«TVOS» Nicole: «Will nicht Favoritin sein»

Spätestens seit der ersten Liveshow gilt sie als Favoritin auf den Titel «The Voice of Switzerland»: Die Baselbieterin Nicole Bernegger sorgte am Samstagabend für stehende Ovationen. Coach Philipp prophezeite ihr gar den Sieg. SI online hat nach der Show mit den Talenten gesprochen.
Sie ist die Mitstreiterin, vor der alle Kandidaten am meisten Respekt haben, wie sie sagen: Nicole Bernegger begeisterte bisher mit all ihren Auftritten.
© SRF Sie ist die Mitstreiterin, vor der alle Kandidaten am meisten Respekt haben, wie sie sagen: Nicole Bernegger begeisterte bisher mit all ihren Auftritten.

[reference:nid=185696;]Klar, bei «The Voice of Switzerland» können alle Talente singen. Doch eine sticht seit Wochen besonders aus der Gruppe: Nicole Bernegger, 35, aus Birsfelden BL. Betritt sie die Bühne und legt los, begeistert sie mit ihrem Gesang die Coaches, die jungen wie die alten Zuschauer. So auch am Samstagabend in der ersten «TVOS»-Liveshow: Mit Justin Timberlakes «Cry Me A River» - gesungen in einer leicht abgeänderten Rockabilly-Version - sorgte Nicole schon nach den ersten Tönen für stehende Ovationen. Ihr Coach Stress meinte nach ihrem Auftritt: «Du hast das wirklich gut gemeistert.» Kollege Philipp Fankhauser war in seinem Urteil weitaus weniger zurückhaltend. Er verglich Nicole mit Etta James und prophezeite: «Stress und du habt die Möglichkeit, diese Show zu gewinnen.»

Nicole fühlt sich von solchen Worten zwar geehrt, ist aber nicht ganz einverstanden damit, wie sie SI online nach der Sendung sagte: «Ich will von dieser Favoritenrolle wegkommen.» Es gebe so viele unglaubliche Stimmen in dieser Castingshow, die auch gehört werden müssten. Viel eher gibt sich Nicole der Begeisterung des Publikums hin: «Die Standing Ovation war wahnsinnig berührend.»

Nach ihrem Auftritt - und dem Weiterkommen - ist auch Leslie Philbert, ebenfalls Team Stress, völlig überwältigt, wie sie sagt: «Jetzt weiss ich, dass ich Stress zu 100 Prozent vertrauen kann.» Denn zu Beginn war sie mit dessen Song-Auswahl so gar nicht zufrieden: Stress liess Leslie ein Schweizerdeutsch singen. «Das hat mich wirklich wütend gemacht.»

Während Iris Moné (Team Philipp) bei ihrem Auftritt sichtlich Freude hatte, die mit der Wild Card von ihrem Coach belohnt wurde, zeigte sie sich nach der Sendung sichtlich geknickt: Dass Kollegin Gisel de Marco abgewählt würde, habe sie nicht erwartet. «Bei den Hauptproben war sie viel stärker als Ricardo und ich», erzählt Iris. Dennoch hoffe sie wie auch Ricardo, dass die Abmachung eingehalten würde. Und dass das ganze Team nach der Show gemeinsam etwas trinken gehen würde.

Etwas trinken wollte auch Simona Lüthi aus Marcs Team nach ihrer ersten Liveshow. Allerdings in ihrem Wohnort Hittnau ZH: Die Bewohner haben ein riesiges Fest für sie organisiert. Und die Sendung auf Grossleinwand verfolgt. «Das schätze ich. Da muss ich schon noch anstossen gehen», sagt sie. 

Weitere Artikel zu «The Voice of Switzerland» finden Sie im Dossier von SI online.

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