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Woher kommen sie und wie gehen wir mit ihnen um?

Alles, was man über graue Haare wissen muss

Eines Morgens wacht man auf und ZACK, das erste graue Haar ist plötzlich da. Doch wo kommen die eigentlich her und wie überdeckt man sie am natürlichsten? Wir haben Antworten auf genau diese Fragen.

Diane Keaton
Schauspielerin Diane Keaton. Getty Images

Wie entstehen überhaupt graue Haare?

Zuerst einmal: Die Haare sind nicht wirklich grau, sondern farblos. Weil der Körper aufhört Pigmente in Form von Melanin zu produzieren. Meist lässt sich beim «grauen» Haar dann ein gelblicher Ansatz erkennen, da nun das – eben gelbliche – Keratin, aus dem unsere Haare bestehen, nicht mehr überdeckt wird und zum Vorschein kommt. 

Ist graues Haar genetisch veranlagt?

Leider ja. Wenn die Eltern im jungen Alter ergraut sind, besteht eine erhöhte Chance, selbst früh die farblosen Haare auf dem Kopf zu entdecken. Ausserdem neigen übrigens Europäer durch ihre genetische Veranlagung früher dazu, graue Haare zu bekommen. Asiaten und Afro-Amerikaner können sich dagegen glücklich schätzen – ihr Körper produziert besonders lange das wertvolle Melanin. 

Ist Stress wirklich ein Auslöser?

Ja, Stress kann tatsächlich dazu führen, dass weniger Melanin im Körper produziert wird und die Haare ergrauen. Vitamin B bekämpft die Symptome von Stress, wem es daran mangelt, der muss mit Farbverlust rechnen. Vorbeugend Unmengen des Vitamins zu sich zu nehmen hat leider keine verbessernde Wirkung. 

Graue Haare sind für die Meisten eine höchst unerfreuliche Angelegenheit, viele möchten sie sofort überdecken oder auszupfen. Doch wieso eigentlich? Mittlerweile gilt Grau schliesslich sogar als Trendfarbe und wird beim Coiffeur extra verlangt. Nicht überzeugt? Mit diesen Methoden können wie unerwünschten Härchen überdeckt werden. 

1. Färben

Die wohl populärste Methode, um die hellen Strähnen zu vertuschen, ist das Färben. Da die Haare mit zunehmendem Alter immer dünner werden, wird empfohlen, vor dem kolorieren einen Pre-Shampoo Conditioner zu verwenden, um die empfindlichen Haare zu schützen.

Von Denise Kühn am 14. Februar 2019