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Besuch in Garmisch-Partenkirchen

Valon lässt Lara Gut-Behrami im Zielraum strahlen

Trotz der wenig erfolgreichen Saison strahlte Lara Gut-Behrami im Zielraum von Garmisch-Partenkirchen, als hätte sie gerade den Weltcup gewonnen. Grund dafür war allerdings nicht ihr Resultat in der Abfahrt, sondern ihr Mann Valon Behrami.

Lara Gut Behrami Valon

Lara Gut-Behrami freut sich über den Besuch von ihrem Mann Valon.

Hans Mild/gap-Tagblatt

Aus sportlicher Sicht kann Lara Gut-Behrami, 27, mit der aktuellen Saison nicht zufrieden sein. Und trotzdem freut sich die Skirennfahrerin am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen wie eine Schneekönigin.

Einerseits, weil sie mit dem 12. Platz ihr zweitbestes Abfahrts-Resultat erzielte. Vor allem aber, weil ihr Mann Valon Behrami, 33, im Zielraum auf sie wartete.

Es war das erste Mal seit der Hochzeit, dass der Fussballer seine Frau an einem Rennen besuchte. Wie der «Blick» schreibt, habe er ihr anschliessend die Skitasche getragen, sie hätten geredet und gelacht.

Die Liebe soll schuld sein

In der Vergangenheit wurde immer wieder spekuliert, die Liebe - und damit Valon - sei Schuld an Laras Form-Tief. Als sie etwa ihr Training in Argentinien und Chile für einen Besuch bei Valon unterbrach, kam das gar nicht gut an. 

Galerie: Lara Gut-Behramis Leben in Bildern

Der Skirennfahrerin scheinen die Kritiken egal zu sein. Sie hat für sich erkannt, dass es nicht nur den Sport gibt. «Es gibt das Training und die Rennen. Aber daneben gibt es 50'000 Dinge mehr», sagte sie etwa zu Beginn der Saison.

Auch scheint sie ihre Krise langsam zu überwinden. Am Samstag fuhr sie im Super-G auf den 3. Platz. Gut möglich, dass dieser Erfolg erst wegen ihrem Mann Valon Behram möglich wurde. Er weiss als Profi-Fussballer bestens, wie mit Misserfolgen umzugehen ist. So sagte die Tessinerin dem «Blick» auch: «Es hilft mir, dass ich Leute wie meinen Mann und meine Familie habe. Sie wissen genau, wie ich mich fühle. Das macht einen Riesen-Unterschied. Ich spüre, dass ich nicht alleine bin.»

Von Fabienne Eichelberger am 28. Januar 2019