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  4. Met-Gala 2021: Die schönsten Looks von Kim Kardashian & Co

Fast nackt vs. voll verhüllt

So grotesk waren die Looks der Met-Gala 2021

Saftig und umstritten wie ein Mettbrötchen sind sie jedes Jahr: die Looks der Met Gala in New York. Nachdem ein Jahr pandemiebedingt ausgesetzt wurde, versammelte sich die Kunst-, Film-, Mode- und Musikszene wieder im Metropolitan Museum. Man interpretierte das Motto «In America: A Lexicon of Fashion» glitzernd und nackt. Mal als Coywboy, mal als... Schatten. Aber seht selbst.

NEW YORK, NEW YORK - SEPTEMBER 13: (EXCLUSIVE COVERAGE) (L-R) Kendall Jenner and Kim Kardashian attend the The 2021 Met Gala Celebrating In America: A Lexicon Of Fashion at Metropolitan Museum of Art on September 13, 2021 in New York City. (Photo by Jamie McCarthy/MG21/Getty Images for The Met Museum/Vogue )

Kendall Jenner mit ... blöde Frage, Kim Kardashian natürlich.

Getty Images for The Met Museum/

Wenn man eins auf dem Roten Teppich nicht ist, dann anonym. Da möchte man gesehen werden. Wer hier steht, lechzt nach Aufmerksamkeit. Der zehrt vom Applaus, dem Blitzlicht und den Likes. In Amerika ist man da ganz richtig, im Land der Träume, im Land der tausend Möglichkeiten. Im Land des Hollywood-Signs. Im Land der Reality-Stars, wo man berühmt wird, indem man einfach nur ist. In dem Kim Kardashian und ihre Familie zu den reichsten Menschen der Welt wurden. Nun rief US-Vogue-Chefin Anna Wintour im Metropolitan Museum wieder zur Met Gala. Das Motto «In America: A Lexicon of Fashion», so auch der Name der Ausstellung, galt es zu interpretieren. Und Kim Kardashian kam als Schatten ihrer selbst. In Balenciaga. Ganz in Schwarz. Bis auf ihre berühmte Bomben-Silhouette war nichts zu sehen. Ist das überhaupt Kim Kardashian, die sich der Welt da (nicht) zeigte?

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Vermutlich schon, denn sie läuft seit Wochen mit dieser Art Masken rum. Auf das explizite Motto «Amerika» nun mit der Zensur ihrer selbst zu reagieren – interessant. Sollten die USA gemäss einer, die durch Selbstdarstellung berühmt wurde, des gläsernen Menschen und der Oberflächlichkeit langsam müde werden? Die anderen machten es da vermehrt wie immer: Schmückten sich mit nichts anderem als den funkelnden Gestirnen der Stars and Stripes, versuchten sich klischeehaft an Cowboy-Fransen, hüllten sich in Jeans und Patchwork-Decken oder... holten einfach nette Ballroben aus dem Schrank. Zu den besten und schrägsten Interpretationen – gehts hier lang:

Die Sterne der amerikanischen Flagge boten sich natürlich an, um den Astral-Körper nur mit dem Nötigsten zu überziehen. Was dabei rauskam, waren Roben – um Himmels Willen –, die kaum existierten.

Der Abend stand ausserdem im Zeichen des Aktivismus. Bei diesen Damen stand weniger die Schönheit ihrer Kleider im Fokus, als deren Aussagen.

Man muss die Welt ja nicht so ernst nehmen. Oder bei all den Katastrophen der letzten Jahre einfach mal in andere Dimensionen fliehen. Oder sich schon mal in die Zukunft denken. Mit Roboter-Säulingen, Alien-Rüstungen, gewappnet mit schweren Decken, Schwertern und klaren Aussagen.

Das Motto des Abends «In America: A Lexicon of Fashion» schrie förmlich nach Denim, Fransen und Hüten. Welche Gäste das Thema besonders eindrücklich umsetzen, nach links swipen!

Von Denise Kühn und Linda Leitner am 14.09.2021
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