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Love me tenter

Kann Sex im Zelt jemals bequem sein? Ja, doch ...

... wenn man weiss wie. Denn so ein mobiles Häuschen aus Stangen und Stoff verzeiht nichts: Da ist es gnadenlos eng und man hört und sieht alles – ja, wirklich alles.

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Sex unterm (quasi) Himmelszelt.

Getty Images/Westend61

Vor Kurzem sprachen wir über Süditalien. Dass ich da noch nie war, aber hinmöchte und eine Freundin mal zwei Wochen in einem kleinen Städtchen am Meer auf einem Campingplatz verbracht hat. Wie es denn gewesen sei, fragte ich. Eigentlich schön, sagte meine Freundin. Nur ihr Freund hätte das Überzelt vergessen. Sie hätten zwei Wochen in ständiger Angst vor Regen gelebt und – zwischen zwei italienischen Familien kampierend – an Sex sei nicht zu denken gewesen. So ein nacktes Innenzelt ist schliesslich durchsichtig und dünn wie Papier.
So wäre mein erster Tipp für sexy Camping wohl: Nehmt das komplette Zelt mit!
Weil davon aber eigentlich auszugehen ist, beginnt der offizielle Guide jetzt folgendermassen – auch wenn das auf den ersten Blick gar nicht nach Spass klingt.

1. Wählt den Platz weise!

Das dürfte jedem klar sein: je abgeschiedener desto besser. Geht halt nicht immer. Wenn ein Baby brüllt, der johlende Clan grillt oder das ältere Ehepaar nebenan streitet: Familien-Campingplätze während der Hauptsaison machen Lust auf ... eigentlich gar nix. Liegen will man im Fall der Fälle aber ja trotzdem gut: Spitze Steine im Po, Hügel, die aus dem Gleichgewicht bringen und Wurzeln, die sich in die Rippen graben, sind so abtörnend wie die Wurst-Diskussionen der Nachbarn.

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2. Licht aus!

Ist die Taschenlampe drin nämlich an, hat das auf einem belebten Campingplatz in etwa den gleichen Effekt wie die Sache mit dem fehlenden Überzelt: Alle Moves zeichnen sich als erotischer Scherenschnitt für die Aussenwelt ab. Nicht umsonst heisst es: Im Dunkeln ist gut Munkeln. Nie war Licht-ausmachen weniger prüde.

3. Leise sein!

Ein Zelt mag Wände haben, dämmen tun die aber nicht. Wer nicht in kompletter Wildnis wild ist, darf davon ausgehen, dass jeder mithört. Und sorry, wir scheissen wieder klug: Man redet nicht umsonst vom Bettgeflüster. Falls aber doch alles viel zu gut ist, um wahr (und stumm) zu sein: ins Kissen oder den Schlafsack schreien. Oder einfach Musik anmachen. Wenn sich darüber jemand beschwert, ist das immerhin weniger peinlich.

4. Das Löffelchen ist euer Freund!

Das Zelt mag noch so gross sein – Campen lebt vom klaustrophobischen Gefühl auf der Luftmatratze. Sich zu stapeln, liegt also nahe. In der Horizontalen, versteht sich: Sex in der Löffelchenstellung ist auch deswegen empfehlenswert, weil die meisten Zelte nicht sonderlich hoch sind. Und dabei weniger gewackelt wird. Auch gut: 69er oder die Missionarsstellung (für mehr Wumms mit untergelegtem Kissen oder Schlafsack). Generell gilt:

5. Überambitionierte Pläne streichen!

Schubkarre, Handstand oder in der Brücke – Verrenkungen mögen das Blut in Wallung bringen. Platz ist dafür nicht. Im Leben ja, im Zelt nein.

6. Bleibt sauber!

Nach dem Sex kurz unter die Dusche springen? Joa, dazu muss man sich im besten Falle was anziehen und ins Waschhaus hüpfen. Im Zelt also eine Flasche oder einen Behälter mit Wasser rumliegen zu haben, mit dem man sich mit einem Waschlappen kurz frisch machen kann, ist daher nicht verkehrt. Auch eine Mülltüte für gebrauchte Kondome oder Lecktücher ist mehr als ratsam.

Von lei am 12.07.2020
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