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Auf Eis gelegt

Traurige Nachrichten aus dem Hause Calvin Klein

Der Fashion-Monat ist zu Ende und weit und breit kein Zeichen von Calvin Klein. Kein Wunder, der Brand hat sich entschlossen, vorerst keine Kollektionen mehr zu produzieren. 

Calvin Klein Design
Victor VIRGILE/Gamma-Rapho

Schon im Dezember wurde bekannt, dass Raf Simons und Calvin Klein sich in aller Freundschaft und mit beidseitigem Einverständnis dazu entschieden haben, getrennte Wege zu gehen. Jaja, das gute alte Konzept des Conscious Uncouplings (Grüsse an Gwyneth Paltrow). Allerdings waren wir im Dezember noch gespannt, wie es für alle Beteiligten nach dieser Entscheidung wohl weitergehen würde. Wo findet Simons ein neues, kreatives Zuhause, wer übernimmt seinen Job bei Calvin Klein. Nun stellt sich raus: niemand. Nein, die 205W39NYC-Kollektionen werden stattdessen komplett eingestellt. Zumindest vorerst. 

Nie mehr Popcorn auf dem Laufsteg >

I cry in #mycalvins

So richtig schockierend ist die Nachricht komischerweise nicht, traurig dafür umso mehr. Vor allem für die Mitarbeiter, für die diese Entscheidung die Kündigung bedeutet. Rund 100 Teammitglieder müssen entlassen werden, 50 in Mailand, 50 im New Yorker Standort. Auch der Flagship Store auf der Madison Avenue, den Simons noch 2017 aufwendig renovieren liess, schliesst seine Tore.
Alle, die liebend gern ihre gebrandeten Unterhosen mit Instagram teilen oder verfolgen, was Kendall Jenner, Justin Bieber und Kendrick Lamar so in ihren Calvins treiben, können allerdings aufatmen: Sowohl die kultige Unterwäsche, als auch die klassische Denim-Linie des Hauses werden weiterhin produziert, gepusht und gepostet. Euer Lieblingshashtag #mycalvins ist also auch in Zukunft in trockenen Schlüppern … äh Tüchern.

Von Laura Scholz am 7. März 2019