Melanie Oesch Das macht die Jodel-Königin hässig

Der Star der Schweizer Volksmusik-Szene kann auch anders, als stets eitel Sonnenschein zu verbreiten. In der «Schweizer Illustrierten» erzählt Melanie Oesch, was sie aus der Fassung bringen kann.
Das Paar spielt leidenschaftlich gerne Karten: Othmar Buob ist seit sechs Jahren Mitglied des Clubs Jassfreunde Bärnalp und Melanie Oesch lernte bereits als Kleinkind jassen.
© Thomas Buchwalder Das Paar spielt leidenschaftlich gerne Karten: Othmar Buob ist seit sechs Jahren Mitglied des Clubs Jassfreunde Bärnalp und Melanie Oesch lernte bereits als Kleinkind jassen.

Seit über fünf Jahren sind Melanie Oesch, 23, und Othmar Buob, 29, ein Paar, vor zwei Jahren zogen sie zusammen. Der Jodel-Star und der Event-Koordinator bezogen den umgebauten Dachstock von Melanies Elternhaus im bernischen Schwerzenegg. Dort jodelt und übt das Aushängeschild von den Oesch's die Dritten so lange, bis ihr Freund nach Hause kommt. Er selbst ist zwar auf dem Bauernhof seiner Eltern mit Volksmusik aufgewachsen, doch liegt sie ihm nicht so im Blut wie Melanie. In der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» sagt sie gar zu Othmar: «Es ist besser, wenn du nicht singst.» Dafür beherrscht er die Kochkunst umso besser, während sie sich mit einfachen Menüs zufrieden gibt.

In Sachen Haushalt hat Othmar nach Ansicht von Oesch allerdings noch Nachholbedarf. Er nennt sie pingelig, sie kontert: «Du lässt aber auch alles liegen.» Damit er wenigstens seine Kleider aufhängen könne, kaufte sie ihm eine Stange. «Aber nicht einmal das schafft er. Kein Wunder, werde ich hässig.»

Abends auf dem Sofa aber vergessen sie allfällige Unstimmigkeiten. Dort schmieden sie Ferienpläne oder planen Kurztrips in die Berge. Auch Heiraten und Kinder sind ein Thema, «aber noch nicht so bald». Zuerst steht für beide die Arbeit im Vordergrund.

Die «Schweizer Illustrierte» hat Melanie Oesch besucht - alle Bilder sehen Sie in der aktuellen Ausgabe vom 7. Februar 2011 - und auf dem iPad.

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