Schweizer Musiker und VIPs ziehen über den Basler her «Baschi ist auf dem kognitiven Niveau eines Bachelors»

«Er ist ein fauler Siech!», «Er ist irgendwie richtig von gestern»: Es sind Dinge, die niemand über sich hören will - ausser Baschi. Der lässt das Bashing ganz entspannt über sich ergehen - denn dahinter steckt eine Marketingaktion für seinen neuen Song «LSG». 
Baschi
© Instagram/baschireal

Wird von seinen Kollegen ganz schön fertiggemacht: Sänger Baschi. 

Sänger Baschi, 32, lässt sich im Internet ganz schön fies runtermachen - und das scheint ihn nicht einmal gross zu kümmern. Vielleicht, weil er bereits Erfahrung hat darin, Gemeinheiten über sich zu hören: Für seinen Song «LSG» - die Kurzfassung von «Liebi, Sex und Gäld» - hat er sich prominente Unterstützung geholt. Namhafte Künstler wie Fabienne Louves, Stefan Buck (Hecht), Dabu Bucher (Dabu Fantastic) oder Viola Tami lassen im Song Luft ab - und machen Baschi richtig fertig. «Mä seit, dr Baschi isch ä Schlampe u het nume dräckigi Gedanke», singt so etwa Büne Huber, der Frontmann von Patent Ochsner. 

Er scheint nicht genug zu kriegen

Und als ob der erste Songs seines neuen Albums «1986» nicht schon genug Zündstoff bieten würde, lässt sich der Sänger weiter aufs Baschi-Bashing ein. Auf seinem Instagram-Kanal postet er seit vergangener Woche regelmässig Videos seiner Musikerkollegen, die es fertigbringen, Baschi noch mehr zu erniedrigen als in «LSG». 

Die Crème de la Crème der Schweizer Musikszene hat sich zu Baschi geäussert - und ganz schön Dampf abgelassen. «Baschi, irgendwie bist du richtig von gestern», beginnt das Trio von Anna Rossinelli seine Hasstirade. «Du hast uns drei Tage vor einer Tour angerufen und hattest keinen Verstärker. Du machst die ganze Zeit Posing vor dem Pool und kannst dir nicht einmal einen Verstärker leisten, Alter!» Das hat gesessen. 



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Und es kommt noch dicker. Rapper Knackeboul, 36, zeigt sich besorgt um den ehemaligen «Music Star»-Kandidaten: «Ich kann nicht mehr zuschauen, das ist eine Katastrophe ‹vo dört bis äne ume›. Deine Karriere hat schon katastrophal angefangen, in der Mitte war es eine ziemliche Katastrophe, jetzt entwickelt es sich langsam zu einer Katastrophe. Das ist eine Tragikomödie, die du da ablieferst. Aber ich hoffe, es geht. Geits?»



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Schau dir mal deine Frisur an. Du bist schon bald 50, die jungen Chicks stehen nicht auf das!

Shakra-Rocker Mark Fox ist ein wenig eingeschnappt, hat Baschi ihn nicht in den Song integriert: «Mich vergisst du wieder mal, aber das macht ja nichts. Denn das, was du als Rock verstehst, ist seichter Pop. Und schau mal deine Frisur an. Du bist schon bald 50, die jungen Chicks stehen nicht auf das - ausser bei Rockern.» 

Mit Ironie - oder einfach richtig trocken

Wie die Musikerkollegen das Bashing angehen, ist ganz verschieden. Der Bieler Rapper Nemo, 19, etwa berichtet direkt aus dem Big Apple: «Ich bin vorher gerade an einem McDonald's vorbeigelaufen. Und wen seh ich dort arbeiten? Baschi! Jetzt weiss ich auch endlich, wie dein Album finanziert wird!» 

SRF-Radiomoderator Stefan Büsser, 32, macht eine besonders gemeine Anspielung: «Baschi... Er ist ein lieber Siech, aber rein kognitiv ist er auf dem Niveau von einem Bachelor...» Da greift Ex-Rosenkavalier Janosch Nietlispach, 30, gleich ein: «Er sieht halt einfach nicht so gut aus!»

Pegasus-Sänger Noah Veraguth, 31, hingegen erinnert sich an eine gemeinsame Episode auf dem Fussballplatz: «Wir haben zusammen Fussball gespielt. Und man sagt ja, auf dem Platz kommt der echte Charakter eines Menschen zum Vorschein. Und wenn das so ist, kann man sagen, dass du dich komplett überschätzt - durchs Band. Du hast den Ball nie abgegeben, hast mich nie einbezogen ins Spiel, hattest immer das Gefühl, du könntest egoistisch zum Erfolg kommen - das hat nie geklappt.»



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Sänger Gustav, 43, nimmt Baschis Marketingaktion an sich aufs Korn: «Wenn du wirklich gute Songs schreiben würdest, müsstest du nicht die ganze Schweizer Musikszene fragen, ob sie von dir ein Video macht.» Hat er trotzdem gemacht - und beweist mit den Videos, die er auf dem eigenen Profil postet, nicht nur Humor, sondern hat es auch geschafft, die ganz Grossen der Schweizer Musikszene vor die Linse zu holen. Wenn das mal kein schlauer Fuchs ist - oder wie es Chris von Rohr, 66, ausdrückt: «Baschi ist ‹Dräck› - ‹geile Dräck›!» 

 
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