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Bitte nicht:

Diese Lebensmittel gehören nicht in den Tiefkühler

Mal wieder zu viel eingekauft? Manchmal sind unsere Augen einfach grösser als unser Appetit. Schnell im Tiefkühlfach verstaut, ist alles paletti – oder? Leider nein. Es gibt Dinge, die im Tiefkühler nichts verloren haben respektive an Qualität einbüssen. Welche das sind, verraten wir euch hier.

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Woman putting container with frozen mixed vegetables to refrigerator

Vorräte sammeln leicht gemacht. Doch Vorsicht: Nicht alle Lebensmittel sind gefriertauglich.

Getty Images

Unser Freund und Helfer: der Tiefkühler. Auf kaum ein Haushaltsgerät ist so viel Verlass wie auf ihn. Denn haben mir im Supermarkt mal wieder zu viel eingekauft, können wir die Nahrungsmittel ratzfatz darin verstauen und zu einem späteren Zeitpunkt geniessen. Denn es wäre viel zu schade, wenn wir unsere Essensreste wegwerfen müssten. Aber sind Milch und Eier überhaupt gefriertauglich? Wir verraten euch, welche Lebensmittel nichts im Tiefkühlfach verloren haben oder was sich danach zumindest noch daraus zubereiten lässt.

Kartoffeln

Im Gegensatz zu Ofenfritten – hier ist das Gemüse bereits verarbeitet worden – haben rohe Kartoffeln nichts im Gefrierfach verloren. Warum? Weil durch das Gefrieren die Stärke in Zucker umgewandelt wird. Dadurch wird die braune Knolle nach dem Auftauen nicht nur matschig und glasig, sondern bekommt auch einen anderen Geschmack.

Eier

Wer Eier gefriert, sollte das niemals mit der Schale tun. Denn die Flüssigkeit dehnt sich beim Gefrieren aus und kann die Schale platzen lassen. Ein Beutel ist zum Einfrieren deutlich besser geeignet. Wichtig ist, dass wir die Eier danach nicht roh konsumieren. Anders sieht das bei gekochten Eiern aus: Das Eiweiss wird durchs Auftauen nämlich zäh und schmeckt wässrig. Der Dotter hingegen lässt sich sowohl roh als auch gekocht problemlos einfrieren.

Milchprodukte

Milchprodukt ist nicht gleich Milchprodukt. Während sich Butter gut einfrieren lässt – sie sollte nach dem Auftauen allerdings rasch aufgebraucht werden –, bilden Rahm, Joghurt, Ricotta oder Milch beim Auftauen Klümpchen. Rahm, den wir nicht mehr schlagen müssen, aber auch Milch können wir nach dem Auftauen zweckentfremden und stattdessen zum Verfeinern von Suppen und Sossen oder für Desserts verwenden. Hierfür frieren wir die Milchprodukte am besten portionsweise ein – zum Beispiel in Eiswürfelbehältern.

Wasserreiches Obst und Gemüse

Egal, ob Wassermelonen, Beeren, Gurken, Tomaten oder Blattsalate – Wasserreiches aus dem Garten sollte nicht gefroren werden. Der hohe Wassergehalt sorgt nämlich dafür, dass die Nahrungsmittel nach dem Auftauen matschig sind und glasig aussehen. Appetitlich ist anders. Ausser aber, die Früchte und das Gemüse werden danach zum Zubereiten von Smoothies oder Desserts verwendet.

Wein

Eine offene Flasche Wein im Kühlschrank und niemand in Sicht, die oder der sie leert? Der Tiefkühler stellt nur eine semi-befriedigende Lösung dar. Denn Wein büsst durch Kälte seinen Geschmack ein, der bei einem edlen Tropfen nun mal entscheidend ist. Durch das Gefrieren kann der Säuregehalt des Weins sinken und dadurch trüben. Wer ihn jedoch anschliessend für die Zubereitung von Sossen verwenden will, kann ihn portionsweise in Eiswürfelformen abfüllen und bei Bedarf auftauen. 
 

Von kiv am 23. November 2022 - 09:00 Uhr