1. Home
  2. Style
  3. Lifestyle
  4. Sparen beim Einkauf von Lebensmitteln mit Tricks

Es ist vorbei mit Zwangssparen

Jetzt machen wir den Lebensmitteleinkauf günstiger

Gerade noch zwang uns das Coronavirus dazu, durch gestrichene Restaurantbesuche, eingegrenzte Shoppingmöglichkeiten und praktisch null Events Geld auf die Seite zu legen. Jetzt geht das (fast) alles wieder. Dafür sparen wir mit diesen Tricks ab sofort beim Lebensmitteleinkauf.

Placeholder

Wars das mit dem wachsenden Betrag auf dem Sparkonto? Muss nicht sein. Mit einfachen Tricks lässt sich beim Einkauf sparen.

Getty Images

Bisher wurde es uns leicht gemacht: Keine Restaurants, Bars, Shops, Ausstellungen, Kinos – alles, für das wir unser Geld sonst so munter aus dem Fenster werfen, war wegen der Pandemie fürs Erste eingestellt. Das Ergebnis? Langeweile und schlechte Laune, ja, aber am Ende des Monats auch mehr Geld auf dem Konto. Jetzt geht nach und nach alles wieder auf. Wir freuen uns. Aber fürchten schon jetzt um unser Erspartes. Wer diese Sorge aus dem Kopf haben will, spart nun einfach an anderer Stelle. Zum Beispiel mit diesen Tricks beim Lebensmitteleinkauf.

1. Kräuter selber anbauen

Basilikum, Oregano, Rosmarin oder Tyhmian: Kräuter machen unsere Gerichte aufregend, frisch und lecker. Wer das Plus an Aroma will, greift zur frischen Variante – doch nur schon ein paar Stiele kosten gut und gerne mal drei Franken. Die Sparvariante ist dabei ganz einfach und bringt uns noch Grün in die Küche: Wir kaufen die Kräuter als Ganzes. Damit sie länger halten als die verpackte Variante, müssen sie allerdings umziehen: Der Topf, in dem sie kommen, ist so klein, dass sie nach kurzer Zeit eingehen. In Kräutererde und einer grösseren Variante wachen sie munter weiter und vor allem immer wieder nach. Ganz umsonst.

Mehr für dich

2. Vergleichen

Ja, es kann schon mühsam sein. Aber wer sich die Mühe macht, nicht nur beim Supermarkt um die Ecke, sondern auch beim Discounter vorbeizuschauen, der kann jede Menge sparen. Wichtig ist, dass ihr es an der richtigen Ecke tut: Obst, Gemüse und viele andere Produkte gibt auch zu Niedrigpreisen als Bio-Produkte, bei Fleisch und Eiern lohnt sich ein genauerer Blick aufs Etikett. Die beste Möglichkeit: Alles, was geht, beim günstigen Anbieter holen und am Ende nur noch die fehlenden Produkte nachkaufen. Das kann im Ganzen (je nach Produkten und Menge) schon mal 20 Franken und mehr Unterschied machen. Pro Einkauf versteht sich.

3. Nach unten schauen

Noch einfacher macht es sich, wer den Tunnelblick beim Einkaufen ausschaltet und auch mal nach oben und unten schaut. Die teuerste Variante eines Produkts ist meist auf Augenhöhe im Regal eingeräumt. Darunter und darüber befinden sich alternative Varianten, die Günstigste meist ganz unten im Regal. Oft ist der Preisunterschied hoch. Private Feststellung von letzter Woche: Bei Marken-Spülmaschinen-Tabs versus dem No-Name-Produkt waren es knapp 8 Franken!

4. Von den Rezepten abweichen

Für manche Rezepte braucht man ein ganzes Arsenal an Zutaten. Natürlich immer nur eine Prise. Wer erst alles neu kaufen muss, wäre für den Preis wohl auch im Restaurant satt geworden. Das Wunderbare beim Kochen ist aber: Improvisieren ist erlaubt. Statt mit Agavendicktsaft kann man auch mit Honig süssen. Sojasauce funktioniert statt der Variante mit Fisch. In Currypulver ist Kurkuma enthalten und normale Kartoffeln schmecken im Eintopf genauso gut wie ihre «süssen» Verwandten … euch fällt schon etwas ein, das ihr bereits zu Hause habt. 

5. Öfter mal fleischlos essen

Kein grosses Geheimnis: Fleisch ist teuer. Die vegetarische Ersatzvariante ebenso. Doch wer hätte es gedacht: Man kann auch ganz ohne sehr lecker kochen. Wer seinen Konsum reduziert und ab sofort zum Beispiel drei fleischlose Tage einlegt (je mehr, desto besser – auch Umwelt und Tiere freuen sich), der spart ordentlich an den Ausgaben. Alles, was ihr dazu braucht, sind ein paar frische Rezeptideen. Diese zum Beispiel > 

6. Selbst Hand anlegen

Es ist wenig überraschend, doch wer sich Salat gerne waschen, Obst schneiden und Käse raspeln lässt, produziert nicht nur massig mehr Verpackungsmüll, sondern zahlt auch für den Mitarbeiter drauf, der die Arbeit für einen erledigt hat. Und das nicht zu knapp. Eine ganze Ananas ist meist günstiger als eine halbe geschnittene Version. Wer sich gleich zu Hause daran macht, das Objekt der Begierde verzehrfertig zu machen, vergisst die Mühe und freut sich stattdessen über sein Erspartes. Und die Ananas. 

Von Malin Mueller am 14.05.2020
Mehr für dich