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  4. Was Zähne mit unreiner Haut zu tun haben

Da vergeht einem aber das Lachen

Pickel und Akne: Sind unsere Zähne Schuld?

Plötzlich unreine Haut? Wenn selbst die Anti-Pickel-Creme vom Hautarzt nichts mehr nützt und ihr fast am Verzweifeln seid, lohnt es sich, mal einen Blick auf eure Beisserchen zu werfen. Wir erklären euch wieso und geben ein paar Tipps.

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Die Pubertät ist längst überstanden, ihr ernährt euch ausgewogen und fühlt euch gesund. Wenn trotzdem wie aus dem Nichts wieder Pickel spriessen, beginnt das Rätselraten. Ist es der Zucker? Die falsche Ernährung? Oder sind doch die Hormone Schuld? Unreine Haut im Erwachsenenalter muss echt nicht sein. Auch die Behandlung bei der Kosmetikerin bringt oft nur eine vorübergehende Besserung. Meist liegt die Ursache nämlich viel tiefer. Aber die Zähne habt ihr bisher wahrscheinlich noch nie in Erwägung gezogen, oder? Bakterien im Mund gelangen sehr leicht über die Verdauung ins Blut und können so Entzündungen, Infekte und viele andere Erkrankungen auslösen. Zahngesundheit wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Das Problem ist, dass man Magen- oder Kopfschmerzen nicht sofort mit den Zähnen in Verbindung bringt.

Die bekannte Hollywood-Zahnärztin Dr. Grace Goar Vershinia hat bei ihren Patienten ausserdem einen Zusammenhang zwischen Zahnfüllungen und Hautproblemen erkannt. Kleine Metallteile der Füllung können sich lösen und in den Blutkreislauf gelangen. Der Körper identifiziert sie dann als Giftstoffe, die er über die Haut loswerden möchte. Die Spezialistin rät deshalb, bei plötzlich auftretenden Hautproblemen den Zahnarzt in die Behandlung miteinzubeziehen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, könnt ihr vorbeugend folgende Dinge tun: 

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Zungenbakterien entfernen

Putzt euch nicht nur zwei mal am Tag die Zähne, sondern reinigt auch jeden Abend mit einem Zungenschaber die Zunge. Denn die ist ein wahrer Bakterien-Sammler.

Ölziehen

Das ist besonders effektiv. Nehmt einen Schluck Pflanzenöl (zum Beispiel Kokos-, Sesam- oder Olivenöl), behaltet es für etwa 20 Minuten im Mund und zieht es durch die Zähne. Das bindet Schadstoffe, die sich zwischen den Zähnen ansammeln und sonst kaum zu entfernen sind. 

Weiche Zahnbürste

Ein harte Zahnbürste entfernt nicht unbedingt mehr Ablagerungen, sondern kann die empfindlichen Bereiche an den Zahnhälsen schädigen. Es ist viel schonender, eine weiche Zahnbürste zu verwenden und dafür etwas länger zu putzen. Euer Zahnfleisch wird es euch danken!

Kaugummi kauen

Auch wenn ihr euch immer schön fleissig die Zähne schrubbt, kommt es unterwegs immer wieder mal vor, dass eine To-Go-Alternative her muss. Zahnpflege-Kaugummis sind zwar nicht mit einer Zahnbürste gleichzusetzen, aber sie neutralisieren die Säuren im Mund. 

Von Jana Giger am 05.09.2019
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