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  4. Augenreiben: Das passiert wenn wir uns in die Augen fassen

Finger weg!

Deshalb sollen wir uns nicht die Augen reiben

Sind wir müde oder haben einen strengen Tag hinter uns, reiben wir uns die Augen. Manchmal gibt es einen Auslöser, oft fassen wir uns aber auch aus Gewohnheit ins Sehorgan. Diese Gepflogenheit sollte wir uns jedoch dringend abgewöhnen.

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Ein langer Gähner und ein Augenreiben läuten den Feierabend ein. Das passiert oft reflexartig, schadet den Augen aber längerfristig.

imago/Westend61

Die Hände sind leider nicht immer ganz sauber. Wer sich mit ihnen in die Augen fasst, riskiert dabei, dass Bakterien in sie hinein gelangen. Mühsame Infektionen und Entzündungen können als Folge dessen auftreten. Damit ist aber noch nicht fertig. Das intensive Reiben verursacht einen Druck auf der Hornhaut. Durch diesen kann sie beschädigt werden, da das Reiben zu Verformungen der Hornhaut oder anderen Schäden führen kann. Das Ergebnis: Schlechtere Sicht.

Klare Sicht

Wenn trockene Augen oder ein Fremdkörper in ihnen zum Reiben verführen, ist es oft schwierig, dem Drang zu widerstehen. Es gibt jedoch bessere Alternativen, als sie mit den Fingern zu berühren. Wenn trockene Augen einen plagen, ist es meist ein Zeichen von Müdigkeit. Da hilft oft eine Nacht mit genügend Schlaf. Wer seine Seher gerne nach einem langen Arbeitstag am Laptop reiben will, der sollte ab und zu an die frische Luft. Falls das nicht möglich ist, helfen auch Augentropfen, die das Sehorgan ein wenig befeuchten. Fremdkörper werden am besten mithilfe eines Tuchs oder unter laufendem Wasser entfernt. Ist der Gegenstand ein wenig spitz oder könnte Schäden auf der Hornhaut verursachen, bitte direkt zu einem Arzt oder einer Ärztin gehen. Diese können das störende Objekt ohne grosse Schäden zu hinterlassen entfernen.

Von Stefanie Ponca am 29. November 2022 - 16:00 Uhr