Der «Arena»-Moderator im Interview Wie sich Jonas Projer auf sein fünftes Kind vorbereitet

Im September wird Jonas Projer zum fünften Mal Vater. Im Interview mit SI online verrät der «Arena»-Moderator, wie lange er Vaterschaftsurlaub nimmt, wann er im Familienalltag die Nerven verliert und wie er seine Kids zum Lachen bringt.
Jonas Projer «Arena»-Moderator Porträt 2018 von SRF
© SRF/Oscar Alessio

Jonas Projer moderiert seit Ende August 2014 die SRF-Politsendung «Arena».

Herr Projer, wie bereiten Sie sich auf die Geburt Ihres fünften Kindes vor?
Meine Frau und ich haben die Kinder für ein paar Tage abgeben dürfen – wir haben ausgeschlafen, sind ins Kino, haben sozusagen unsere Batterien nochmals richtig aufgeladen.

Was machen Sie bei Ihrem fünften Kind anders?
Grundsätzlich wohl nicht sehr viel… Aber die Kinder kommen ja alle verschieden auf die Welt. Insofern werden wir versuchen, uns auch auf dieses Kind wieder neu und frisch einzulassen.

Wie lange nehmen Sie Vaterschaftsurlaub?
SRF ist da sehr grosszügig, es gibt zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Und dann nehme ich auch noch zwei Wochen von meinen Ferien dazu.

Was glauben Sie, mögen Ihre Kinder besonders an Ihnen?
Vielleicht, dass sie mit mir lachen und verhandeln können. Lachen über alles, verhandeln über möglichst viel – was auch immer sie schon verstehen.

Jonas Projer «Arena»-Moderator Porträt 2018 von SRF
© SRF/Daniel Winkler

Der «Arena»-Moderator ist bereits Vater zweier Söhne, die sieben und zwei Jahre alt sind. Hinzu kommen fünfjährige Zwillingsmädchen.

In welcher Situation verlieren Sie im Familienalltag die Nerven?
Wenn alles gleichzeitig kommt: Wenn also die Grossen im Tram herumklettern, nicht zuhören, dann fällt auch noch der Kleine aus dem Buggy, und dann hören die Grossen immer noch nicht auf – dann verliere ich schon mal die Nerven und werde ziemlich laut.

Welche Familientradition liegt Ihnen am meisten am Herzen?
Zum Beispiel das Lied, das sich jedes zum Einschlafen aussuchen darf.

Das Vaterwerden hat mich optimistischer gemacht

Wie hat das Vaterwerden Sie als Person verändert?
Es hat mich optimistischer gemacht.

Welchen Charakterzug möchten Sie Ihren Kindern auf keinen Fall vererben?
Da gibt es schon ein paar. Es ist wirklich unangenehm, seine eigenen Schwächen in den Kindern wiederzuerkennen... Aber dafür können die Kinder ja nichts. Da hilft nur, an sich selber zu arbeiten und zu hoffen, dass auch ein etwas verbessertes Vorbild noch Wirkung zeigt.

Für den Grossen bin ich vom 10-Meter-Brett gesprungen

Was war das Mutigste, das Sie je für Ihre Kinder getan haben?
Mir fallen nur Kleinigkeiten ein… Letzte Woche bin ich vom 10-Meter-Brett gesprungen, weil unser Grosser springen wollte und mich bat, zuerst zu gehen.

Wie bringen Sie Ihre Kinder zum Lachen?
Ein Knüller ist aktuell, sie zu «suchen» und sie, obwohl sie ganz offensichtlich mitten im Raum stehen und rufen und lachen, einfach nicht zu finden.

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