn wie SRF bestätigt, ist Luzia Tschirky im fünften Monat schwanger. Eine frohe Kunde. Doch für die Journalistin bedeutet dies, dass sie ihrem Job als Korrespondentin vorerst nur eingeschränkt nachkommen kann. Ihr Arbeitgeber hat ihr verboten, in nächster Zeit in Krisengebiete zu reisen. Stattdessen sitzt Luzia Tschirky jetzt in der polnischen Hauptstadt Warschau und hat sich dort eine Art Kommandozentrale eingerichtet. Von Warschau aus «koordiniert sie eine Crew in der Ukraine, die in Absprache mit ihr weiterhin Berichte vor Ort erstellt», wie SRF auf Nachfrage der Schweizer Illustrierten bestätigt.

Von san am 9. November 2022 - 09:49 Uhr