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Das grosse Tauen

Unsere 10 liebsten Übergangsteile

Während die Temperaturen tagsüber steigen, ist es morgens weiter eisig und auch am Abend kühlt es ab. Schon unsere Mütter wussten: Höchste Zeit für ein paar ordentliche Übergangsteile. Unsere Redaktion teilt ihre 10 Lieblinge.

Unsere liebsten Uebergangsteile

Erika Boldrin, Jeanette Madsen und Thora Valdimars setzen für den Übergang auf XL-Blazer. Unsere Redaktion ist da etwas vielschichtiger.

2019 Claudio Lavenia

Jacke von Totême

Der Stockholmer Brand Totême macht bezahlbare Kleider, die perfekt in die Übergangszeit passen. Die leicht oversized geschnittene Jacke «Avignon» aus Baumwoll-Twill mit Cargotaschen passt zum Pulli gleichermassen wie zum Männerhemd oder einem T-Shirt und funktioniert in der Freizeit und im Business.
Sabina Hanselmann-Diethelm, Chefredaktorin

Trenchcoat von & other Stories

Eigentlich sollte ich an dieser Stelle schreiben: Siehe letztes Jahr, weil ich den grünen, leichten Mantel von &other Stories auch 2019 noch gerne mag (zu sagen, ich liebe ihn, wäre übertrieben und zu leidenschaftlich, denn Leidenschaft vergeht, aber ein aufrichtiges «mögen» bleibt). Da es das gute Stück aber nicht mehr in der aktuellen Kollektion gibt (eine hübsche Variante in Rot ist erhältlich, aber nicht dasselbe) empfehle ich diese Oversize-Alternative, eine weitere Variation des Trenchcoat-Themas, und eine gelungene noch dazu. Aus Gründen – danke Steueramt – kann ich leider nicht alles haben, also bleibe ich meinem Mänteli vom letztem Jahr treu.
Katrin Montiegel, Textchefin

Blazer von Dries Van Noten

Weg mit den schweren Mänteln, jetzt kommen mir nur noch leichte Jacken oder Blazer an den Körper. Dieses Exemplar von Dries Van Noten im allerschönsten Oliveton ist dank seinem Oversize-Schnitt vielseitig einsetzbar. Wenn es doch noch mal kühler wird, schichte ich einfach Rollkragen und Sweater darunter. Inspiration liefert mir dieser Insta-Account.
Laura Catrina, Fashion Director

Weste von Mango

Warum Westen aktuell der Shit sind, hat meine Kollegin Linda hier ja schon ausführlich erklärt. Ich bin überzeugt und folge ihrem Rat, mich für den Übergang in dieser Saison mit einer ärmellosen Blazer-Variante auszustatten. Auch, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, in welcher Situation ich einen warmen Oberkörper, aber kalte Arme haben möchte (das ist ein bisschen mit wie Kurzärmeligen Pullis …): Das camelfarbene Modell von Mango ist so schön, dass ich sicher eine Gelegenheit finden werde.
Malin Mueller, Online Editor

Steppjacke von Balenciaga – oder Vintage Chloé

Wie ja alle wissen (Kolumne Bolero Magazin, Ausgabe 1/2019), bediene ich mich in den meisten Style-Notlagen in meinem über viele Jahre gesammelten und sorgsam gepflegten Kleiderarchiv. Diesen Frühling habe ich meine camelfarbene Chloé-Steppjacke mit goldenem Reissverschluss wiederentdeckt. Sie ist mindestens sieben Jahre alt und hat jetzt wieder ihren grossen Auftritt. Nicht zuletzt darum, weil Balenciaga seit letzter Saison ein ähnliches Modell in der Kollektion hat. Aktuell ist es bedruckt. So eine Jacke hält schön warm, lässt sich aber auch schnell in jeder Tote Bag verstauen, wenn die Sonne mal scheint. Ganz ohne knittern. Schaut mal in den Schränken von Mama, Oma oder Tanten. Da findet sich bestimmt auch noch so eine Steppjacke. Ist ja egal, wenn kein Label reingenäht ist.
Christine Halter-Oppelt, Design Editor

Bomberjacke von Zara

Die gute alte Übergangszeit … Irgendwie bin ich in puncto Outfit jedes Jahr aufs Neue etwas überfragt. Meine heissgeliebte Lederjacke ist schon fast zu warm, ganz ohne ist es aber noch zu kalt. Letztes Jahr hatte ich eine perfekte Lösung. Die Bomberjacke meiner besten Freundin. Leider ein Vintage-Modell und inzwischen wieder zurück in ihrem Besitz. Seither bin ich auf der Suche nach einem ansatzweise ähnlich lässigem Modell. Vermutlich werde ich mir bald diese schwarze Bomberjacke von Zara zulegen. Nicht das Kreativste, ich gebs zu. Der Wohlfühlfaktor ist allerdings umso grösser.
Denise Kühn, Junior Editor Online

Maxi-Kleid von Ganni

Dank langärmeliger Maxi-Kleider erhaschen meine kreidebleichen Waden schon im Frühjahr ein paar Sonnenstrahlen (besonders schön ist das nicht – mir aber auch herzlich egal). Auch, wenn am Morgen noch die Thermounterwäsche montiert werden muss – die geht spätestens am Mittag über Board – Maxi-Kleider wie das Modell von Ganni machen Lust auf Sommer und zählen zu meinen Übergangszeit-Klassikern. Übrigens: Letztes Jahr war mein erster Sprung ins (12 Grad-) kalte Nass am 22. April – du hast also noch ein paar Tage Zeit, lieber Sommer.
Carolina Lermann, Style Weekly Editor

Halbschuhe von Cos

Im Frühling habe ich dann mal genug von Stiefeln und Stiefeletten, aber für Sandalen ist es doch meist noch zu kühl. Der perfekte Übergangsschuh ist daher der Loafer. Fündig werde ich beim Thema Schuhe meistens bei Cos. Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach den Socken, falls es barfuss noch zu kühl ist. Unsere Moderedaktorinnen raten ja zu weissen Söckli. Mal schauen, ob ich den Mut dazu habe.
Nina Huber, Redaktorin

Ein Halstuch, wahlweise von Zara

Ich finde das mit dem Übergang ja völlig bescheuert. Was aber wirklich praktisch ist, ist ein Halstuch. Da ich ständig semi-erkältet bin, schützt es morgens das frierende Hälslein und am Wochenende an der prallen Sonne den Nacken. Genau den hats nämlich letztens ziemlich erwischt und ich wurde mit Sonnenstich bestraft. Gut aussehen tut so ein Tuch natürlich auch. Macht mich optisch vielleicht etwas reicher.
Linda Leitner, Fashion Editor Online

Sandalen von Mango

Einer meiner liebsten Looks ist unten ziemlich nackt und oben warm eingepackt. Also: Strickpulli, Jeans, Riemchensandalen. Das stellt den Übergang von Winter zu Sommer fast schon symbolisch dar. Ausserdem werden die weissen Mules von Mango ziemlich sicher bald ausverkauft sein. Pernille Teisbaek hat sie nämlich schon getragen (und natürlich gepostet). Los!
Carla Reinhard, Beauty Editor

Von Style am 28. März 2019