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Jetzt nicht aufgeben!

7 Tipps, um unsere Sportvorsätze durchzuziehen

Zu kalt, zu müde oder einfach zu unmotiviert. Das Jahr ist noch jung und eigentlich sollten wir nach wie vor topmotiviert unseren Neujahrsvorsätzen nachgehen. Das fällt euch aber jetzt schon schwer? Wir verraten euch sieben Tipps, wie ihr euren inneren Schweinehund ganz leicht austricksen könnt.

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Auch wenn sich bereits Mitte Januar erste Motivationskrise bemerkbar machen, heisst es jetzt "Durchbeissen."

Getty Images/Westend61

Jaa, was haben wir uns nicht wieder alles an Neujahrsvorsätzen vorgenommen. Mehr Sport zu treiben stand natürlich auch dieses Jahr wieder ganz oben auf der Liste. Und nun sind die ersten zwei Wochen im neuen Jahr passé – und damit auch eure Motivation? Statt morgens früher aus den Federn zu hüpfen für ein Home-Workout, schlaft ihr lieber eine Stunde länger? Und wie war das nochmals mit der Joggingrunde am Feierabend? Nö, viel zu kalt (und bei dem Schnee – no way!). Wir kennen es doch alle. Schon nach wenigen Tagen lässt unsere Motivation Sport zu treiben nach und wir suchen nach Ausreden und Entschuldigungen, weshalb wir uns nicht vom Sofa bewegen müssen. Wie ihr den inneren Schweinehund aber sofort wieder überwindet und nicht in alte Muster zurückfällt, verraten wir euch hier:

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1. Ändert eure Einstellung

Ihr treibt Sport, um die Extrakilos loszuwerden, die ihr euch über Weihnachten angefuttert habt? Gut möglich. Psychologisch gesehen ist das aber alles andere als motivierend. Denn so seht ihr unbewusst den Sport als Strafe an – und Strafen sind wohl in den wenigsten Fällen motivierend. Konzentriert euch besser darauf, welche positiven Resultate ihr mit dem Sport erzielen könnt – also, dass ihr gesünder, fitter oder ausgeglichener werdet und vergesst eure Schuldgefühle. Denn die demotivieren euch nur noch mehr.

2. Eine gute Planung ist die halbe Miete

Ganz egal, ob ihr täglich oder einmal pro Woche Sport treiben möchtet – ein fixer Trainingsplan kann euch helfen, eure Ziele zu erreichen. Startet ihr mit ein bis zwei Workouts pro Woche, die ihr fix in eurem Kalender eintragt. Somit könnt ihr euch besser auf die Sportsession einstellen. 

3. Gönnt euch Pausen

Anfang Januar sind viele noch hoch motiviert und "spörtlen" was das Zeug hält. Dabei vergisst man oft, dass unser Körper auch Regenerationsphasen braucht. Genauso wichtig wie das Eintragen eurer Trainings ist auch das Einplanen von bewussten Pausen. Gönnt euch also auch mal sogenannte „Rest Days“ an denen ihr eurem Körper eine Auszeit gebt. Überfordert ihr euren Körper bereits zu Beginn, wird die Motivation nicht lange anhalten.

4. Werdet zum Angeber 

Okay, das müsst ihr natürlich nicht wirklich. Aber erzählt euren Freunden oder eurer Familie ruhig von euren Vorsätzen. Sprecht ihr nämlich mit andern über eure Ziele, werden diese für euch immer bewusster und klarer. Ausserdem werdet ihr dadurch anderen gegenüber auch ein wenig rechenschaftspflichtig, was euch zusätzlich anspornen kann.

5. Formuliert kleine aber klare Ziele

Bereits nächste Woche den Body von Topmodel Izabel Goulart oder Arnold Schwarzenegger haben, werdet ihr wohl kaum – und das sollte auch nicht euer Ziel sein. Vielleicht wollt ihr es aber schaffen, 15 Push-ups zu stemmen oder während einer halben Stunde ohne Pause joggen zu können. Das Wichtigste ist, dass ihr euch realistische und erreichbare Ziele setzt – und sind diese noch so klein. Habt ihr nämlich den ersten Schritt erreicht, wird der euch motivieren, weiterzumachen und das nächste Ziel in Angriff zu nehmen.

6. Lasst euch beraten

Obwohl Fitness-Studios zurzeit noch geschlossen haben, gibt es einige Fitness-Coaches, die ihre Personal Trainings anbieten. Ein Coach kostet zwar bisschen was, kann euch aber auch richtig beraten und ein Training zusammenstellen, das auf euch zugeschnitten ist und motiviert.

7. Zum Schluss: Habt Spass!

Einfach Sport treiben, damit Sport getrieben wurde? Das bringt nix! Findet ein Training, das euch wirklich Freude bereitet. Ganz egal, ob das Yoga, Joggen, Fussball oder Schwimmen ist – Hauptsache ihr habt Spass. Denn der ist der grösste Motivator!

Von Nadine Schrick am 17.01.2021
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