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Joggen verliert – irgendwie

Welche Sportarten das Leben verlängern könnten

Wer auch im Alter gesund und fit bleiben will, sollte regelmässigen Sport in seinen Alltag integrieren. Welcher im Schnitt das Leben am ehesten verlängert, dazu gibt es eine neue Studie. Spoiler: Joggend ging man nicht als erste*r durchs Ziel.

Digital generated image of shuttlecocks and badminton racket spotlighted while leaning on multi colored tennis court.

Joggen, Badminton, Tennis und wie sie noch alle heissen: Welche Sportart verlängert das Leben am meisten?

Getty Images

Ein aktiver Lifestyle wurde nicht jedem von uns in die Wiege gelegt. Es gibt einfach Menschen, die lieber auf der Couch rumlümmeln und sich Snacks reinschieben, als im Park joggen zu gehen oder beim Crossfit zu schwitzen. Prinzipiell ist es natürlich okay, dass unterschiedliche Menschen einen unterschiedlichen Bewegungsdrang haben, allerdings führt gar keine Bewegung auch schnell zu den verschiedensten Problemchen, die dann in der Regel nicht so okay sind.

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Bewegungsmangel kann zu Muskelabbau und damit verbunden Haltungsschäden und Rückenschmerzen führen. Abgesehen davon: Wer Sport treibt, lebt länger. Er stärkt nämlich das Immunsystem, senkt den Bluthochdruck. Um die Sache noch etwas komplizierter zu machen, gibt es da gemäss einer aktuellen Studie aber Unterschiede, wie lang welche Aktivität das Leben verlängert.

Joggen ist nicht mehr im Lead

Bisher galt Joggen als die Sportart, um sich bis ins hohe Alter fit zu halten. Das verkündete unter anderem die «Kopenhagen City Heart»-Studie. Vor allem moderates Laufen soll dazu beitragen, zusätzliche Lebensjahre zu gewinnen. Mittlerweile gibt es da neue Erkenntnisse. Die 80 0000 Proband*innen hatten in einem Zeitraum von 25 Jahren an mehreren Gesundheitschecks teilgenommen und angegeben, welche Sportarten sie regelmässig ausübten. Und dabei kam heraus, dass sich die Lebensdauer in Abhängigkeit des Sportes im Schnitt folgendermassen verlängerte:

  • Tennis: 9,7 Jahre
  • Badminton: 6,2 Jahre
  • Fussball: 5 Jahre
  • Radfahren: 3,7 Jahre
  • Joggen: 3,2 Jahre

Die mit dem Schläger liegen also klar vorn. Die kurzen, intensiven, sich wiederholenden Intervalle könnten besonders förderlich für die Gesundheit des Körpers sein, mutmassen die Wissenschaftler*innen. 

Resultate mit Vorsicht geniessen

Es wurde bei der Auswertung versucht, Faktoren wie der sozioökonomische Status zu berücksichtigen. Aber das Einkommen und der Lebensstil sind nun mal entscheidend. Bestimmte Sportarten üben in vielen Fällen nur gewisse Schichten aus. Wer über ein höheres Einkommen verfügt, ernährt sich vielleicht auch eher gut und lebt gesünder… Den Schläger schwingen alleine macht es also vermutlich nicht aus.

Von Style am 06.08.2021
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