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Man Crush Monday

Austin Augie rauscht mit Backflip in unser Herz

Noch kennen fast nur eingefleischte BMX-Fans den 27-jährigen Amerikaner. Dies wird aber wahrscheinlich nicht mehr lange der Fall sein. Austin Augie ist gerade auf der Überholspur – im wahrsten Sinne des Wortes.

Austin Augie

Vom BMX-Fahrer zum Werbegesicht: Mit seinen krassen Stunts und stahlblauen Augen schaffte Austin Augie den Sprung in die Modewelt. 

Getty Images

Man nehme eine grosse Portion sportliches Talent, gebe einen Hauch künstlerisches Flair hinzu und veredle das Ganze mit einer Prise Bad Boy-Vibes. Das fleischgewordene Resultat dieser Rezeptur: Austin Augie. Mit seinen halsbrecherischen Stunts und seinem rebellischen Look begeistert der BMX-Fahrer und YouTuber aus Amboy, Indiana nicht nur uns, sondern auch Designer Michael Kors. Für dessen T-Shirt Kampagne zugunsten der LGBTQ+ Community stand er direkt mit Supermodel Bella Hadid vor der Kamera. Zudem ist der 27-Jährige das Gesicht der aktuellen Michael Kors × Tech Capsule Collection. Im dazugehörigen Werbefilm rast er mit seinem Skateboard quer durch die Strassen von New York, springt einfach mal so über meterlange Trucks und kurz darauf ellenlange Treppen hinunter. Seine krassen Stunts teilt der sportliche Social-Media-Star natürlich auch mit seinen circa 150'000 Followern auf Instagram. Wir sollten nicht aber – ein bisschen dahinzuschmelzen, lässt sich nicht vermeiden. 

Bevor Austin sich entschied, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen, arbeitet er wie ich und du in Bürojobs, wer hätte es gedacht. In bisschen mehr Bad Ass steckt dann aber doch in ihm: Er hängte sie alle an den Nagel. Klar, dass ein Freigeist wie er früher oder später aus einem alltäglichen, öden Arbeitsalltag ausbrechen würde – und wir am liebsten gleich mit ihm.

Was ist es eigentlich, das Austin Augie so anziehend macht? Vielleicht genau das. Er vermittelt uns das Gefühl von Abenteuer und Freiheit. Vielleicht ist es auch seine rebellische und doch (so scheint es zumindest) sensible Ader. Und vielleicht (aber natürlich nur ganz wenig) liegt es auch an den stahlblauen Augen, den unzähligen Tattoos und dem Blick mit dem er uns anschaut, wenn er nach einem Stunt durch seine wild fallenden Haare fährt. Wir wissen es nicht. Und es spielt auch keine Rolle. Bei diesem Anblick macht unser Herz so oder so einen «Threesixty».

Von Nadine Schrick am 7. Oktober 2019