Amy Winehouse (†) Ihre letzten Tage: Was geschah wirklich?

Widersprüchliches kursiert, was die letzten Tage und Stunden im Leben der Amy Winehouse, †27, betrifft. Die Aussage des Vaters steht im Gegensatz zu jenen von Bekannten und Freunden. Eine Antwort können wir nicht liefern, aber die diversen Ansichten sortieren.
  • Version von Mitch Winehouse:
    An der Beerdigung seiner Tochter sagte Mitch Winehouse gemäss der «Sun», dass er Amy noch nie so glücklich gesehen habe wie in den letzten Tagen und Wochen. Ihm habe sie kurz vor dem Tod erzählt: «Dad, ich habe genug getrunken.» Seit drei Wochen soll sie trocken gewesen sein. Ausserdem betonte der Jazz-Musiker in seiner Trauerrede, dass Amy nicht unter Depressionen litt und noch am Freitag vor ihrem Tod in bester Stimmung war. Auch von einer durchzechten Party-Nacht von Freitag auf Samstag und einem selbst zusammengstellten Drogencocktail will Mitch nichts wissen. Seine Tochter habe stattdessen ihre letzte Nacht alleine verbracht, habe Schlagzeug gespielt und gesungen. Ein Sicherheitsmann könne dies bezeugen, schliesslich bat dieser Amy spätabends, etwas leiser zu spielen, woran sie sich auch gehalten habe. In dieselbe Richtung geht gemäss People.com die Ansicht eines Freundes, dass «Amy die meiste Zeit zu Hause verbrachte und an Songtexten schrieb».
  • Version von Janis Winehouse:
    Amy habe nach Aussage ihrer Mutter Janis am Freitag bereits deprimiert gewirkt. Der «Daily Mail» berichtete sie: «Amy war völlig abwesend.» Janis habe mit dem Tod ihrer Tochter früher oder später gerechnet.
  • Version von Bekannten/Freunden:
    Clean und trocken soll Amy gewesen sein? Von wegen! Insider sprechen gegenüber diverse Medien von einem gefährlichen Mix aus Heroin, Kokain, Ecstasy und Ketamin, den Amy zu sich genommen haben soll. Ausserdem habe sie von Freitag auf Samstag «so richtig einen drauf machen wollen», zunächst auswärts in Camden, später in ihrer Wohnung. Dafür spricht, dass Amy Ende Juni einen Rückfall erlitt. Sie musste ihre Europa-Tournee nach einem miserablen Konzert-Start in Belgrad abblasen. Sie soll unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss gestanden haben. Die offizielle Begründung lautete damals, dass Amy nicht in der Lage sei, ihr Bestmögliches zu geben.

Die Obduktion vom Montag hat bislang noch keine Erklärung für Amys genaue Todesursache geliefert. Ergebnisse werden in drei bis vier Wochen erwartet, dann dürften auch die Spekulationen ein Ende nehmen.

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