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3, 2, 1 – Schlaf!

Diese Dehnübungen helfen beim Einschlafen

Im Bett liegen und sich stundenlang hin- und herwälzen war gestern. Heute erheben wir uns, machen zwei, drei Übungen und schon sind wir eingeschlafen. Das wollt ihr auch können? Wir zeigen euch, wies geht.

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Mit den richtigen Übungen gelingt das Einschlafen im Nu.

Getty Images

Die Zähne sind geputzt, auf dem Klo waren wir auch und nun hüllen wir uns in die kuschelig weiche Bettdecke. Doch irgendwie rasen noch immer 100 Gedanken von gestern, heute und morgen durch den Kopf und rauben uns den lang ersehnten Schlaf. Glücklicherweise gibt es da einige Übungen, die Gehirn und Körper runterfahren.

Dehnübungen und eine damit kombinierte Atmung beruhigen uns und verlangsamen den Herzschlag. Wie bei einer Meditation entspannt sich der Körper, wir fühlen uns schwer und zack – schon sind wir eingeschlafen. Also los: Mit diesen fünf Übungen fallen euch die Äuglein zu.

Sich in den Schlaf kämpfen

Starten wir unser ermüdendes Yoga mit einer Übung für die Hüfte: dem Warrior. Wir stellen uns breitbeinig neben das Bett, die Füsse sind parallel. Jetzt den rechten Fuss nach vorne drehen und das Gewicht leicht nach rechts verlagern. Nun strecken wir den rechten Arm zur Decke, den linken senkrecht zum Boden. Diese Position halten wir für zehn Sekunden und wiederholen das Ganze mit anderen Seite. Achtung: Vergesst nicht, tief ein- und auszuatmen.

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Auch die Abs brauchen Pause 

Während so mancher Fitness-Guru ständig die Abs beansprucht, gönnen wir ihnen mal eine Pause. Dazu legen wir uns im Bett gemütlich auf den Bauch. Dann winkeln wir die Arme an und stellen die Hände neben die Schultern uuuund … hochdrücken. Jetzt drücken wir die Hüfte möglichst Richtung Bett und die Schultern Richtung Decke. Der Hals sollte dabei nicht in den Schultern versinken, sondern ebenfalls stolz Richtung Decke ziehen. Spürt dabei die Dehnung in den Bauchmuckis und versucht den Rücken aufrecht zu halten.

Den Kopf einfach mal hängen lassen

Zur Entspannung des Nackens setzen wir uns im Bett erstmal auf (wie genau ist egal). Haltet euren Rücken gerade und senkt das Kinn zur Brust. Nun falten wir unsere Hände und legen sie sanft auf den Nacken. Wer die Dehnung verstärken will, kann auch etwas Druck auf den Nacken ausüben. Nach etwa zehn Sekunden nehmen wir ihr die Hände weg und kippen den Kopf langsam nach hinten, so dass wir schlussendlich an die Decke blicken.

Gedehnt von Kopf bis … Bein

Nachdem nun Hüfte, Bauch und Nacken gedehnt sind, sollten wir auch die Beine bettfertig machen. Die dazu passende Dehnung ist den meisten wahrscheinlich bekannt: Wir setzen uns mit ausgestreckten Beinen hin und ziehen mit dem Oberkörper nach vorne. Dabei versuchen wir unsere Füsse zu berühren oder sie gar vollständig zu greifen. Die Beine bleiben währenddessen gestreckt und der Kopf zieht in die Richtung der Knie. Falls diese Übung zu schwierig ist, könnt ihr die Beine auch einzeln nach vorne strecken und abwechseln.

Kennt ihr noch weitere Übungen, die den Körper zur Ruhe bringen? Teilt sie gerne in den Kommentaren mit uns.

Von Lara Zehnder am 05.08.2020
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