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Ihr wird Vertragsverletzung vorgeworfen

Jastina Doreen ist per sofort ihren Miss-Schweiz-Titel los

Keine guten Nachrichten für die Miss Schweiz. Nach zahlreichen Abgängen knallt es nun endgültig: Die Miss-Schweiz-Organisation wirft die amtierende Miss Jastina Doreen Riederer per sofort raus.

Jastina Doreen Riederer Miss Schweiz 2018 an Miss Universe Wahlen in Thailand im Dezember 2018
Miss Schweiz Jastina Doreen Riederer wurde 2018 zur Miss Schweiz gewählt. Nun hat sie ihren Titel wieder verloren. Instagram/Jastina Doreen Riederer

Sie kann ihr Amtsjahr nicht beenden: Im März des vergangenen Jahres wurde Jastina Doreen Riederer zur Miss Schweiz gekürt, zehn Monate später ist sie ihr Krönchen schon wieder los. Die 20-Jährige ist «per sofort freigestellt», wie die Miss-Schweiz-Organisation heute Donnerstag mitteilte.

Weiter heisst es: «Nach mehreren Verstössen folgten Abmahnungen, welche bereits von der zurückgetretenen Geschäftsführerin sowie der aktuellen Miss Schweiz Organisation ausgesprochen wurden. Ebenso haben Partner deutliche Ermahnungen an die vertraglichen Pflichten der ehemaligen Miss Schweiz ausgesprochen, welche von ihr teilweise weiterhin ignoriert wurden» Was das genau für Vertragsbrüche sein sollen, lässt die Medienmitteilung offen.

Bildergalerie: Jastina Doreen Riederer und Anita Buri im Bundeshaus

Bildergalerie: Jastina Doreen Riederer im Bundeshaus

Bildergalerie: Jastina Doreen Riederer im Bundeshaus

Jastina Doreen Riederer mit Thierry Burkart und Anita Buri im Bundeshaus
Jastina Doreen Riederer mit Thierry Burkart und Anita Buri im Bundeshaus
Jastina Doreen Riederer mit Thierry Burkart und Anita Buri im Bundeshaus
Galant begrüsst Thierry Burkart, 42, Jastina Doreen Riederer, 20, im Bundeshaus. Der Aargauer Nationalrat nimmt sich trotz Sommersession gern Zeit für eine Führung. Denn: Jastina war noch nie im geschichtsträchtigen Regierungsgebäude der Bundesstadt. Remo Nägeli

Ex-Organisatorin Angela Fuchs äusserte sich zu Eklat

Jastina Doreen selber, sagte gegenüber «Radio Energy Zürich», dass sie von gar nichts gewusst hat. «Ich weiss nicht, was ich dazu sagen soll. Das ist mega peinlich. Ich werde mich aber zu einem späteren Zeitpunkt dazu äussern.» Auf die Frage, ob sie mit der Organisation Krach gehabt habe, antwortet sie knapp: «Ja.»

Aus dem näheren Umfeld von Riederer ist ausserdem zu erfahren, dass man ihr immer wieder vorgeworfen habe, sie sei direkt auf Werbepartner zugegangen und habe die Missen-Macher umgangen sei.

Nicht persönlich über Freistellung informiert

Die Organisation rechtfertigt die unpersönliche Freistellung mit der Begründung, dass Jastina Doreen in letzter Zeit nicht mehr erreichbar gewesen sei. «Die zuletzt mehrere Wochen andauernden Unerreichbarkeiten erschwerte die Zusammenarbeit zusätzlich und verunmöglichten es sogar der Organisation, Frau Riederer die Freistellung im persönlichen Gespräch mitzuteilen», teilen die Missen-Macher mit.

Die möglichen Folgen und damit verbundene Aberkennung des Titels bei weiteren Vertragsverstössen seien ihr bereits im November 2018 unmissverständlich und schriftlich mitgeteilt worden. «Die Organisation bedauert diesen Schritt, welcher aufgrund der wiederkehrenden Vertragsverletzungen unumgänglich wurde.»

Lohnanpassung wegen mangelnder Popularität

Schon im Sommer 2018 wurde Doreens Lohn «betriebsbedingt» angepasst, weil sich ihre Popularität in Grenzen hielt. Auch ihre prominente Bookerin Anita Buri, 40, konnte daran nichts ändern. Dies sei auch der Grund dafür gewesen, dass die Missen-Organisation Buri nicht weiter als Bookerin engagierte.

Von Berit-Silja Gründlers am 24. Januar 2019