Grosses Kino oder riesen Flopp? Irina Bellers Musikvideo ist endlich da!

Irina Beller stöhnt, tanzt und räkelt sich in ihrem neuen Musikvideo durch Mykonos. Auch ihr Millionärsgatte Walter Beller hat einen grossen Auftritt. Wir finden: Trash pur - aber Irina Bellers Strategie geht auf.
Irina Beller Musikvideo Hello Mr Rich
© Instagram / Irina Beller

Irina Beller zeigt sich in ihrem Musikvideo gerne freizügig. Die richtige Strategie, sich einen Mr. Rich zu angeln?

Irina Beller, 44, nennt sich selbts TV Host, Model, Entertainerin und Sängerin. Vor allem ist sie eines: Millionärsgattin. Und zwar eine, wie wohl keine andere.

Wie man nicht im Schatten eines schwerreichen Ehemannes eingeht, hat Irina Beller schon zigfach bewiesen. Zuletzt mit ihrem House-Song «Hello Mr. Rich», der am 7. Juni veröffentlicht wurde. Damals war sie sich sicher: «Es wird ein Hit. Denn, wer will nicht schon lange wissen, wie ich beim Vorspiel töne?», sagte sie gegenüber Blick.

Sie will mehr als die Schweiz

Ganz gereicht hat es dann doch nicht für den grossen Hit: Der Song ist nicht in den Top 100 der Schweizer Charts zu finden. Der kleine Schweizer Markt dürfte der Luxus-Lady auch egal sein. Sie hat grössere Ambitionen.

Mit ihrem Sound will Irina Beller die Klubs von Ibiza erobern. Da hilft nichts besser, als ein heisses Musikvideo mit Sonne, Strand und viel nackter Haut. Vor allem Madame Beller ist dabei nackt: Sie räkelt sich im Wasser und stöhnt ihren Mr. Rich an: «Hello Mr. Rich. Willst du mich? Nimm mich!». Pflotschnass steigt die «Venus» dann aus dem Wasser und siehe da, ein Mr. Rich sitzt zum Glück gleich am Strand: Ihr Gatte Walter Beller! Der 68-jährige Bauunternehmer ist der heimliche Star des tropisch anmutenden Musikvideos. Man fragt sich nur, wie freiwillig er wirklich mitspielte.

Irina Beller spielt in der ersten Liga

Im Ernst: Irinas «Gesang» ist ein unverständliches Gestöhne, der Song klingt wie jeder andere aufgedrehte House-Song und das Video ist ziemlicher Trash. Aber was Irina (und Walter!) Beller beweisen, sind Mut und Selbstironie. Man kann ihr Geltungsdrang, Exhibitionismus und billige Tricks vorwerfen. Doch eines hat die schillernde Society-Lady drauf: Sie ist unterhaltsam wie kaum ein Schweizer Promi.

Die gebürtige Ukrainerin ist laut, schrill und unberechenbar und sich nicht zu schade, das Spiel aus Provokation und Aufmerksamkeit auf die Spitze zu treiben. Damit wirbelt sie die sonst etwas brave und auf Skandalfreiheit bedachte Schweizer Prominenz auf. Auch wenn es mit ihrer Musik nicht nach ganz vorne reicht: Wenn es um den Entertainment-Faktor geht, spielt sie in der ersten Liga.

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