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Pickel am Po?

Das hilft gegen den roten Ausschlag

Nicht jeder ist mit einem ebenmässigen Bilderbuch-Füdli à la Emily Ratajkowski gesegnet. Aber woher kommen die fiesen Pöckchen am Gesäss eigentlich? Und noch wichtiger: Wie werden wir sie noch vor dem Sommer-Startschuss los?

Emils Ratajkowski Po

Rote Pickel am Po? Die sind bei Model Emily Ratajkowski natürlich Fehlanzeige. Mit den folgenden Tipps sieht auch unser Hinterteil schon bald genauso zart aus.

instagram/emrata

Die Badis haben bereits offiziell geöffnet, der Sommerurlaub ist gebucht und selbst ein neuer Bikini liegt schon parat. Das einzige Problem: Euer Füdli ist übersät von kleinen roten Pusteln. Klar, wohl fühlt man sich im knappen Bikini-Höschen damit nicht sonderlich. Aber woher kommt der lästige Ausschlag? Und vor allem: Wieso haben wir ihn weder im Gesicht, noch im Dekolleté, sondern nur an unserem werten Hinterteil?

Die Ursachen

Im Gegensatz zu anderen Körperstellen, wird die Haut am Gesäss durch Kleidung und ständige Bewegung besonders stark gereizt. Dazu kommt, dass es dort durch langes Sitzen meist ziemlich heiss und schwitzig zur Sache geht. Die Folge? Es entsteht die perfekte Grundlage für die Produktion von Bakterien. Die haben dann leichtes Spiel sich rasant zu vermehren und lassen ratzfatz Pickelchen spriessen. Übrigens: Auch Feuchtigkeit wie die von nassen Bikini-Höschen bietet den perfekten Nährboden für Bakterien. Eine weitere Ursache für die unangenehmen Hautunreinheiten sind verstopfte Talgdrüsen. Die entstehen meist durch abgestorbene Hautschüppchen, die die Haut am Atmen hindern.

Die Lösungen

Naturfasern tragen

Die meisten Sportleggings und Unterhosen bestehen inzwischen aus Synthetikfasern. Das Problem: Die Stoffe sind häufig luftundurchlässiger als Naturgemische. Als Folge stauen sich Hitze und Schweiss unter der Hose und es entstehen Pickel. Besser: Baumwollslips wählen, die das Füdli bedecken, sodass die Sportbekleidung keinen direkten Kontakt mit der Haut eingeht.

Reibung verringern

Statt zu hautengen Jeans und Leggings sollten wir in Zukunft lieber mal zu luftigen Röcken und Kleidern greifen. Dadurch gibt es weniger Reibung, die Unreinheiten entstehen lässt. Wer nicht der Kleider- und Rock-Typ ist, kann sich auch unter der Jeans auf einen Baumwollslip verlassen, der beide Pobacken bedeckt. Auch das verhindert die Reibung.

Peelen

Abgestorbene Hautschüppchen, die die Talgdrüsen verstopfen, wird man am effektivsten durch regelmässiges Peelen los. Dazu entweder ein Naturpeeling nutzen oder einfach Quark, Honig und Zucker mischen. Egal für was ihr euch entscheidet, reibt die Masse sanft auf dem Gesäss ein und spült es danach gründlich ab. Die Anwendung einmal pro Woche wiederholen.

Sonnen

Wer kennt es nicht? Kaum ist man im fernen Urlaubsdomizil angekommen, schon klart das Hautbild auf. Unreinheiten im Gesicht trocknen aus und verschwinden im Nu. Sonneneinstrahlung hilft aber nicht nur gegen Pickel im Gesicht, sondern ebenfalls gegen die auf dem Gesäss. Bei den ersten warmen Tagen also einfach mal blankziehen und das Füdli in Richtung Sonne strecken.

Von Denise Kühn am 10. Mai 2019