Melanie Winiger Über Ehe-Aus: «Hatte das Gefühl, ich genüge nicht»

Fünf Monate nach der Trennung von Rapper Stress bricht die Schauspielerin ihr Schweigen. In einem intimen Interview spricht Melanie Winiger über ihre schwierige Zeit, nimmt Stellung zu Liebesgerüchten und offenbart Versagensängste.

Andres Andrekson, 34, alias Stress philosophierte schon kurze Zeit nach der Trennung in den Medien über sein Ehe-Aus. Um Melanie Winiger, 33, hingegen war es die letzten Monate still. Bis jetzt: Ein knappes halbes Jahr nachdem das Paar überraschend bekanntgegeben hat, fortan getrennte Wege zu gehen, nimmt die Schauspielerin und Ex-Miss-Schweiz im «SonntagsBlick» erstmals Stellung.

MELANIE WINIGER ÜBER DIE VERGANGENEN MONATE:
Sie habe «viel gearbeitet», erklärt Winiger, habe sich auf Moderationen und Weiterbildungen in der Schauspielerei konzentriert. Zudem sei sie für einige Workshops in New York gewesen. «In meinem Beruf hat man nie ausgelernt.»

... ÜBER DIE LIEBESGERÜCHTE:
Wenige Tage nach Bekanntgabe der Trennung von «Strelanie» brodelte es in der Gerüchteküche. War etwa ein anderer Mann Schuld am Liebes-Aus? Winiger wurde mit einem Zürcher DJ gesichtet, die beiden «wirkten sehr vertraut, schauten sich immer wieder tief in die Augen», berichetete ein Augenzeuge. «Ein völliger Witz» sei das, kommentiert nun Winiger. «Rein theoretisch hätte ich nämlich in der Zwischenzeit schon weitere drei Freunde gehabt.» Sie sei froh, dass auch Stress nur darüber lachen könne.

... ÜBER IHR HEUTIGES VERHÄLTNIS ZU STRESS:
Noch immer pflegen die Schauspielerin und der Rapper «einen sehr engen, regelmässigen Kontakt». Winiger schwärmt: «Er ist immer noch einer der Menschen, den ich am meisten respektiere - weltweit und für immer, was auch passiert.»

... ÜBER IHR SINGLE-DASEIN:
«Für mich geht es einfach weiter», stellt die Tessinerin klar. «Angst habe ich definitiv nicht. Ich habe ein Kind, die biologische Uhr tickt bei mir nicht.» Zudem habe sie viel erreicht, auf das sie stolz sein könne. «Mir geht es gut, ich fühle mich überhaupt nicht einsam.»

... ÜBER VERSAGENSÄNGSTE:
Das Schlimmste an der Trennung sei «das Gefühl, dass ich versagt habe. Dass ich es zwar wirklich versucht, aber versagt habe. Ich bin eher ein Mensch, der die Schuld auf sich nimmt». Auf die Frage, ob sie sich Vorwürfe mache, antwortet Winiger: «Ich hatte manchmal das Gefühl, ich genüge nicht. Es ist mehr Unsicherheit, die aufgekommen ist. Aber daran habe ich viel gearbeitet.»

... ÜBER DIE LIEBE / DIE EHE:
Die Trennung von Stress ist für Winiger längst kein Grund, nicht mehr an die Liebe zu glauben. «Ich hocke jetzt nicht zu Hause und weine, denke, dass ich nie mehr einen Mann finden werde.» Auch könne sie nicht ausschliessen, jemals wieder vor den Traualtar zu schreiten. «Ehrlich gesagt, habe ich mich mit dieser Frage nie auseinandergesetzt.»

... ÜBER IHRE ZUKUNFTSPLÄNE:
Im Mai oder Juni steht Winiger wieder vor der Kamera - mehr darf sie zum Projekt nicht sagen. Zudem will sie weiterhin «gerne und viel» moderieren. Die Schauspielerin und Ex-Miss könnte sich aber auch gut vorstellen, beruflich einmal einen ganz anderen Weg einzuschlagen - und zum Beispiel ein Restaurant zu eröffnen. Oder «in Australien auf einer Ranch zu leben und Pferde zu züchten».

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