Rätselhafter Tod des Sat.1-Moderators Martin Haas hatte sich mit Grippe krank gemeldet

Der überraschende Tod von Martin Haas bewegt. Der beliebte Sat.1-Moderator starb mit nur 55 Jahren. Die Todesursache ist nach wie vor ein Rätsel. Nun gibt es einen ersten Hinweis.
Martin Haas
© Sat.1

Sat.1-Moderator Martin Haas wurde nur 55 Jahre alt.

Der Schock sitzt immer noch tief: Der beliebte Sat.1-Moderator Martin Haas ist mit nur 55 Jahren überraschend verstorben. Das teilte der Sender gestern Mittwoch mit. Wie «Bild» berichtet, stand Haas im Frühstücksfernsehen vom Freitag, 23. Februar 2018, (also vor einem Monat) zum letzten Mal vor der Kamera. 

Wegen Grippe krank gemeldet

Anschliessend habe er sich für seine nächste Moderationswoche wegen einer Grippe bei seinem Arbeitgeber SAT.1 krank gemeldetSeit 1991 präsentierte der 2.01 Meter grosse Journalist die Nachrichten im Sat.1-Frühstücksfernsehen und war damit nicht nur der grösste, sondern auch der dienstälteste Moderator des Senders. Haas, der aus Aalen in Baden-Württemberg stammte, war auch für Antenne Bayern tätig.

So herzzerreissend trauert seine TV-Familie

Die Trauer unter seinen Kollegen beim Fernsehen ist riesig. Vanessa Blumhagen, 40, schreibt auf Instagram: «Es kann doch nicht sein, dass Du nie wieder neben mir auf dem Frühstücksfernsehen-Sofa sitzen wirst. Es kann doch nicht sein, dass wir nie wieder über Deine bunten Ringelsocken lachen, uns nie wieder über Kapstadt und Miami unterhalten werden. Ich kann nicht glauben, dass Du nicht mehr da bist. Einfach so …»

«Du gehst viel zu früh»

Kollege Daniel Boschmann, 37, schreibt ebenfalls auf Instagram: «Lieber Martin, diese Nachricht ist entsetzlich. Du wirst fehlen! Du warst für mich in allem ein Musterbeispiel für einen herzlichen, aufrichtigen und kompetenten Kollegen. Ich bin sehr froh, dass ich das Glück hatte, Dich kennenlernen zu dürfen – jetzt bin ich allerdings unendlich traurig … Du gehst viel zu früh. Tschüs Martin.»

 

Lieber Martin, diese Nachricht ist entsetzlich. Du wirst fehlen! Ich kenne Dich als Menschen erst seit eineinhalb Jahren, die Person aus dem Frühstücksfernsehen gefühlt schon ewig. Ich mochte Dich sofort, weil Du so eine Ruhe ausgestrahlt hast und gleichzeitig immer so fröhlich warst. Du warst für mich in allem ein Musterbeispiel für einen herzlichen, aufrichtigen und kompetenten Kollegen. Du hast alle, wie auch mich, mit offenen Armen empfangen und warst mit Deiner warmherzigen Art und Deinem sanftmütigem Wesen ein wundervoller Gesprächspartner. Egal welches Thema, Du hattest immer sofort einen tollen Tipp parat. In München, beim Oktoberfest, hast Du mich unter Deine Fittiche genommen und mich „eingewiesen“. Das war ein sehr freundschaftlicher, sehr schöner Moment. Danke! Ich habe Dich in unseren gemeinsamen anderthalb Jahren sehr schnell in mein Herz geschlossen. Ich bin sehr froh, dass ich das Glück hatte Dich kennenlernen zu dürfen - jetzt bin ich allerdings unendlich traurig... Du gehst viel zu früh. Tschüs Martin. Oder wie Du mir geschrieben hast: Big Haase is watching.

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Mär 28, 2018 um 5:04 PDT

«Warum gehen die Guten immer zuerst?»

Kollege Matthias Kiling, 38, auch er schreibt auf Instagram: «Warum gehen die Guten immer zuerst? Mit 55 ist man zu jung diese Welt zu verlassen, mit 55 ist man zu jung, um seinen Lebenspartner und seine Mutter zurück zu lassen, mit 55 hat man so vieles noch vor sich. Du hinterlässt eine grosse Lücke in unserer Frühstücksfernsehen-Familie. Martin, Du warst ein guter, feiner Mensch – ich werde Dich vermissen. Sehr!»

 

Lieber Martin, jeden Tag hast Du gelächelt, wenn ich in die Maske kam. Jeden Tag hast Du gefragt: Na mein Lieber, wie geht es Dir? Jeden Tag, den wir zusammen gearbeitet haben, haben wir über Reisen, über Flugzeuge oder Fußball geredet. Du warst von meiner ersten Sekunde an bei SAT.1 nicht nur eine Vertrauensperson, sondern auch ein Vorbild, und ein vorbildlicher Kollege. Immer gut gelaunt, immer voller Ideen, immer voller Energie. Ich erinnere mich so gerne an viele besondere und kollegiale und freundschaftliche Momente mit Dir, gemeinsame Drehs und gute Gespräche. Warum gehen die Guten immer zuerst? Mit 55 ist man zu jung diese Welt zu verlassen, mit 55 ist man zu jung, um seinen Lebenspartner und seine Mutter zurück zu lassen, mit 55 hat man so vieles noch vor sich. Du hinterlässt eine große Lücke in unserer Frühstücksfernsehen-Familie. Martin, Du warst ein guter, feiner Mensch - ich werde Dich vermissen. Sehr! Von Herzen: Dein Matthias #martinhaas

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Mär 28, 2018 um 4:26 PDT

 

«Dein Lachen bleibt immer bei uns»

Kollege Jan Hahn, 44, trauert: «12 Jahre haben wir zusammen im Frühstücksfernsehen wie in einer grossen Familie verbracht. Ich bin schockiert und traurig. Machs gut lieber Martin, Dein Lachen bleibt immer bei uns.»

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