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Stille Keimschleuder

Wie oft wascht ihr eure Handtücher?

Dass wir sie wohl öfters wechseln sollten, ist den meisten von uns klar. Damit ist es aber nicht getan: Auch das Waschen von Handtüchern will gelernt sein. Wir verraten euch die häufigsten Fehler und wie man es besser machen kann.

Weisse Handtücher gestapelt

So schön könnte es sein!

Getty Images/amana images RF

Im besten Fall brauchen wir sie jeden Tag, im schlimmsten Fall wechseln wir sie viel zu selten aus: Handtücher. Denn obwohl sie uns sauber halten sollten, werden sie schnell zur Bakterienschleuder. Der Grund ist das feuchte Klima im Badezimmer. Ist es zur gleichen Zeit noch warm und stickig, können sich Keime auf dem nassen Tuch nämlich ideal vermehren. Und wir trocknen uns damit dann wieder ab – wäh!

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Wie oft sollte man Handtücher waschen?

Aber wie oft sollte man die Tücher denn überhaupt waschen? Gibt es da einen Richtwert? Diese Frage stellen sich sogar schon Forschende der University of Arizona. Sie sagen: Nicht die Dauer, sondern die Intensität ist entscheidend. Und stellen die Faustregel auf: Handtücher sollte man nach dreimaliger Benutzung austauschen.

1. Die richtige Temperatur

Schon klar, wenn wir die Handtücher waschen, sollen sie danach auch wirklich sauber sein. Deshalb die Temperatur auf 90 Grad heraufschalten? Unnötig! 60 Grad reichen, um Keime abzutöten. Denn mit jedem Grad weniger schonen wir die Umwelt. Einzige Ausnahme: Wenn jemand in der Familie krank war, darf die Wäsche auch mal bisschen heisser sein.

2. Waschmaschine beladen

Wer noch mehr Strom sparen möchte, lädt die Wäschetrommel immer voll. Wenn man nur ein paar Handtücher hat, kann man gut auch die Bettwäsche dazugeben und alles zusammen bei 60 Grad waschen. Auch hier gilt: Schwarze und weisse Wäsche immer trennen, um einen Graufilter zu vermeiden.

3. Weichspüler: Ja oder Nein?

Ganz klar letzteres! Weichspüler machen das Tuch zwar flauschig, legen aber einen Schutzfilm darüber, welcher es weniger saugfähig macht. Zudem schaden die meisten Mittel der Umwelt.

4. Das könnt ihr euch sparen

Bügeln braucht es bei Handtüchern nicht. Das wäre vergebene Mühe: Denn wird Frottée platt gedrückt, kann der Stoff die Feuchtigkeit nicht mehr so gut aufnehmen.

5. Aufhängen: Gewusst wie

Nicht nur das Waschen, auch das Aufhängen will gelernt sein. Wenn man es nämlich falsch macht, kann man sich den ganzen Aufwand sparen, weil sich die Keime ganz schnell wieder ansammeln. Deshalb: Haken vermeiden! Ist das Tuch nur an einem Ende aufgehängt, kommt nicht genügend Luft daran. Am besten hängt man es über die dafür vorgesehene Stange, ist eigentlich logisch.

Wer jetzt noch wissen möchte, wie oft man denn duschen sollte und was man dabei alles falsch machen kann, liest einfach hier weiter.

Von lm am 8. November 2021 - 18:00 Uhr
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