1. Home
  2. Body & Health
  3. Food
  4. Rezept: Pasta mit Barba di Frate

Take Five

Mönchsbart? Ja, den kann man essen!

Barba di Frate wird die Köstlichkeit aus Italien auch genannt. Zusammen mit vier anderen Zutaten verwandeln wir das Salzkraut im Handumdrehen in ein feines Pastagericht.

Linguine mit Barba di Frate
So lecker und einfach gehts. Getty Images

Er wächst auf den Dünenwiesen Italiens, sieht ein bisschen aus wie Schnittlauch und schmeckt nach Meer: der Mönchsbart oder Barba di Frate, wie er bei unseren südlichen Nachbarn genannt wird. Von März bis Mai hat das knackige Salzkraut Saison. Vermehrt findet man es in gut sortierten Supermärkten, ansonsten hat man im Spezialiätengeschäft die besten Chancen.

Besonders fein schmeckt Barba di Frate in Pastagerichten (siehe unten), aber auch solo als Salat oder als erfrischendes Bett für Fisch- und Eiergerichte. Gesund ist der würzige Wildwuchs in jedem Fall. Reich an Kalium, Calcium und vielen Vitaminen wird ihm sogar eine desinfizierende Wirkung bei Atemwegserkrankungen zugesprochen. Was für ein Multitalent!

Zutaten für vier Personen

  • 2 Bund Mönchsbart (ca. 150 g)

  • 1 kleine rote Zwiebel

  • Saft einer halben Zitrone

  • 300 g Cherrytomaten

  • 500 g Linguine

  • optional: 300 g Crevetten

Zubereitung

Den Mönchsbart gut waschen und die Wurzelansätze grosszügig wegschneiden. Abtropfen lassen.

Die fein geschnittene rote Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Öl andünsten. Tomaten halbieren und zusammen mit dem Mönchsbart dazugeben. Das Ganze noch mal etwa sechs bis acht Minuten weiter dünsten und anschliessend mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Derweil die Spaghetti al dente kochen, abtropfen, zurück in die Pfanne geben und mit dem Mönchsbart-Gemüse mischen – finito! 

Zubereitungszeit circa 20 Minuten.

Take Five

Lust zu kochen, aber keine Lust auf komplizierte Gerichte? Kein Problem! Für die Rezepte in unserer Rubrik «Take Five» werden maximal fünf Zutaten benötigt. Einfach, fein, gesund!

Von Marlies Seifert am 3. Mai 2019