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Glätte misst man in «Huch» pro Meter

Wintereinbruch: Diese Tipps helfen bei Schnee und Glätte

Leise rieselt er wieder und auch fürs Wochenende ist Schneefall angesagt. Damit wir heil an unser Ziel gelangen, gibt es hier fünf Tipps für den Wintereinbruch.

Rutschende Pinguine

Expert*innen raten bei Schneemassen zum Pinguin-Gang.

Shutterstock

Uns steht der Wintereinbruch bevor. Der erste Schnee fällt – und hinterlässt eine Spur aus Eis und Matsch auf den Strassen. Während sich die einen über die weisse Winterpracht erfreuen, birgt das Wetter aber auch Gefahren und sorgt zum Teil für Chaos. Auf den Strassen ist mit Glätte und Blitzeis zu rechnen. Wer heil von A nach B kommen möchte, sollte diese fünf Tipps beachten.

Winterfestes Schuhwerk

Das richtige Schuhwerk ist bei Schnee und Glätte ein wichtiges Kriterium. Es sollte möglichst breitflächig sein, ein gutes Profil und eine Sohle aus rutschfestem Material haben. Weniger geeignetere Schuhe können nachgerüstet werden, indem sie mit sogenannten Spikes oder Anti-Rutsch-Sohlen ausgestattet werden. Bei Spikes handelt es sich um kleine Spitzen, die zur besseren Haftung auf dem Boden auf die Schuhe gezogen werden. Übrigens: Auch Fahrradreifen sind mit kleinen Spikes erhältlich, die das Fahren und Bremsen auf Schnee und Eis erleichtern.

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Der richtige Gang

Geht man vor die Tür, ist ein richtiger Gang auf glattem Untergrund wichtig. Die «Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie» (DGOU) rät Fussgängern zum Pinguin-Gang: Hierbei sollte der Körperschwerpunkt beim Gehen nicht wie sonst in der Körpermitte liegen, sondern über dem jeweils vorderen und auftretenden Bein. Der Fuss setzt mit der ganzen Sohle auf und zeigt leicht nach aussen, sodass das belastete Bein im rechten Winkel zum Boden steht. Die nach vorne geneigte Körperhaltung verleiht dem Gehen mehr Stabilität. Um das Gleichgewicht zudem gut halten zu können, ist das Tragen von Handschuhen sinnvoll. So werden die Hände nicht in die Jackentasche gesteckt und ein mögliches Rutschen kann ausbalanciert werden.

Beim Sturz nicht verletzen

Ist ein Sturz nicht mehr zu vermeiden, können schlimme Verletzungen mit richtigem Fallen bestenfalls noch umgangen werden. Hände und Ellenbogen sollten beim Sturz möglichst nicht angewinkelt werden, um keinen Bruch des Handgelenks zu riskieren. Die Unterarme sollten mit ausgestreckten Händen vor das Gesicht genommen werden, sodass der Kopf geschützt ist. Zudem mildert ein runder Rücken und das Ziehen des Kinns zur Brust den Aufprall.

Hinterm Steuer richtig verhalten

Nicht nur Fussgänger müssen mit erhöhter Vorsicht ihren Weg antreten. Autofahrer müssen ihr Fahrverhalten den Witterungsbedingungen anpassen. Der ADAC gibt pünktlich zum Wintereinbruch die wichtigsten Tipps: Das Tempo anpassen und genügend Abstand halten, bei Glätte im zweiten Gang anfahren, nicht ruckartig lenken, bei Schleudern auskuppeln, bremsen und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken.

Nicht stressen lassen

Ob zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto – In den Wintermonaten ist es wichtig, sich Zeit zu lassen, um Unfälle und Stürze zu vermeiden. Dazu gehört auch, dass genug Zeit für den Weg eingeplant werden muss. Mit dem Auto sollte früher als sonst aufgebrochen werden, sofern es nicht sowieso stehen gelassen werden kann. Für die Zeitplanung ist ein morgendlicher Blick in den Wetterbericht in Radio, TV und online hilfreich.

Von spot am 26. November 2021 - 12:00 Uhr
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