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Sport im Freien

Ist Joggen noch erlaubt?

Das Leben steht still. Das Coronavirus zwingt uns dazu, unsere Freizeit völlig neu zu denken. Viele bleiben trotzdem in Bewegung – und gehen Joggen oder Velo-Fahren. Ok oder nicht?

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Joggen hält fit – aktuell aber gelten bestimmte Regeln für alle Freizeitsportlerinnen und - sportler. Auch im Freien. 

Getty Images

Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hocken im Home Office. Die Fitness-Studios sind zu, genau wie alles andere, was potentiell Spass macht (Anm.: Beim Fitness-Studio sind sich viele in Bezug auf den «Spass» natürlich unsicher). Doch viele – vermutlich mehr als unter normalen Umständen - zeigen dem Virus den Stinkefinger. Sie gehen Joggen. An Flüssen und Seen entlang, über Waldwege oder Trampelpfade. Irgendwo trabt oder velölet immer irgendjemand.  

Mini-Exkurs: Natürlich arbeiten wir daheim. Aber weil die Pendlerzeit entfällt und wir alle mehr Freizeit haben (es läuft ja sonst nix), gibts tatsächlich mehr Flexibilität für Freizeitsport (ausser ihr seid Eltern und sortiert gerade die ganzen Kopien mit den Übergangsaufgaben von der Schule). 

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Wir sind immer noch mit dem Velo da. 

Getty Images/Westend61
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Sport bleibt sinnvoll

Über eine Frage tauscht man sich unter Hobby-Sportlern zurzeit gerne aus: Dürfen/sollten wir noch Rennen oder Radeln gehen? Social Distancing und so. Die Antwort ist simpel: Ja, wir dürfen. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich schreibt in einer aktuellen (18. März) Medienmitteilung: «Sporttreiben bleibt möglich und sinnvoll».
Sinnvoll ist hier wohl das Zauberwort. Denn Sport, der im Widerspruch zum «Social Distancing» steht (also zum Beispiel das Training in einer grösseren Laufgruppe oder Paar-Yoga oder ...) wird nicht toleriert. «Es ist nach wie vor unbedenklich, einen Waldspaziergang zu unternehmen, eine Joggingrunde zu drehen und Velo zu fahren», wird Regierungsrat Mario Fehr zitiert. Nicht sinnvoll dagegen seien Sportarten, bei denen es zu Körperkontakt kommen kann oder die in grösseren Gruppen ausgeübt werden. 

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Gruppensport? Lieber auf bessere Zeiten verschieben. 

Getty Images

Abstand geht auch im Wald

Im Kern gilt also das, was gerade überall zählt – Vorsicht und Umsicht. Macht Platz, wenn jemand heranjoggt oder -radelt. Und ihr schnelleren Sportler? Auch ihr könnt ein wenig zur Seite gehen oder zur Not auch einfach mal kurz bremsen. Einerkolonnen? Auch möglich. Das ist keine Astrophysik. Versucht doch einfach gut aneinander vorbei zu kommen. Übrigens, auf den Boden spucken ist im Moment (wobei, eigentlich immer) nicht so cool.  

Zum Abschluss noch ein Tipp an alle Neu-Sportlerinnen und –Sportler: Nur weil ihr jetzt vielleicht etwas mehr Zeit habt – Übertreibt es nicht! Ruhetage sind genauso wichtig wie aktive Trainings. Dann habt ihr nämlich sehr, sehr lange Spass daran.  

Treibt ihr jetzt mehr oder weniger Sport? Diskutiert mit in den Kommentaren!

Von bna am 19.03.2020
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