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Demnächst wird auf TV24 die Schweizer Ausgabe von «Sing meinen Song» ausgestrahlt. Mit dabei ist die Walliserin Stefanie Heinzmann. Vor ihrem TV-Auftritt spricht die Sängerin über Gastgeber Seven, grosse Gefühle und ihre neue Frisur. Sina Albisetti
Sängerin wollte Haare schon mit 17 abrasieren

Stefanie Heinzmann erklärt ihren radikalen Schnitt

Demnächst wird auf TV24 die Schweizer Ausgabe von «Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert» ausgestrahlt. In der ersten Episode der Musikshow steht die Walliserin Stefanie Heinzmann im Mittelpunkt. Vor ihrem TV-Auftritt spricht die Sängerin über Gastgeber Seven, grosse Gefühle und ihre neue Frisur.

Vor rund einem Jahr kündigte der private Fernsehsender TV24 an, dass er die erfolgreiche deutsche Musikshow «Sing meinen Song – Das Tauschkonzert» in die Schweiz holt. Am Freitag, 21. Februar, um 20.15 Uhr steht nun die erste Folge der Show-Reihe an: Soulsänger Seven, 41, empfängt sechs der aktuell erfolgreichsten Schweizer Künstlerinnen und Künstler zum intimen Tauschkonzert.

In den einzelnen Episoden steht jeweils eine Musikerin oder ein Musiker im Zentrum. In Folge eins ist es die Walliserin Stefanie Heinzmann, 30. Im Jahr 2008 von Musikproduzent und Entertainer Stefan Raab, 53, in dessen Casting-Wettbewerb als Stimmwunder entdeckt, zählt Stefanie Heinzmann heute zu den ganz Grossen des Schweizer Musikgeschäfts.

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Vom Longbob zur Fast-Glatze

Neben ihrer Musik und der Teilnahme bei «Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert» macht die Soul- und Popstimme derzeit mit ihrer neuen Frisur von sich reden. Pünktlich zum Jahreswechsel überraschte Stefanie Heinzmann auf Instagram mit einem radikalen Schnitt: Aus ihrem blonden Longbob wurde eine Fast-Glatze. Im Video-Interview mit schweizer-illustrierte.ch (oben) verrät sie, was es mit ihrer Veränderung auf sich hat.

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Sängerin Stefanie Heinzmann hat sich Ende Jahr von ihren blonden Strähnen verabschiedet.

instagram/stiflti

«Ich wollte schon immer eine Glatze, sicher seit ich 17 war», sagt Heinzmann selbstbewusst. Durch die Tatsache, dass sie mit 18 Jahren berühmt wurde, legte sie diesen Plan aber lange Zeit aufs Eis. Ganze dreizehn Jahre fand sie in ihrem Kopf immer einen Grund, vom Kahlschlag abzusehen. «Ich wollte nicht, dass es so ein Thema wird in der Öffentlichkeit», erklärt sie.

Ihre Frisur widerspiegelt die Botschaften aus ihren Songs

Bei der Arbeit zu ihrem neuen Album «All We Need Is Love» realisierte sie, dass es an der Zeit ist, die Idee in die Tat umzusetzen und buchstäblich Haare zu lassen. «In meinen Songs singe ich davon, dass man mutig sein soll und Dinge tun soll, die einen glücklich machen und sich richtig anfühlen. Da hab ich mich einfach selber gefragt: Warum erzähle ich das immer allen, wenn ich es selber nicht lebe und nicht machen kann?»

Einen Tag nach ihrem letzten Tour-Auftritt war es dann so weit. «Ich griff zum Rasierer und hab mir den Schädel rasiert», erinnert sich Heinzmann. Was für ihre Fans völlig überraschend kam, war für ihren Friseur, Star-Coiffeur Martin Dürenmatt, kein Schock. «Ich habe ihn und meine Eltern seit eineinhalb Jahren auf den Millimeter-Schnitt vorbereitet», sagt Heinzmann schmunzelnd.

«Ich hatte gehofft, dass es in unserer Beziehung nicht um die Haare geht»

Danach gefragt, was ihr Freund, den sie aus der Öffentlichkeit heraushält, zum neuen Look meint, entgegnet Stefanie Heinzmann lachend: «Ich habe gehofft, dass es in unserer Beziehung nicht um die Haare geht und das hat sich bestätigt. Wir können also auf unserer Beziehung aufbauen.»

Mit dem Umstand, dass sie vergangenes Jahr 30 wurde, habe die Typveränderung gar nichts zu tun, winkt die Sängerin ab. «Ich bin völlig in meiner Mitte und ruhig. Es fühlt sich alles ganz richtig an.» Irgendwie habe es einfach gepasst. «In dem Moment, als ich die Glatze geschnitten habe, hat es sich genauso richtig angefühlt.»

«Ich war von Anfang an von Seven überzeugt»

Mit voller Überzeugung Ja gesagt hat die sympathische Walliserin auch, als die Anfrage für «Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert» kam. Als Host Seven sie angerufen habe, habe sie sich wirklich sehr gefreut, erinnert sich Heinzmann und schwärmt vom Soulsänger. «Ich war von Anfang an überzeugt, dass Seven eine unglaublich tolle Truppe zusammenstellen wird, denn er ist ein Perfektionist und überlässt nichts dem Zufall.»

Schon vor den Dreharbeiten hatte sie immer mal wieder Kontakt mit Seven. Vor vielen Jahren habe sie gemeinsam mit ihm mal einen Song aufgenommen, erinnert sie sich. «Unsere Wege haben sich in den letzten Jahren immer wieder gekreuzt.» Nach den Dreharbeiten zur Musikshow ist die Powerfrau nun noch ein grösserer Seven-Fan. «Ich kann definitiv sagen: Er ist ein Mensch, der mir sehr viel bedeutet und ich bin ein riesen Fan von ihm.»

Einen «Sing meinen Song»-Lieblingsmusiker hat sie nicht

Für die Produktion der TV-Show zogen sich die insgesamt sieben Musiker aus unterschiedlichen Stilrichtungen für mehrere Tage in die Casa Leon nach Gran Canaria zurück, lebten und musizierten zusammen. «Wir waren alle neugierig, ob es gut kommt und ob es passt von der Chemie her», so Heinzmann. Für jede Folge hätten sie jeweils vier Stunden gedreht, erzählt sie. «Es war eine unglaublich intensive und tolle Zeit.» Da sie mit allen Musikern tolle Gespräche gehabt habe, fällt es ihr schwer zu sagen, zu wem sie das innigste Verhältnis hat. «Ich habe zu allen sechs einen sehr engen Draht bekommen.»

Dass die Sieben sich blendend verstanden haben, zeigt auch der Gruppenchat der Truppe. «Da wird intensiv geschrieben. Marc Storace füttert unseren Chat mit lustigen Videos», so Heinzmann. Bis zur Ausstrahlung der ersten Episode sind es noch rund zehn Tage. Nervös ist die Sängerin deswegen nicht, dennoch fiebert sie ihrem grossen TV-Moment natürlich entgegen. «Ich bin einfach wahnsinnig gespannt, wie es nun in der Sendung ausschaut. Wir haben so viel Material gedreht. Jetzt interessiert mich vor allem, wie es geschnitten und produziert wurde.»

Konzept von «Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert»

Ab dem 21. Februar 2020 zeigt TV24 die international erfolgreiche und emotionale Musikshow «Sing meinen Song» in der ersten Staffel. Jedem der insgesamt sieben Künstlerinnen und Künstler ist jeweils eine Episode von «Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert» gewidmet. Vollblutmusiker und Soul-Funk-Sänger Seven konnte für die Rolle als Gastgeber verpflichtet werden. In den ersten sieben Episoden wird die Sängerin oder der Sänger des Abends von den sechs anderen mit einer persönlichen, völlig neuen Interpretation eines eigenen Songs überrascht.

Das Konzert findet in einem sehr persönlichen Rahmen statt, einzig begleitet von einer Band. Zusätzlich performt der Künstler des Abends ein eigenes Lied und kürt am Ende der Folge den Song des Abends. In der achten Episode von «Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert» werden ausgewählte Lieder im Duett gesungen.

Für die Produktion zogen sich die sieben Schweizer Musiker aus unterschiedlichen Stilrichtungen für mehrere Tage in die Casa Leon nach Gran Canaria zurück, lebten und musizierten zusammen. Es entstanden dabei inklusive der Duette 56 Songs in acht Sendungen, welche zur Ausstrahlung der Sendung auch im Handel verfügbar sein werden.

Von Sarah Huber am 11.02.2020
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