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Pickel am Po?

Das hilft gegen den roten Ausschlag

Nicht jeder ist mit einem ebenmässigen Bilderbuch-Füdli gesegnet. Erst recht nicht im Winter, wo zig Schichten Stoff ständig daran schubbern. Aber woher kommen die fiesen Pöckchen am Gesäss eigentlich? Und noch wichtiger: Wie werden wir sie schnell wieder los?

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Rote Pickel am Po? Möchten wir bitte nicht mal im Winter. Mit den folgenden Tipps bleibt unser Hinterteil zart und makellos.

Getty Images

Wir kennen das Problem aus dem Sommer, wenn die Badis Hochsaison haben und die Strandferien ins Haus stehen: Das Füdli ist übersät von kleinen roten Pusteln. Im Winter, unter unzähligen dicken Stoffschichten, wird die Situation meist nicht besser. Im Gegenteil. Aber woher kommt der lästige Ausschlag? Und vor allem: Wieso haben wir ihn weder im Gesicht, noch im Dekolleté, sondern nur an unserem werten Hinterteil?

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Die Ursachen

Im Gegensatz zu anderen Körperstellen, wird die Haut am Gesäss durch Kleidung und ständige Bewegung besonders stark gereizt. Dazu kommt, dass es dort durch langes Sitzen meist ziemlich heiss und schwitzig zur Sache geht. Die Folge? Es entsteht die perfekte Grundlage für die Produktion von Bakterien. Die haben dann leichtes Spiel sich rasant zu vermehren und lassen ratzfatz Pickelchen spriessen. Übrigens: Auch Feuchtigkeit, zum Beispiel von Sport- oder Bikini-Höschen, bietet den perfekten Nährboden für Bakterien. Eine weitere Ursache für die unangenehmen Hautunreinheiten sind verstopfte Talgdrüsen. Die entstehen meist durch abgestorbene Hautschüppchen, die die Haut am Atmen hindern.

Die Lösungen

Naturfasern tragen
Die meisten Sportleggings und Unterhosen bestehen inzwischen aus Synthetikfasern. Das Problem: Die Stoffe sind häufig luftundurchlässiger als Naturgemische. Als Folge stauen sich Hitze und Schweiss unter der Hose und es entstehen Pickel. Besser: Baumwollslips wählen, die das Füdli bedecken, sodass die Sportbekleidung keinen direkten Kontakt mit der Haut hat.

Reibung verringern
Statt zu hautengen Jeans und Leggings sollten wir in Zukunft lieber mal zu luftigen Röcken und Kleidern greifen. Dadurch gibt es weniger Reibung, die Unreinheiten entstehen lässt. Wer nicht der Kleider- und Rock-Typ ist, kann sich auch unter der Jeans auf einen Baumwollslip verlassen, der beide Pobacken bedeckt. Auch das verhindert die Reibung.

Peelen
Abgestorbene Hautschüppchen, die die Talgdrüsen verstopfen, wird man am effektivsten durch regelmässiges Peelen los. Dazu entweder ein Naturpeeling nutzen oder einfach Quark, Honig und Zucker mischen. Egal für was ihr euch entscheidet, reibt die Masse sanft auf dem Gesäss ein und spült es danach gründlich ab. Die Anwendung einmal pro Woche wiederholen.

Sonnen
Wer kennt es nicht? Kaum ist man im fernen Feriendomizil angekommen, schon klart das Hautbild auf. Unreinheiten im Gesicht trocknen aus und verschwinden im Nu. Sonneneinstrahlung hilft aber nicht nur gegen Pickel im Gesicht, sondern ebenfalls gegen die auf dem Gesäss. Bei den ersten warmen Tagen also einfach mal blankziehen und das Füdli in Richtung Sonne strecken.

Von Denise Kühn am 10.05.2019
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